Tipps, wie man eine Reise plant

Da ihr euch mehr Beiträge zum Thema Reisen wünscht, kommt hier gleich einmal ein passender Beitrag dazu!

Regelmäßig im Jahr verreise ich. Mindestens einmal im Sommer, da muss es einfach sein, dass ich rauskomme und am Meer entspannen und abschalten kann. Dieses Jahr habe ich bereits einen Skiurlaub gemacht und ein Sommerurlaub ist bereits geplant.

Um euch vielleicht euren Weg zur Reiseplanung etwas zu erleichtern und euch ein paar Tipps mitzugeben, erzähle ich euch heute ein bisschen wie ich so meine Reisen plane.
Obwohl ich ja zugeben muss, dass die meiste Arbeit bei so etwas mein Freund erledigt.

Reiseziel wählen

Es ist nicht immer leicht ein Ziel auszusuchen. Immerhin gibt es so viele schöne Orte auf dieser Welt. Anfangs würde ich einmal abklären ob es ein Städtetrip oder ein Relaxurlaub werden soll. Je nachdem ist die Auswahl schon mal etwas eingegrenzt. Dann sollte man sich die 3 Orte aufschreiben, die man unbedingt einmal besuchen will. Wenn man mit wem Zweiten fliegt, dann sollte man diese Ort abgleichen und sich auf die 3 liebsten beschränken. Dann kann man ja online recherchieren wo es was zu sehen gibt, Freunde fragen ob die irgendwelche Erfahrungen gemacht haben und auf Instagram nach hashtags suchen.
Bedenkt bei der Auswahl des Reiseziels natürlich auch euer Budget, denn manche Orte sind teuerer als andere. Müsst ihr hinfliegen oder kann man hinfahren? Wieviel Geld will man ausgeben und ist bereit dafür zu investieren?
Außerdem sollte man die unterschiedlichen Zeitzonen und Jahreszeiten einplanen, denn oft ist während unserer Sommermonate auf anderen Kontinenten Regenzeit und Winter.
Ich finde dieser Punkt ist einer der schwierigsten, gerade wenn es um Städtetrips geht.

Unterkunft wählen

Hat man Ort und Zeitpunkt gewählt, so kommt es natürlich zur nächsten wichtigen Frage: Wo will man unterkommen? Da gibt es schon so viele Möglichkeiten. Willst du Geld sparen? Dann suche nach schönen Airbnb’s oder Apartements, wo man sich selbst versorgt. Möchtest du mehr Geld ausgeben, dann suche nach Hotels.
Wichtig ist bei allen nach Preisen zu vergleichen. Da gibt es auch schon unzählige Webseiten wie trivago, booking.com oder holidaycheck. Liest euch auch die Bewertungen durch und schaut euch nicht nur die hoteleigenen Fotos, sondern die der Gäste an – denn die sagen oft mehr als 1000 Worte! Fragt in eurem Freunden- und Bekanntenkreis, ob es bereits positive Erfahrungen gibt.
Schaut euch die Lage gut an, denn niemand möchte bei einem Städtetrip am äußersten Städterand wohnen oder bei einem Sommerurlaub am Meer im Stadtzentrum hausen. Natürlich muss man auch hier dann aufs Budget schauen, was uns auch zum nächsten Punkt führt.

Buchen

Hat man nun Ort und Unterkunft gewählt, so ist es ratsam nicht immer gleich alles auf der erstbesten Seite zu buchen, sondern Preise zu vergleichen. Schaut in verschiedene Reisebüros, geht direkt auf die einzelnen Hotelwebseiten, oder bucht eben über eine andere Webseite, die eventuell günstige Angebote hat, z.B. Hoferreisen hat oft gute Angebote. Dasselbe gilt auch für Flüge. Pauschalreise oder alles einzeln buchen? Das sind dann solche Fragen die man sich stellen sollte, und wo man mit Preisvergleichen definitiv das beste Angebot herausfindet. Natürlich ist es ein höherer Zeitaufwand, aber oft macht es sich echt bezahlt. Tipp: Wenn ihr einen Langstreckenflug vor euch habt, dann schaut doch einmal ob es billiger kommt, wenn ihr von wo anders wegstartet. Das kostet euch vielleicht mehr Zeit und Nerven, aber ist oft um einiges billiger!

Oft ist es auch so, dass wenn man öfter über eine bestimmte Webseite bucht, Punkte sammelt oder billigere Angebote bekommt. Auch mit Vielfliegerprogrammen kann man sich oft aushelfen.

Freudetanz machen und den Aufenthalt planen

Wenn die wichtigsten Schritte erledigt sind, sollte man sich überlegen was man vor Ort alles sehen möchte. Handelt es sich um einen reinen Strandurlaub, wo man nicht viel besichtigen kann, dann kann man sich doch Restauranttester ansehen oder Wasserparks, die es womöglich wert sind zu besichtigen. Geht es um eine Städtereise ist es natürlich etwas aufwendiger, aber bestimmt sehr hilfreich, wenn man im Vorhinein ein wenig plant. Denn gerade wenn es in eine Stadt geht, wo es sehr viel interessantes zu sehen gibt, will man alles in der Zeit auch unterbekommen.
Dafür ist es eben wichtig zu wissen, was für Sehenswürdigkeiten es gibt und welche man davon auch ansehen möchte. Dann kann man tageweise planen, am besten man schaut welche Sehenswürdigkeiten beieinander liegen und klappert diese dann nach der Reihe ab.
Bedenkt auch, dass ihr eventuell für manche Reisen ein Visum beantragen müsst oder gewisse Schutzimpfungen braucht. Gerade solche Dinge solltet ihr früh genug miteinplanen, da das auch Zeit braucht.
Für euren Aufenthalt solltet ihr aber auch mindestens 1-2 Tage (je nachdem wielange ihr dort seid) einplanen, für relaxen, shoppen, spontane Ausflüge, etc. Denn oft sieht man erst vor Ort noch Gebäude, Museen oder Restaurants, die man sich genauer ansehen möchte. Für solche Fälle sollte auch Zeit miteingeplant sein.
Oft muss man Tickets auch schon im Vorhinein buchen, z.B. für London gibt es da viele Möglichkeiten online vor zu reservieren oder Tickets zu kaufen und so auch Kosten zu sparen. Gerade wenn ihr wisst, dass ihr etwas zu 100% besichtigen werdet, ist es ratsam sich online Zuhause schon das Ticket zu kaufen, wenn es möglich ist, denn so erspart man sich auch die Warteschlange an der Kasse vor Ort.

Ca. in dieser Reihenfolge und Art und Weise plane auch ich meine Reisen. Gerade bei Interrail war das so. Und für meine letzte London Reise habe ich im Vorhinein sehr viele gute Frühstückslokale gegoogelt, da ich unbedingt immer frühstücken gehen wollte!
Adaptiert die Tipps einfach auf eure Reise.

Wie plant ihr eure Reisen? Habt ihr eine andere Vorgehensweise? Kennt ihr noch gute Tipps, Webseiten oder Blogger, um eine Reise gut zu planen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Ab auf die Piste: Flachau

Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon war ich auf Urlaub. Ich bin nämlich Skifahren gewesen. 
Wie ihr vielleicht von meinen letzten Beitrag über das Skifahren wisst, war ich schon lange nicht mehr auf der Piste und musste mich letztes Jahr erst wieder einfahren.. Ein Skitag mit meiner liebsten Cousine, die unglaublich viel Geduld bewies, hat mir die Sicherheit gegeben, sodass ich in diesem Urlaub „normal“ fahren konnte. Und ich muss sagen, man kommt wieder hinein. Natürlich fahr ich noch immer nicht perfekt und nicht schnell, aber es klappt ohne andauernd hinfallen zu müssen. Unten im Beitrag sehr ihr dann übrigens auch ein kurzes Video zu diesem Urlaub!

Das Skigebiet

Nun, ich war das erste Mal in der Flachau und finde diesen Ort richtig entzückend. Er ist total typisch österreichisch, überall wunderschöne Hütten, alles sehr gemütlich gestaltet und gerade zum Skifahren perfekt. Es bietet ein riesengroßes Skigebiet, man kann mit drei verschiedenen Liften einmal hinauf auf den Berg und dann gibt es unzählig viele Möglichkeiten auf den Gipfel zu gelangen. Was mir total gut gefallen hat ist, dass die Pisten sehr breit sind und auch vom Zustand her sehr gut präpariert. Das einzige wo es echt mühsam war zu fahren, war der Endteil zum Tal, da mit der Zeit die Piste dort mehr wie ein Hügelland als eine glatte Piste aussah. Gerade wenn man noch etwas unsicher auf den Skiern unterwegs ist, ist dieses Stück total anstrengend zum Fahren. Ich bin deshalb immer nur oben am Berg herumgefahren und diesen Teil der Piste immer nur dann, wenn ich wusste, dass ich für heute nicht mehr fahren werde. Was mir auch besonders gefallen hat ist, dass man nicht nur in der Flachau fahren kann, sondern man hat die Möglichkeit nach Wagrain oder St. Johann Alpendorf zu fahren. Die Skikarte allerdings gilt in verschiedenen Gebieten in der Umgebung z.B. auch in Schladming.

Die Preise

Weniger schön, aber typisch für den Skiurlaub waren die Preise. Die Liftkarte für einen ganzen Tag kostet um die 50€. Man sollte sich also gut überlegen und abwägen ob sich das auszahlt. Ich habe immer die drei Stunden Karte genommen. Denn selbst wenn ich diese drei Stunden wirklich durchgefahren bin, war ich danach echt fertig. Meistens war ich gegen 11 auf der Piste und diese drei Stunden haben dann aber bis 3 Uhr am Nachmittag gebraucht, da ich natürlich versucht habe die letzte Bergfahrt so zu timen, sodass ich am Berg Mittag gegessen habe und dann noch einmal runtergefahren bin. Und um vier schließen dann so und so die Lifte, also hat das schon gut gepasst.
Je nachdem auf welcher Hütte man gegessen hat, waren die Preise okay oder doch recht teuer. Aber auf das muss man sich eben im Skiurlaub einstellen. Dafür war die Qualität von allem wirklich gut und satt bin ich auch immer geworden.

Das Wetter

Der Wettergott meinte es nicht ganz so gut mit mir. Es war jeden Tag relativ durchwachsen, aber meist sehr bewölkt. Am letzten ganzen Tag hat es dann sogar am Berg oben geschüttet. Wir sind trotzdem Skifahren gegangen, da wir uns vom Wetter nicht die Laune verderben wollten. Immerhin spürt man während dem Skifahren den Regen so gut wie gar nicht, man merkt es erst dann, wenn man sich in einer Hütte aufwärmt und all seine Sachen pitschnass sind.

 

Der Damen Slalom

Am Dienstag war in der Flachau der berühmte Damen Nachtslalom. Natürlich mussten wir uns diesen ansehen, immerhin habe ich noch nie ein Rennen live gesehen! 
Ca. 15000 Menschen waren dort, es hat sich aber sehr gut verteilt, sodass ich keinerlei Beklemmungsängste bekommen habe. Gerade die ersten Läufe waren total spannend, und für mich war es beeindruckend zu sehen, was diese Sportlerinnen leisten. Den ersten Durchgang haben wir uns nicht ganz angesehen, da dazwischen der Hunger zu groß wurde. Den zweiten Durchgang dann haben wir uns nicht entgehen lassen. Die Stimmung war echt gut und ich habe immer mitgefiebert. Das Mikaela Shiffrin den ersten Platz macht, war dann wohl weniger überraschend 😉

Die Unterkunft

Wir haben im Hotel Tauernhof übernachtet, welches eine echt gute Lage hatte. Man brauchte ca. 10 Minuten zu Fuß zum Achterjet und ca. 10 Minuten zum Damenslalom. Gleich in der Umgebung waren Restaurants und ein Spar. Das Zimmer im Hotel war sehr sauber, geräumig und es gab nichts was fehlte. Das besondere daran war, dass es auch einen Pool und Spa Bereich gab. Das heisst man konnte sich nach dem Skifahren beim Schwimmen oder in der Sauna entspannen.
Zur Verpflegung: Wir hatten Frühstück dabei und das war sehr lecker. Das Buffet hatte eine große Auswahl an Speisen, man konnte sich auch selbst frisch gepressten Orangensaft machen, es gab ein Sportlermüsli und frische Eierspeisen. Also ich kann nicht klagen, es war definitiv eine sehr gute Unterkunft!

Rundum kann ich sagen, dass es ein wirklich toller Urlaub war. Für mich war es auch der erste Skiurlaub und somit hatte ich noch wenig Ahnung und Vorstellung wie alles abläuft. Im Endeffekt muss ich sagen, ich will es nicht mehr missen. Es macht total viel Spaß, man weiß man tut etwas für sich, hat aber zugleich Erholung und gutes Essen.

Hier auch das Video zum Urlaub:

*Liedquellen

Wart ihr schon einmal in der Flachau Skifahren? Wenn ja, wie hat es euch gefallen und in welchem Hotel seid ihr geblieben?

 

 

 

 

*( Lied1: Forty Thr33 – Bay Breeze
Bay Breeze by FortyThr33 https://soundcloud.com/fortythr33-43
Creative Commons — Attribution 3.0 Unported— CC BY 3.0
http://creativecommons.org/licenses/b…
Music promoted by Audio Library https://youtu.be/XER8Zg0ExKU
Lied2:A Himitsu – Adventures
Adventures by A Himitsu https://soundcloud.com/a-himitsu
Creative Commons — Attribution 3.0 Unported— CC BY 3.0
http://creativecommons.org/licenses/b…
Music released by Argofox https://youtu.be/8BXNwnxaVQE
Music provided by Audio Library https://youtu.be/MkNeIUgNPQ8)

London called!

Meine Lieben,
mein quasi letzter richtiger Beitrag zu bzw. über London selbst steht an.

Ich muss zugeben, London war dieses Jahr nicht meine erste Wahl. Lange haben mein Freund und ich überlegt wo es dieses Jahr hingehen soll. Ich wollte ursprünglich nach Barcelona, weil ich diese Stadt noch nie gesehen habe, aber so viel gutes darüber gehört habe. Da ich allerdings aus Arbeitsgründen erst Ende Oktober Urlaub bekommen habe, war Barcelona von der Jahreszeit her dann doch nicht mehr die beste Wahl (obwohl ich glaube, dass es trotzdem noch sehr schön dort ist Ende Oktober..). Tja, letzten Endes, nach langem hin und her ist es dann London geworden. Da wir nicht wissen was nach dem Brexit kommt, dachten wir uns, dieses Jahr geht es noch mal nach London. Da ich letztes Jahr sowieso nicht alles gesehen habe und es in London eigentlich immer was zu sehen, besichtigen oder erkunden gibt, ist das gar nicht weiter schlimm. Im Endeffekt habe ich mich total auf diese Herbst-Reise gefreut und finde London nach wie vor, einer der schönsten Städte die ich bisher gesehen habe (abgesehen von Amsterdam und Paris).

Nun, was habe ich mir dieses Jahr angesehen?

Natürlich ging es an die typischen Hot Spots von London wie das London Eye, Big Ben, Tower Bridge, Buckingham Palace, und so weiter. Einmal shoppten wir den ganzen Tag in der Oxford Street – es dauerte wirklich DEN GANZEN Tag. Immerhin gibt es soviele Geschäfte auf der Oxford Street und dann kann man auch noch die Regent Street runter spazieren sowie die großen Einkaufshäuser entdecken wie das Liberty. Dort habe ich mir übrigens mein erstes Hourglass Puder gekauft, wuhu!


Dieses Jahr wollte ich unbedingt nach Camden, weil ich diesen Teil von London noch gar nicht gesehen habe. Und omg, wie cool ist das dort! Es ist quasi ein riesengroßer (Ramsch)Markt auf dem man alles mögliche kaufen kann. Aber dieser Flair dort ist einfach was ganz eigenes, hat mich total fasziniert! Ich finde, es ist irgendwie das Gegenteil zu Covent Garden, weil dort alles geordnet und hochwertiger ist. Aber genau das ist das schöne an London – es hat soviele Seiten, da ist bestimmt für jeden etwas dabei!


Ebenfalls ging es für uns in die Höhe! Wir sind nämlich zum Shard gegangen, ein Wolkenkratzer mit 310m Höhe – somit das zurzeit höchste Gebäude der EU (bald ja nicht mehr..). Dort kann man mit einem Lift, der irrsinnig schnell fährt, ganz hinauf fahren und die Aussicht genießen. Es war wirklich toll. Diese Aussicht kann man echt nur von ganz weit oben haben und da das Wetter auch gepasst hat, sah man wirklich weit in die Ferne. Man konnte sich im freien Bereich oder ein Stockwerk tiefer im geschlossenen Bereich ganz London und mehr ansehen. Man hatte einen 360 Grad Rundum Blick und es gab auch eine Bar, wo man sich etwas zum Trinken holen konnte. Das gute war auch, dass man solange oben bleiben konnte, wie man wollte und die Stockwerke auch sooft ändern konnte wie man wünschte. Da das ganze ein eher teurer Spaß war, fand ich dennoch, dass es sich sowas von gelohnt hat! Also jeder, der die Chance hat sich London von oben anzusehen, sollte definitiv einmal den Shard besuchen gehen.


Ja, und sonst sind wir sehr viel mit dem Hopp on Hopp off Bus gefahren und haben so sehr viele Winkel und Ecken Londons kennengelernt. Generell sind wir sehr viel zu Fuß gegangen, kein einziges Mal haben wir die U Bahn oder einen anderen Bus genommen. Nur einmal, nach dem Jamie Oliver Essen, wie ich euch schon in meinem letzten Beitrag erzählt habe, haben wir uns ein typisch englisches Taxi zum Hotel zurück gegönnt. Das war auch total lustig, immerhin ist das doch ganz anders als bei uns in Österreich. Dort kann man auch gegen die Fahrtrichtung sitzen, der Fahrer ist durch eine Glasscheibe abgetrennt und die Türen werden während des Fahrens automatisch verriegelt.

Alles in allem war es ein toller London Trip. Das Wetter hat mitgespielt, bis auf einmal kurz nieseln war es durchgehend beständig, am letzten Tag kam sogar die Sonne heraus, sodass man es sich auf einer Parkbank richtig gemütlich machen konnte. Wie das Hotel und das Essen war, hab ich euch ja bereits in den letzten Beiträgen erzählt, also wenn euch das auch interessiert, schaut dort gerne vorbei!

Auch die Flüge waren vollkommen in Ordnung – wir sind zwar immer mit Verspätung weggeflogen, haben es aber immer gut ausgeglichen, sodass wir nicht viel später gelandet sind, als geplant.

Die restlichen Eindrücke zeige ich euch in einem Kurzvideo:

 

Wart ihr schon einmal in London? Wenn ja, was gefällt euch am besten? Und was habt ihr euch auch schon angesehen und was nicht? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

 

 

 

 

(Music:
1. Song: Bay Breeze by FortyThr33 https://soundcloud.com/fortythr33-43, Creative Commons — Attribution 3.0 Unported— CC BY 3.0 http://creativecommons.org/licenses/b… , Music promoted by Audio Library https://youtu.be/XER8Zg0ExKU
2. Song:Island by MBB https://soundcloud.com/mbbofficial, Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Unported— CC BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/b…, Music promoted by Audio Library https://youtu.be/6by8zhaG04Y)

Hotel Review Lignano: Hotel Al Cigno

Mein letzter Beitrag zu Lignano! Da es ja unzählige Hotels in Lignano gibt, dachte ich mir, dass es gerade hier gut ist, eine Hotel Review zu schreiben. Dieses Jahr war ich in einem anderen Hotel als letztes Jahr, obwohl auch letztes Jahr das Hotel echt super war. Allerdings wollte ich dieses Jahr woanders hin, wo es mehr Angebot von Hotelseite aus gibt, da ich dann doch ein paar Tage länger dort war.
Nach längerem Suchen auf diversen Online Seiten kam es dann letztendlich zu der Entscheidung, das Hotel Al Cigno zu nehmen. Warum erzähle ich euch gleich.

Zum Hotel

Das Hotel liegt nicht direkt am Strand, sondern in ca. dritter Reihe vom Strand. Zu Fuß waren es ca. 5-10 Minuten, also wirklich nicht der Rede wert. Dafür war das Hotel erstens etwas billiger, zweitens hatte es ein super Angebot. Denn wo findet man schon in Lignano einen 25m langen Pool? Tja, dieses Hotel hat solch einen! Außerdem gab es einen Whirlpool, Tischtennistisch, Tennisplatz und Volleyballplatz zum Nutzen. Teilweise zwar gegen Gebühren wie zum Beispiel den Tennisplatz, aber wenn man sich auch im Urlaub etwas Sportlich betätigen möchte, sind es die paar Euro wirklich wert. Genau deshalb fiel auch die Entscheidung auf dieses Hotel.
Das Angebot war einfach unschlagbar, man bekam echt viel für einen guten Preis. Frühstück war ebenfalls inbegriffen, es gab eine Hotelbar, die auch direkt neben dem Pool lag, somit wurde es in meinem Fall immer als Poolbar genutzt. Wenn man vom Strand genug hatte ging man einfach ein paar Meter zurück zum Hotel und hatte einen Riesenpool vor der Nase, in dem man sich abkühlen konnte. Das Hotel selbst war auch gut in Schuss und sauber.

Das Zimmer

Natürlich konnte man verschiedene Zimmerkategorien wählen, ich nahm das etwas teurere Zimmer, was sich definitiv auszahlte. Das Zimmer war modern und sehr schön hell eingerichtet. Es war groß genug um alles unterzubringen und auch noch selbst Platz zu haben um sich um die eigene Achse zu drehen. Das Bad war traumhaft schön und vor allem, was hier das wichtigste ist, sauber. Es gab einen kleinen Balkon sowie eine Klimaanlage, ohne der ich nicht ausgekommen wäre. Um Getränke kühl zu halten gab es auch eine Minibar, für Entertainment war mit TV und Radio (sogar in der Dusche eingebaut) gesorgt und es gab genug Stauraum für Kleidung. Es war wirklich ein schönes Zimmer. Einziges Manko, und das ist jetzt Nörgeln auf allerhöchstem Niveau: es gab nur ein Riesenleintuch als Decke. Ich bin es halt gewohnt mit einer richtigen Decke zu schlafen, aber bei diesen Temperaturen war es im Endeffekt eh besser so, wie es war.

Das Essen

Wie schon erwähnt, war ein Frühstück inkludiert, welches ich natürlich auch genutzt habe, da ich ohne Frühstück einfach nicht auskomme. Das Buffet war vollkommen in Ordnung, so wie man es sich halt für italienischen Standard erwartet. Kaffee und Getränkeautomaten, Toast, Brötchen, Ei und Speck, Müsli, Obst und Süßes waren vorhanden. Ich habe mir immer etwas gefunden und kann mich soweit nicht beklagen. Für Veganer oder Leute, die wirklich ganz ausgefallen frühstücken wollen, wäre es wahrscheinlich nichts gewesen.

Das Personal

Das Personal war sehr freundlich, konnte echt gut deutsch sprechen um mir alles zu erklären und war sehr hilfsbereit. Ich kann nichts Negatives sagen.

Rundum gesagt

Ein echt gutes Hotel, ich kann es nur weiterempfehlen wenn man sich nicht zu schade ist ein paar Schritte gehen zu müssen um an den Strand zu kommen.
Der größte Pluspunkt den dieses Hotel zu bieten hat ist definitiv der Pool, also wenn ihr lieber am Pool liegt als am Strand – perfect Match! Wobei ich euch dann doch empfehle in Lignano an den Strand zu schauen, immerhin fährt man dort ja hin um das Meer zu sehen..

In welchem Hotel habt ihr schon einmal in Lignano übernachtet? Habt ihr auch gute Erfahrungen gemacht?
Alles Liebe,
Eure Betti

Lignano 2017

So schnell der Sommerurlaub kommt, so schnell ist er auch wieder um. Zumindest fühlt es sich immer so an als würde er im Flug vergehen – gerade erst angekommen, schon packt man seinen Koffer wieder zusammen und macht sich auf dem Nachhauseweg. So ging es mir auch bei Lignano. Dieses Jahr freute ich mich echt schon auf den Urlaub, 5 Tage war ich im schönen Italien um runter zu kommen, abzuschalten und die Sonne zu genießen. Wobei die Sonne manchmal auch auf sich warten ließ, leider.
Ps: Am Ende des Beitrages findet ihr sogar ein Video vom Urlaub!
Pps: Es folgen sehr viele Fotos in diesem Beitrag!

Facts

Lignano ist eine kleine Halbinsel in der Region Friaul-Julisch Venetien, liegt also sehr weit oben und nah zu Österreich. Lignano besteht aus drei Stadtteilen: Pineta, Riviera und Sabbiadoro. Sabbiadoro, dort wo ich war, ist auch das Zentrum von ganz Lignano, da es dort die meisten Geschäfte, Hotels und Bars gibt. Außerdem befindet sich hier in der Mitte eine große Einkaufsstraße, auf der man gut shoppen gehen kann. In Lignano gibt es auch Freizeit- bzw. Wasserparks, also auch ideal für Kinder!

Was ich erlebt habe

Nach 4,5h Fahrt bin ich vormittags angekommen. Das Wetter war traumhaft, so wie man es eben im Sommer haben möchte. Zuerst einmal wurde im Hotel eingecheckt (zu diesem Hotel Al Cigno folgt übrigens noch eine eigene Hotelreview, also bleibt gespannt!), danach ging es an den Strand. Meistens war es so, dass ich vormittag an den Strand ging und mich dann um ca. 2-3 Uhr herum an den Pool im Hotel gechillt habe. Dieser Pool war der absolute Wahnsinn, ca. 25 Meter lang und einfach richtig herrlich groß und überhaupt nicht überfüllt. Ich ließ mich also immer schön sonnen, wurde sogar ein ganz wenig braun (was bei mir ja leider nicht so einfach ist) und konnte echt abschalten und relaxen. Gerade am Pool gönnte ich mir den ein oder anderen Cocktail als Erfrischung.


Abends ging es dann immer in die Stadtmitte, um ein wenig zu flanieren und essen zu gehen. Apropos Essen..wollt ihr wissen wo ich überall hin Essen gegangen bin? Auch hierzu wird noch ein Blogpost folgen! Jedenfalls, das Essen in Italien ist ja ein Traum! Ich, als Nudelfan, musste natürlich Spaghetti, Pizza und Co. probieren. Vollgegessen ging es dann Abends immer noch in eine Bar, um den Abend so richtig entspannt ausklingen zu lassen. Vor allem bei dem guten Wetter wollte man eigentlich gar nicht zurück ins Zimmer, obwohl es manchmal spät abends dann doch etwas frisch wurde (für meine Verhältnisse).
Leider war es von diesen 5 Tagen, wobei man nur 4 zählen kann, da der letzte Tag nur mehr zur Abreise da war, nur 2,5 Tage wirklich schön. Sonntags hat es nur geregnet und war echt schirch, bis auf abends dann. Und Dienstag Vormittag bis ca. 2 Uhr herum war es ebenfalls regnerisch bzw. sehr bewölkt.
Einerseits war das Ganze natürlich sehr ärgerlich, denn gerade wenn man im Urlaub ist möchte man jeden Tag voll auskosten können, andererseits hatte es auch etwas Gutes. Denn einmal borgte ich mir die Fahrräder vom Hotel aus und umrundete damit ganz Lignano. Eine ganze Stunde war ich somit unterwegs, habe etwas von Lignano gesehen und bin sogar an den Hafen gekommen, den ich diesmal unbedingt sehen wollte. Dieser sieht übrigens total nett und niedlich aus. Mit dem Fahrrad kommt man dort auch total einfach hin, da direkt an der Küste entlang ein Fahrradweg liegt. Also, wenn ihr auch einmal dort seid und die Möglichkeit habt euch Fahrräder auszuborgen: Tut es! Das hätte ich, wäre das Wetter schön gewesen, wahrscheinlich nie gemacht.

Was ich gesehen habe

Gesehen habe ich auch so einiges. Seien es Gewitterwolken, wunderschöne Sonnenuntergänge am Meer oder eine tote Qualle. Außerdem habe ich viele Flugzeuge gesehen, sowie Kunstflüge, viele Schwimmreifen, einen aufblasbaren Flamingo und Strandverkäufer (Tipp: einfach so tun als wären sie nicht da, dann gehen sie recht rasch wieder).

Wie versprochen gibt es nun auch noch ein kurzes Video über diesen Urlaub von mir.

Ich muss sagen, dieser Urlaub war wirklich toll und ich vermisse ihn jetzt schon. Am liebsten würde ich noch einmal der Sonne, dem Meer und dem Strand entgegen fahren! Aber tja, jetzt ist für mich dann bald der Sommer quasi wieder um – denn so schnell kann man nicht schauen und es ist schon wieder Herbst! Aber ich habe ja das Glück, dass der Sommer in Österreich zurzeit nicht schüchtern ist und sich blicken lässt, also kann ich auch hier noch ein wenig dieses Wetter genießen.

Wohin fahrt ihr auf Urlaub? Und wart ihr schon einmal in Lignano? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
Alles Liebe,
Eure Betti

Hotel Review Köln: Mauritius Hotel & Therme

Der letzte Beitrag zum Thema Köln ist endlich fertig. Diesmal gibt es eine Hotel Review von mir, immerhin musste ja auch während meines Aufenthaltes wo geschlafen werden, und ich dachte mir, ich teile meine Erfahrung und Meinung dazu mit euch.

Zum Hotel

Übernachtet wurde in der Mauritius Hotel und Therme, welche ca. 15 Minuten zu Fuß vom Dom entfernt ist und auch in einer ruhigen Lage liegt.
Das Hotel bietet aber auch eine eigene Sauna- und Thermenlandschaft an, welches die Gäste für 1€ pro Tag zusätzlich nutzen können. Ich habe dort keine Verpflegung genossen, weshalb ich dazu nichts berichten kann. Ein Restaurant gibt es aber in dem man essen gehen kann.
Auch WLAN gibt es gratis dazu, man kann sich Bademäntel und Co. ausborgen gegen eine kleine Gebühr und für alle Fitnessbegeisterten gibt es auch einen kleinen Fitnessraum, welcher sehr sauber und hochwertig ausgesehen hat. Aus Zeitgründen habe ich diesen aber nicht nutzen können – und selbst wenn, bei einem Städtetrip geht man ja bekanntlich sehr viel, also hätte ich es nach kilometerlangem Gehen sowieso nicht mehr genutzt. Einen Gepäckraum gibt es ebenfalls, was ich immer sehr wichtig finde, gerade bei Städtereisen, da man hier meist nicht gleich in der Früh abreist, sondern noch den restlichen Tag nutzt um die Stadt zu erkunden.

Das Zimmer

Das Zimmer war wirklich sehr modern eingerichtet. Es war sehr sauber und „steril“ gehalten, aber für mich machte es einen einladenden und gemütlichen Eindruck. Außerdem überzeugt die Größe – denn man hatte richtig viel Platz um sich auszubreiten. Es gab sogar eine kleine Sitzecke, sowie einen TV und Duschprodukte. Sogar das WLAN funktionierte hervorragend im Zimmer.

Die Therme

Natürlich musste auch die Therme getestet werden, immerhin war ich nach einem langen Tag auch reif für ein wenig Entspannung. Deshalb ging es für 2 Stunden in die Therme. Für 1€ Eintritt konnte man die Saunen und Pools genießen. Es gab mehrere Whirlpools, sowie ein großes Innen- und Außenbecken. Auch Saunen gab es sehr viele, allerdings waren die alle nur nackt zu betreten, weshalb ich sie dann doch nicht nutzte. Grundsätzlich war die Therme sehr schön, ruhig, und überhaupt nicht überfüllt. Für ein Hotel und den Preis ist das natürlich ein super Zusatzangebot, vor allem bei einem Städtetrip sich noch zusätzlich auch ein wenig entspannen zu können war herrlich. Das einzige, was mich etwas irritiert und überrascht hat, vielleicht auch weil es nirgendwo davor angekündigt wurde, ist, dass man in der Therme auch nackt baden und herumgehen konnte. Das erste was ich in der Therme gesehen habe waren nicht die Pools und die Liegen, sondern die nackten Menschen. Versteht mich nicht falsch, ich finde das ja ganz schön, wenn das manche Menschen machen und sich so wohler fühlen. Allerdings war es mir persönlich, als so ziemlich die einzig angezogene (Bikini) Person, etwas unangenehm. Auch manche Becken waren nur für Nacktschwimmer, was ich blöd fand, da man so nicht das ganze Angebot nutzen konnte. Aber es war dennoch schön, denn es gab wirklich viele Liegen und auch oben einen Ruheraum, den wohl nicht viele entdecken, weshalb ich dort seelenruhig entspannen konnte.

Das Personal

Ich finde ja, dass der Service sehr viel ausmacht. Ist das Personal freundlich und aufmerksam, dann fühlt man sich gleich viel willkommener und wohl. Als ich dort ankam wurde ich zwar begrüßt, aber es war eher sehr kurz und kühl gehalten. Infos wo etwas zu finden ist oder wie man z.B. die Therme nutzen kann gab es nicht. Man lernte dies mittels Selbststudium. Also in Sachen Freundlichkeit könnte das Personal noch ein wenig dazulernen, kann natürlich auch sein, dass ich einfach nur einen schlechten Tag erwischt habe.

Rundum gesagt

Alles in allem war es wirklich ein tolles Hotel mit super Zusatzfeatures für einen echt guten Preis. Wer also einen Städtetrip plant, und zusätzlich auch ein wenig Entspannung möchte, dem kann ich dieses Hotel wärmstens empfehlen.

Wart ihr schon mal in Köln? Wenn ja, in welchem Hotel? Beziehungsweise kennt ihr dieses Hotel und was sagt ihr dazu?

Alles Liebe,
Eure Betti

Welcome to Cologne

Still und heimlich bin ich das letzte Wochenende in den Flieger gestiegen und nach Köln geflogen!
Ich dachte, gerade zu Pfingsten ist es eine gute Zeit für einen Städtetrip – so ein Kurzurlaub war auch schon längst nötig. Einfach mal rauskommen aus seiner gewohnten Umgebung und Neues entdecken, herrlich.

Warum gerade Köln?

Durch Interrail habe ich eigentlich so gut wie alle Großstädte in Deutschland besucht und kennengelernt. Köln war hier nicht dabei, aber immer schon eine Stadt, die mich interessiert hat. Deshalb ging es für 2 Tage dorthin!

Für alle, die auch einmal nach Köln möchten hier ein paar Tipps:

  • 2 Tage reichen vollkommen aus, wenn man jetzt nicht gerade jeden kleinen Winkel der Stadt kennenlernen möchte
  • zu Fuß ist alles sehr schnell und leicht erreichbar: U-Bahn oder Taxi Kosten könnt ihr euch sparen
  • der Transfer vom Flughafen zur Stadtmitte geht super einfach mit der S Bahn innerhalb von ca. 20 Minuten (kostet euch ca. 3€) im Gegensatz zu einem Taxi, was euch ca. 35€ kosten würde
  • selbst als Nicht Bierliebhaber muss man dort ein Kölsch trinken, allein schon weil es einem an jeder Ecke angeboten wird
  • Unbedingt ansehen muss man sich den Dom, das Rheinufer und die Altstadt
Was ich dort so erlebt habe

Am ersten Tag bin ich natürlich gleich einmal drauf los gegangen und habe mir nicht so viel überlegt, wohin es gehen soll. Dadurch, dass man beim Hauptbahnhof ankommt und dieser direkt am Domplatz liegt, war es für mich auch nicht schwer, diesen zu finden. Wobei es egal gewesen wäre, denn so groß wie der Kölner Dom ist, kann man ihn so gut wie nicht übersehen! Da war ich gleich einmal ganz fasziniert, weil es einfach eine wahnsinnig große, pompöse und schöne Kirche ist. Irgendwie hat er mich ein wenig an den Stephansdom, nur in größer, erinnert.
Außerdem ging es ganz kurz an den Rhein und die Promenade sowie in die Altstadt. Außerdem mussten natürlich die unzähligen Shoppingstraßen erkundet werden, an denen es wirklich nicht fehlt in Köln! Bis alles erkundet ist vergehen dann doch einige Stunden und da kommt der Hunger auch schneller als erwartet. Deshalb ging es am Abend dann auf den Heumarkt etwas essen und in die Altstadt etwas trinken. Davor habe ich aber noch ein wenig im Hotel entspannt – mehr dazu werdet ihr aber in den kommenden Tagen in einer eigenen Hotelreview sehen und lesen können!
Sonntag ging es dann wieder an den Rhein, wo ich einen riesigen Spaziergang machte über die Hohenzollernbrücke (welche übrigens mit tausenden von Liebesschlössern verziert ist) und über den Rheinpark wieder retour zum Dom. Das war einfach traumhaft, so konnte man wirklich ein wenig mehr vom Kölner Flair erfahren und sehen. Außerdem spielte das Wetter beide Tage super mit – es war warm, sonnig, leicht bewölkt und leicht windig. Perfekt also für Sightseeing!
Den restlichen Tag bis zum Heimflug verbrachte ich in einem typisch Kölner Lokal, wo es Kölsch gab und lauter Leckereien wie Nürnberger Würstchen oder Curry Wurst.

Am besten hat mir glaub ich die Idylle des Rheinparks gefallen, sowie der Dom selbst. Köln ist eine sehr schöne Stadt, bei der es sich definitv ausgezahlt hat einmal hinzufliegen!
Auch die Menschen dort waren sehr nett und angenehm, in den Straßen war immer etwas los, vor allem in der Altstadt. Ich hatte das Gefühl die meisten verbringen die Sonnenstunden draußen in den Lokalen und abends dann in den ganzen Biergärten bzw. Pubs.

Wart ihr schon einmal in Köln? Was findet ihr an dieser Stadt so besonders?

Alles Liebe
Eure Betti

Ich war bei Harry Potter

Ohja, als riesen Harry Potter Fan musste ich während meines London Aufenthalts natürlich auch die Harry Potter Film Studios besuchen, welche sich in den Warner Bros. Studios befinden in Watford. Watford befindet sich ca. eine Stunde von vom Zentrum Londons entfernt, weshalb man die Reise dorthin unbedingt im Vorhinein planen sollte. Ich habe mich dazu entschieden die Bustour dorthin und wieder retour zu buchen, da es so einfach am Praktischsten war und kostenmäßig ziemlich auf dasselbe rausgekommen wäre.

img_1337

So bin ich also um 9 Uhr von Victoria Station mit dem Bus eine Stunde nach Watford gefahren. Während der Fahrt spielte es den ersten Teil von Harry Potter, damit sich jeder schon einmal auf das zauberhafte Erlebnis einstimmen konnte. Dort angekommen, musste man sich noch anstellen und sein Ticket vorweisen (als Tipp: alles im Vorhinein online buchen, da es fixe Touren gibt und man nicht einfach mal so dorthin gehen kann). Dann ist man die ersten 20-30 Minuten geführt worden durch verschiedene Räume, wo man ein paar Infos bzw. Insiderinfos bekommen hat und auch einen tollen Kurzfilm gesehen hat. Danach konnte man selber herumgehen wie man wollte, was ich persönlich immer lieber habe, da ich mir dann die Dinge, die mich wirklich interessieren länger ansehen kann und anderes dafür überspringen kann. In den Studios hat man wirklich alles sehen können. Den großen Speisesaal, alle Kostüme, die Bilder, welche übrigens alle von Hand gemalt wurden, sowie Zauberstäbe, Masken und Kulissen. Man konnte sich wirklich hineinversetzen wie es gewesen sein muss, diese Filme zu drehen. Ich fand es erstaunlich, und finde es immer noch faszinierend, wieviel Aufwand man in diese Filme steckte!

img_1353

img_1352

img_1354

img_1358

img_1368

img_1374

All die kleinen Details, die beachtet werden mussten, damit der Film so authentisch wie möglich wird, all das finde ich einfach genial. Immerhin sind die Filme wirklich gut gelungen, und wenn man dann weiß wie gewisse Dinge eigentlich funktionieren oder gedreht wurden, dann sieht man das Ganze teilweise aus einem ganz anderen Licht. So hatte man auch die Möglichkeit mit einem Besen zu fliegen oder im Hogwarts Express einen Minifilm zu drehen. Cool fand ich, dass ich all die wichtigen und interessanten Dinge jetzt einmal live gesehen habe, wie den Unsichtbarkeitsumhang, den Schlafraum der Jungs, Hagrids Motorrad, Dumbledores Büro, die Küche der Weasleys und und und..
Es wurden sehr viele verschiedene Kulissen bzw. Filmszenen nachgestellt, damit man auch sehen konnte, wie diese gedreht wurden.

img_1379

img_1383

img_1384

img_1388

img_1392

img_1398

img_1399

img_1402

img_1406

img_1408

img_1412

img_1413
Ca. in der Mitte der Tour konnte man sich dann was zu Essen und Trinken holen, natürlich habe ich mir ein Butterbier geholt und es gekostet. Es war lecker, aber anders als ich dachte, dass es schmecken würde. Es hat sehr nach Karamell und süß geschmeckt, aber definitiv nicht nach Bier.

img_1445
Nach einer kurzen Essenspause kann man dann in einen kleinen Außenbereich gehen, wo man den Knight Bus sieht, sowie Harrys Zuhause und das Zuhause wo er aufgewachsen ist, aber auch das fliegende Auto und die Hogwarts Brücke. Wenn man weiter geht, kommt man dann wieder in den Innenbereich, wo man sieht wie die Masken der verschiedenen Kobolde hergestellt werden. Mein persönliches Highlight war dann die Winkelgasse, welche komplett dargestellt wurde. Ich fand sie so bezaubernd, weil man einfach alle Geschäfte sehen konnte und sich so fühlte als wäre man gerade mitten im Film und könnte sich selber von Ollivanders seinen Zauberstab abholen gehen. Auch ein wirkliches Highlight ist dann der ganze Hogwarts Nachbau. Da es ja Hogwarts nicht wirklich gibt (leider), haben sie ein sehr sehr großes Modell davon gebaut, damit sie trotzdem quasi von den Außenbereichen etwas Filmen können und natürlich, damit man sich alles räumlich auch besser vorstellen kann. Das hat wirklich toll ausgesehen, und auch hier haben sie an sehr viele Details gedacht.

img_1424

img_1429

img_1431

img_1447

img_1449

img_1455

img_1457

img_1460

img_1464

img_1470

img_1471

img_1472

img_1475

img_1482

Insgesamt kann ich nur sagen, dass man als Harry Potter Fan auf alle Fälle dort einmal hin muss! Es zahlt sich wirklich aus, allein schon weil man danach viele Goodies kaufen kann, wie in meinem Fall Süßigkeiten, eine Kette mit dem Zeichen der Heiligtümer des Todes, sowie Ginny Weasleys Zauberstab (ja, ich bin ein richtiger Fan, ich gebe es zu). Auch das Organisatorische hat super funktioniert, man muss halt mit einplanen, dass das Ganze schon einen guten halben Tag in Anspruch nimmt, aber mir war es das Wert!

„After all this time?“
                                                                     „Always.“ – Dumbledore und Snape, Harry Potter

Hello London!

Ich habe mir einen Traum erfüllt! Oder eigentlich zwei.. denn wer meinen Bucketlist Blogpost gelesen hat, weiß, dass ich immer schon einmal nach London wollte und mir auch die Harry Potter Film Studios ansehen wollte. Tja und diese zwei Träume habe ich mir endlich erfüllt!
London, die Hauptstadt Englands ist eine wirklich traumhaft schöne Stadt. Ich war 4 Nächte lang dort, was sich zeitlich vollkommen ausgezahlt hat, man konnte sich somit wirklich alles ansehen und musste sich nicht hetzen. Ich habe im The Queens Park Hotel übernachtet, welches nur ca. 5 Minuten von der Ubahn Station Bayswater entfernt ist. Eigentlich habe ich ja ein anderes Hotel gebucht gehabt, allerdings wurde das komplett renoviert und hatte somit geschlossen. Erst einen Tag vor Abreise habe ich davon erfahren, allerdings kann ich mich nicht großartig beschweren, denn es hat alles organisatorisch funktioniert und die Lage war wirklich super! Das Hotel selbst war für seinen Preis okay, das Bad war sauber und auch recht neu, der Rest war halt typisch englischer Standard. Da ich aber sowieso nur fürs Schlafen im Zimmer war, hat mich das nicht so gestört. Ich habe generell durch Interrail keine all zu hohen Anforderungen wenn es um Hotels in Städten geht, da bin ich recht flexibel, solang es sauber ist.
London hat mir sehr gut gefallen, es gibt so viele schöne Ecken und Plätze, allein die ganzen Parks die es gibt um runterzukommen und sich vom hektischen Stadtleben zu erholen sind herrlich. Auch die Häuser sehen einfach toll aus, alles ist so hell und mit Backsteinen sehr lieblich gestaltet. Typisch für London sind natürlich auch die roten Telefonzellen sowie die roten Doppeldeckerbusse, die man überall sieht!

img_1624

img_1332

Kensington und Hyde Park

Diese zwei Parks liegen direkt nebeneinander, bzw. gehen ineinander über. Sie liegen direkt im Zentrum, von meinem Hotel aus war es ein 5 Minuten Fußweg. Diese Parks sind wirklich riesig, man könnte Stunden darin verbringen und so einen ganzen Tag vergehen lassen. Vor allem Hundebesitzer sind dort mit ihren Lieben spazieren gegangen, aber auch viele Familien oder einfach nur Freunde, die sich einen Kaffee holen und dann dort herumspazieren. Was sehr schön war, sind die ganzen Bäume, da sie schon alle möglichen Farben angenommen haben, da auch dort schon der Herbst angekommen ist. Auch der See mitten im Hyde Park war toll, man glaubt einfach nicht in einer Stadt zu sein, sondern einfach irgendwo am Land. Dort gab es auch jede Menge zutrauliche Eichhörnchen, welche total süß waren! Manche sind sogar auf der Bank neben mir gesessen oder lassen sich schon fast streicheln. Auch Vögel gibt es eine Menge, auch hier gab es welche, die ziemlich zutraulich waren, solang man ihnen Essen gab. Würde ich in London wohnen, wäre das sicherlich ein Platz wo ich oft hingehen würde, um zu entspannen, laufen zu gehen und das tolle Herbstwetter zu genießen!

img_1318

img_1321

img_1322

img_1327

img_1329

img_1661

img_1666

img_1668

img_1671

img_1676

img_1678

img_1695

img_1702

img_1708

img_1707

img_1706

img_1703

img_1711

Gebäude

Wie ich schon erwähnt habe, gibt es in London so viele schöne Gebäude! Die Meisten sind sehr hell gehalten, oder in Backstein und sehr „königlich“, würde ich einmal sagen. Oft sind dann die Türen bunt oder in Schwarz, damit ein Kontrast zur hellen Hausfarbe entsteht. Ich bin auch einmal extra nach Notting Hill gefahren, weil dort die Häuser ja besonders nett sein sollen. Ich finde, dass hat einfach einen unglaublichen Flair und etwas Positives, weil nicht Betonbau an Betonbau gereiht steht, sondern schöne Häuser, die alles etwas Netter gestalten.

img_1330

img_1680

img_1682

img_1684

img_7334

Sightseeing

Natürlich gehört das typische Sightseeing Programm auch dazu! Dafür habe ich eine zweitägige Hop on Hop off Tour gemacht mit Big Bus, welche gut war, da es viele Stationen gibt, wo man aussteigen kann. Teilweise ist es aber dann doch am besten, wenn man vieles selber abgeht, weil man so einfach viele Dinge sieht, die man vom Bus aus nicht sehen kann. Außerdem erkundet man so teilweise mehr, weil man kleine Gassen oder Läden entdeckt. Natürlich war ich bei Big Ben, dem Tower of London, der Tower Bridge, dem Buckingham Palace, London Eye, Trafalgar Square und Westminster Abbey. Ich fand diese Sehenswürdigkeiten wirklich toll, vor allem Big Ben hat mir sehr gefallen. Beim Buckingham Palace konnte ich die Gards beobachten, welche ich wirklich bewundernswert finde! Auch die Tower Bridge war ein Wahnsinn, so eine große, mächtige Brücke! Sie konnte zwar nicht befahren werden, wegen Umbauarbeiten, aber man konnte darauf gehen. Ein weiteres Highlight war auch China Town für mich. Wenn man nach Soho kommt und dann in China Town hineingeht, ist das, als wäre man in China! Überall waren rote Lampions aufgehängt, ein chinesisches Geschäft reihte sich an das nächste und man konnte dort gut essen gehen! Generell mochte ich das Viertel Soho auch sehr gerne. Außerdem wollte ich unbedingt nach Covent Garden, weil ich davon viel Gutes gehört habe. Dort habe ich ein so leckeres und cooles Süßigkeitengeschäft entdeckt, davon habe ich schon in meinem vorherigen Blogpost berichtet. Covent Garden war wirklich toll, das ist quasi ein Marktplatz mit verschiedensten Standln, sowie viele Cafes und Restaurants. Außerdem sind die Straßen rund um den Platz lauter Shoppingstraßen. Sehr nett!

img_1588

img_1587

img_1584

img_1597

img_1598

img_1600

img_1599

img_1627

img_1648

img_1646

img_1649

img_1577

img_1571

img_1563

img_1561

img_1557

img_1550

img_1547

img_1532

img_1528

Shopping

London bietet sehr viele Shopping Möglichkeiten..fast schon zu viele, vor allem wenn man als Touri dorthin geht und Marken findet, die es bei uns nicht gibt. Ich war sehr oft auf der Oxford Street, welche bis runter zum Piccadilly Circus geht. Die Oxford Street bietet echt viele Shops und Essensmöglichkeiten. Außerdem ist sie schon weihnachtlich geschmückt, allerdings war dieser noch nicht eingeschaltet. Piccadilly Circus bietet auch einige Möglichkeiten sein Geld auszugeben. Generell hat mich Piccadilly Circus irgendwie an so eine Art „Klein New York“ erinnert, einfach wegen den Leuchtreklamen. Fand ich wirklich faszinierend!
Auch Hamleys, Harrods oder Liberty sind bekannte Shoppingcenter, in denen man sich Stunden verlieren könnte, wobei ich zugeben muss dass ich von Harrods nicht begeistert war. Dort gibt es fast nur richtig teure Marken, und es ist total unübersichtlich und weitläufig meiner Meinung nach. Hamleys ist ein Traum für jedes Kind, ein Spieleparadies auf mehreren Stöcken! Auch ich war begeistert. Und Liberty ist nicht nur von aussen schön, sondern bietet auch innen einiges, wobei ich nur kurz in der Kosmetik/Makeup Abteilung war. Natürlich musste auch Debenhams, Boots und Superdrug besucht werden, dazu gibt es dann aber bald einen eigenen Blogpost!

img_1335

img_1500

img_1715

img_7298

img_7300

img_7306

img_7309

img_7318

img_7345

Madame Tussauds

Natürlich musste ich auch dem berühmten Madame Tussaud einen Besuch abstatten. Ich fand es war wirklich sein Geld wert, da man echt viel zu sehen bekommt. Es gibt so gut wie alle Top-Stars, Legenden oder Marvel Figuren. Was ich auch toll fand ist, dass es ein 4D Kino gibt, sowie eine Bahn mit der man durch Madame Tussauds fährt und auch ein paar Dinge sieht und erlebt. Zu Madame Tussauds kommt man auch mit der Big Bus Tour. Sehr sehenswert!

img_7367

img_7373

img_7385

img_7388

img_7417

img_7418

Generell war mein London Aufenthalt wirklich ein voller Erfolg. Ich habe so viel gesehen und erlebt und werde definitiv wieder hinfliegen! Immerhin gibt es noch so viele weitere Dinge zu sehen und zu erleben! Wart ihr schon einmal in London? Was könnt ihr mir für Tipps geben, was man in London unbedingt sehen bzw. machen sollte?

Eure, Betti.

Interrail #Trieste

The last station of my Interrail trip has arrived. Kind of sad, but it was such a beautiful trip! We stayed one night in Triest, a city in Italy, directly at the sea.

DSC_0579

DSC_0604

We didn’t go sightseeing or anything, because there isn’t really much to visit in Triest. We just wanted to enjoy our last night of Interrail. Triest was beautiful, because you could walk around the little streets, and at nighttime we ate some calamari, which tasted sooooo good!

DSC_0584

DSC_0585

We also enjoyed the sunset at the sea, which was so beautiful to see at our last day.

DSC_0588

DSC_0592

IMG-20150720-WA0003

The next day we travelled back to Vienna by bus.

All in all Interrail was an amazing experience and I would recommend it to everybody! If you have time and if you want to see something from the world – lets do it!