Die Backstube ist eröffnet: Kekse mit Kokos-Rum-Vanillecreme

Meine Lieben,

Betti’s Backstube hat am Wochenende eröffnet! Tatsächlich habe ich mich gleich über 4 verschiedene Rezepte gestürzt, und nach meinem Plan sollten eigentlich noch 5 weitere Folgen, allerdings war der erste Lauf ziemlich anstrengend, jetzt muss ich mir überlegen, ob ich wirklich noch so viele Kekse machen werde 😉

Ein Rezept möchte ich mit euch teilen, weil ich davon wirklich begeistert bin. Ich bin nicht die größte und beste Bäckerin, die Kekse sind grundsätzlich gut geworden, aber ich habe mir insgesamt einfach mehr davon vorgestellt. Außer dieses Rezept, das hat sogar meine Erwartungen übertroffen – sogar meine Mama meint, die schmecken Bombe, und wenn das meine Mama sagt, dann muss das was heißen!

Ihr braucht allerdings ein wenig mehr Zeit und Geduld dafür.. also los gehts!

Was ihr braucht

(geschätzt werden es ca. 30 Stk mit Fülle)

für die Kekse

190g Butter
20g Kokosfett
165g Staubzucker (ich habe Xylit genommen)
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
475g Dinkelvollkornmehl
eine Prise Salz
2 TL Backpulver

für die Fülle

1 Pkg. Vanillepuddingpulver
1/2L Milch (in meinem Fall Pflanzenmilch) – für den Pudding
125g Butter
150g Staubzucker (ich habe Xylit genommen)
ein Schuss Rum
ca. 80g Kokosflocken
Argatine (eine Packung)

Sonstiges

Zartbitterschokolade für die Glasur

Und so geht’s

Zuerst macht ihr am besten den Keksteig, da dieser mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen sollte.
Dafür müsst ihr die Butter, das Kokosfett mit dem Staubzucker gut cremig rühren. Dann das Ei und das Vanilleextrakt dazugeben.
In einer anderen Schüssel müsst ihr alle trockenen Zutaten vermengen. Dann die trockenen mit den flüssigen Zutaten mischen und nach und nach zu einem Teig kneten. Ich habe dafür die Zutaten zuerst in der Schüssel zusammengeknetet und dann auf eine reine Arbeitsplatte gegeben und weitergeknetet.
Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank kühlen.

Währenddessen könnt ihr die Creme machen. Dafür den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten. Dann Rum und Kokosflocken unterheben. Den Pudding kalt werden lassen. Dann muss die Butter mit dem Staubzucker cremig gerührt werden und nach und nach muss der mittlerweile kalte Pudding hinzugefügt werden, sodass eine Puddingcreme entsteht.

Ist der Teig lang genug gekühlt worden, so kann man ihn ausrollen und daraus Kekse stechen. Ich habe mich für eine runde und eine Blumenform entschieden. Die Kekse dann bei 200 Grad Ober und Unterhitze ca. 9 Minuten backen. Am besten schaut ihr aber selbst darauf, da jeder Backofen doch ein wenig anders ist. Sobald sie goldbraun sind, könnt ihr sie herausnehmen und abkühlen lassen.

Während die Kekse abkühlen, könnt ihr die Schokolade schmelzen. Dann müsst ihr die Häfte derselben Form in Schokolade tunken, die andere Hälfte wird als Boden aufgehoben.

Die oberen Teile mit der Schokolade abkühlen lassen.

Dann müsst ihr die beiden Kekshälften nur mehr mit der Fülle bestreichen und zusammen“kleben“.

Fertig sind die Kekse!
Ich bewahre sie wegen der Creme im Kühlschrank auf, damit sie länger halten.

Habt ihr schon Kekse gebacken diese Saison? Wenn ja, welche? Was werdet ihr noch backen?

Der Tag der Liebe: Geschenksideen

Uuuuuuuuund er ist wieder da, der Valentinstag. Für die einen ist er ein Tag wie jeder andere, immerhin passiert da ja nichts besonderes. Für die anderen jedoch ist es DER Tag, denn es ist Valentinstag! Da soll man sich doch zeigen wie gern man seine Liebenden hat. Und dann gibts noch diejenigen, die den Valentinstag hassen, einfach weil sie verzweifelt Single sind oder unglücklich verliebt.
Eigentlich ist der Valentinstag ja ein Gedenktag, da am 14. Februar Valentin von Terni enthauptet wurde, der damals Paare unter christlichem Brauch verheiratet hat, obwohl es verboten war.
Heute kennt keiner mehr den wahren Grund des Valentinstags. Die Industrie und Geschäfte freuen sich, immerhin gehen alle noch ein Geschenk kaufen, da man sich dann doch irgendwie verpflichtet fühlt zumindest eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich persönlich finde immer, dass man sich in einer Beziehung immer zeigen sollte, was einem am anderen liegt. Und dafür braucht es nicht immer Geschenke. Das können die kleinsten Aufmerksamkeiten und Gesten sein. Aber natürlich freut man sich wenn man dann doch etwas am Valentinstag bekommt. Jeder kann das selbst entscheiden, viele schenken sich grundsätzlich nichts, andere lassen sich einfach überraschen und manche zelebrieren Valentinstag wie Weihnachten.
Dennoch möchte ich heute für diejenigen, die sich etwas schenken oder nach einer Kleinigkeit suchen, ein paar Geschenksideen für Mann und Frau mit euch teilen. Außerdem gibt es ein super schnelles und leckeres Rezept, was sogar Mann hinbekommen würde um seine Liebste zu verzaubern. Immerhin geht Liebe durch den Magen und wer freut sich nicht über etwas Süßes, was noch dazu echt herzig aussieht?

Valentinstagsherzen

Was du brauchst:

  • Blätterteig
  • ein Ei
  • Nutella oder Marmelade
  • Nüsse, gehackt oder gemahlen
  • Holzstiele
  • Herzausstechformen

Zubereitung

Die Zubereitung ist echt einfach! Man rollt den Blätterteig aus und sticht daraus so viele Herzen wie nur möglich. Diese legt man dann auf ein Backblech und legt den Holzstiel in der Mitte darauf und drückt diesen ein wenig fest. Dann kann man einen Klacks Nutella oder Marmelade in die Mitte des Herzens tun (ich habe mich für Nutella entschieden.. etwas Schokoladiges passt einfach besser zu Valentinstag!). Dann streicht man die Herzen ein wenig mit dem Ei ein und legt über das bisherige Herz einen zweiten Teil, sodass es einen Art Deckel ergibt. Dieses muss man mit einer Gabel am Rand überall schön fest drücken.

Dann kann man wieder ein wenig Ei über den ganzen Teig geben, damit das Blätterteigherz danach schön goldbraun wird. Das ganze kommt dann für ca. 8-10 Minuten in den Ofen und danach könnt ihr schon eure Liebsten damit überraschen. Wer will kann auch Nüsse oder Streusel darauf geben – in meinem Fall waren es Mandelsplitter. Aber da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt! Lasst es euch schmecken!

 

Sonstige Geschenksideen, für all diejenigen, die kein so grosses Backtalent sind:

Für den Mann

  • sein Lieblingsessen kochen und ihn damit überraschen (Essen geht immer)
  • Tickets für seinen Lieblings Komedian, Fußballspiel, Konzert,..
  • einen Kinoabend zuhause gestalten, mit seinen Lieblingsfilmen, guten Snacks und Bier
  • etwas, was er gerne hat personalisieren lassen (Armband, ein Glas oder Handyhülle)
  • gemeinsam einen schönen Ausflug unternehmen: Thermentag, Skifahren, Essen gehen, Stadttrip,..

Für die Frau

  • Blumen
  • Pralinen
  • Schmuck (z.B. Armbänder von NewOne oder ANNA, Thomas Sabo..)
  • eine Massage
  • ein Dinner kochen (ja auch Frauen lieben Essen!)
  • einen Wellnesstag schenken
  • mit ihr einen romantischen Abend machen mit ihrem Lieblingsfilm, Schokobrunnen und Sekt

So, ich denke ihr seid jetzt bestens gewappnet für den Tag der Liebe und wünsche allen Pärchen (und auch Singles..) einen Happy Valentinesday!

Alles Liebe,
Eure Betti

Backe, backe: Kaffeekekse

Mein letztes Keksrezept für dieses Jahr geht online (und auch mein letzter Beitrag vor Weihnachten)! Kaum zu glauben, dass Weihnachten bald schon wieder um ist. Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell, und schwups, schon ist Neujahr. Aber ich habe die Weihnachtszeit dieses Jahr auf alle Fälle genossen und in vollen Zügen ausgekostet, sei es mit Adventmärkten, Kekse backen oder Weihnachtsfilme schauen.
Diese Kekse sind diesmal vor allem für Kaffeeliebhaber etwas, weil sie einfach unglaublich lecker nach Kaffee schmecken, wie der Name schon sagt. Ich selbst habe sie das erste Mal ausprobiert, und sie sind wirklich gut gelungen und schmecken richtig toll.
Aber kennt ihr das auch? Da habt ihr endlich alle möglichen Leckereien gebacken, seid froh dass sie gut gelungen sind und dann esst ihr 3 Stück von jeder Sorte und seit voll? Also zumindest mir geht es sehr oft so, weshalb ich versuche schon sehr früh anzufangen mit Kekse backen und Kekse essen, damit man eben nicht so schnell satt davon ist. Denn wenn man dann genau zu Weihnachten und den ganzen Familienfeiern immer nur Kekse auf den Tisch gestellt bekommt, kann man sie irgendwann nicht mehr ansehen – obwohl ich Kekse über alles liebe und echt gerne esse, aber irgendwann ist dann halt genug. Wer kennt dieses Gefühl auch? Lasst es mich unbedingt wissen in den Kommentaren!
Aber nun zum Rezept:

Was du brauchst:

Für den Teig:
500g Mehl
260g Butter
4 Dotter
1 Pkg. Backpulver
2 EL Rahm
1 Pkg. Vanillezucker
2 EL gemahlenen Kaffee
160g Zucker
200g Nüsse (nach Belieben)

Für die Creme:
1/8l starken Kaffee
3 EL Zucker
1 Pkg. Puddingpulver Vanille
200g Butter

Für die Glasur:
2 EL starken Kaffee
Zucker (so viel, bis die Glasur dickflüssig ist)
2 Tropfen Öl

Soo, hat man alle Zutaten besorgt kann man die Kekse endlich backen!
Zuerst muss man wie üblich alle Zutaten des Teiges mit der Hand zusammenmixen und zu einem guten, geschmeidigen Teig kneten. Diesen lässt man dann 1-2h im Kühlschrank rasten. Währenddessen kann man sich an die Creme machen. Dafür kocht man den Vanillepudding mit Kaffee und lässt diesen dann kalt werden. Den Zucker mixt man mit der Butter zusammen und darin gibt man dann Löffelweise den Pudding dazu, bis eine schöne Creme entsteht. Natürlich kann man je nach Belieben noch Zucker oder Kaffee hinzufügen. Die Creme stellt man dann am besten kalt.

Sobald der Teig lang genug gerastet hat, kann man ihn ausrollen und daraus Keksstücke ausstechen. Dabei kann man natürlich die Form verwenden, die man möchte. Die Kekse muss man dann bei ca. 170 Grad Umluft für ca. 10 Minuten (bei mir waren es meistens 8 Minuten) backen. Wenn sie abgekühlt sind, kann man die Keksscheiben mit der Creme zusammenkleben, sodass ein leckerer, gefüllter Keks entsteht.

Dann muss man die Glasur machen, indem man Kaffee mit Öl mischt und dann soviel Zucker hinzufügt, sodass eine dickflüssige Glasur entsteht, welche nicht mehr so schnell „davonrinnt“. In diese Glasur tunkt man dann eine der Kekshälften und kann sie dann noch verzieren. Ich habe mich hier für eine Moccabohne entschieden. Und voila, fertig sind sie!

Viel Spaß beim Nachbacken!
Ich wünsche euch allen hiermit auch gleich wunderschöne, frohe Weihnachten und ein besinnliches Fest mit Familie oder Freunden! Mein nächster Beitrag kommt erst wieder nächste Woche online, für die restliche Woche nehme ich mir meine wohlverdiente Weihnacht-bloggerpause.
Eure Betti.

Backe, backe: Mürbteigkekse

Es ist soweit! Die Backstube wurde eingeweiht und alles riecht herrlich nach frisch gebackenen Keksen!
Ich persönlich liebe ja das Kekse backen, einfach weil es mir total viel Spaß macht – vor allem das Verzieren am Ende – aber auch, weil es mich irgendwie entspannt und ich so meinen Kopf frei kriege von allen Gedanken, die mich so beschäftigen. Ich habe mich als erste Keksvariante für die Standard Kekse entschieden, nämlich die Mürbteigkekse. Sie gehören quasi zu den Basic-Keksen, so wie der Biskuitteig einer der Basic-Kuchenböden ist. Dennoch schmecken sie traumhaft lecker, auch wenn sie total einfach und schnell zu machen sind! Was mir auch besonders gut daran gefällt ist, dass man sie eben verschieden dekorieren kann, somit kann man aus einem Grundteig, mehrere verschieden schmeckende Kekse machen.
Ich habe zum Beispiel einige mit Streusel verziert, manche mit Marillenmarmelade oder Nutella zusammengeklebt und manche zur Hälfte in Schokolade getunkt. Außerdem hatte ich so Lebensmittelstifte zu Hause, mit denen ich total einfach und schnell verschiedene Muster auf die Kekse malen konnte. So gibt man ihnen auch noch einmal einen individuellen Touch. So schmeckt jeder Keks ein wenig anders.
Aber nun zum Rezept!

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Man braucht (für ca. 40 Stück):

25dag Mehl
10dag Zucker
15dag Butter
1 Ei
1/2 Pkg. Vanillezucker

Keksausstecher
Backpapier
Nudelholz
Schokolade, Streusel, Marmelade oder Nutella zum Verzieren

Zuerst gibt man das Mehl auf eine gereinigte Arbeitsfläche und formt daraus eine Art Berg, in den man oben ein Loch macht. Danach verrührt man das Ei mit dem Zucker und den Vanillezucker und gibt diese Mischung in das Loch, genauso auch in kleine Würfel geschnittene und leicht warme Butter. All das kann man dann zusammenkneten. Nach ein paar Minuten kneten formt sich ein Teig, welchen mann dann in Frischhaltefolie wickelt und für min. 2 Stunden in den Kühlschrank legt um ihn ruhen zu lassen.

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Nach der Ruhepause kann man den Teig herausholen und ihn leicht mit Mehl bestreuen, da man ihn so leichter ausrollen kann. Den Teig sollte man auf ca. 5-10mm ausrollen. Dann kann man die Keksausstecher seiner Wahl nehmen und aus dem Teig seine Kekse ausstechen. Ich habe mich für ganz viele verschiedene Formen entschieden wie zum Beispiel Herzen, Sterne, Engerl und Weihnachtsbäume.

Die Kekse verteilt man dann auf ein Backblech, welches zuvor mit Backpapier ausgelegt gehört, damit die Kekse nicht darauf haften bleiben. Diese lässt man dann bei 170 Grad Umluft für ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Ihr solltet aber aufpassen und immer wieder nachschauen ob die Kekse schon braun sind, denn jeder Backofen heizt ein wenig anders. Lieber bisschen zu früh rausnehmen, als zu spät, denn sonst werden sie ganz dunkel und auch zu hart. Wenn ihr Streusel auf den Keksen haben wollt, dann solltet ihr die Kekse im rohen Zustand mit ein wenig Ei bestreichen und dann den Streusel darüber geben und erst dann backen, sonst kann es passieren, dass euch der Streusel danach nicht auf den Keksen haften bleibt.

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Wenn die Kekse dann ausgekühlt sind, kann man sie eben nach Lust und Laune verzieren!
Da sind euch keine Grenzen gesetzt.
Was sind eure Lieblingskekse? Und wie verziert ihr eure Kekse am liebsten?
Ich freue mich auf Fotos und Antworten!

Eure Betti.