gesunde Kokos- und Nussbällchen

Wer snackt auch so gerne wie ich? Ich habe Phasen da nasch bzw. snacke ich zwischendurch so gut wie gar nichts, und dann gibt es wieder Zeiten wo ich mich quasi stündlich auf die Suche mache nach einer leckeren, süßen Kleinigkeit.
Da ich nur hin und wieder zu einem richtigen Schokoriegel, Chips oder besonders zu dieser Jahreszeit zu Lebkuchen greife, versuche ich prinzipiell gesund zu naschen. Das kann bei mir oft Obst mit Joghurt, ein Apfel mit Nussmus, ein Stückchen Zartbitterschoko (oh wie ich sie liebe!), Nüsse oder für den größeren Gusta sogar Porridge sein.
Ich habe schon einmal Bliss Balls auf meinem Blog vorgestellt, welche ich nach wie vor super lecker finde und immer mal wieder gerne mache. Diesmal habe ich auch so etwas wie Bliss Balls gemacht. Da ich ein absoluter Kokosfan bin habe ich mich für Kokosbällchen und auch für Nussbällchen entschieden. Zugegeben: die Kokosvariante war 10x besser, allein von der Konsistenz her. Lecker sind natürlich beide Variationen, aber wenn ihr zwischen den beiden hin und her überlegt, dann lege ich euch eher die mit Kokos ans Herz 🙂

Was ich an diesen Süßigkeiten so gut finde: sie sind relativ schnell gemacht, man bekommt eine große Menge heraus und sie schmecken auch in der gesünderen Variante super lecker!

Was ihr braucht:

Für die Kokosvariante:
  • ein Dose Kokosmilch
  • 2EL Kokosöl
  • 200-300g Kokosraspeln
  • 4EL Kokos Mandel Creme (z.B. die von Alnatura)
Für die Nussvariante:
  • 150g Nussmus (in meinem Fall Mandelmus)
  • 200-300g geriebene Haselnüsse
  • nach Belieben Agavendicksaft

(im Nachhinein betrachtet wären 2EL Kokosöl dazugemischt für die Konsistenz wahrscheinlich noch ideal gewesen, da sie ohne nicht wirklich hart geworden sind)

Wie es geht:

Bei beiden Varianten alle flüssigen/cremigen Zutaten zusammenmischen. Dann jeweils soviel Kokos oder geriebene Nüsse hinzufügen, bis es eine gute formbare Masse wird. Daraus kann man dann viele kleine Kugeln machen und diese dann in Kokos oder den geriebenen Nüssen wälzen. Das Ganze sollte man im Kühlschrank lagern.

Fertig sind die Leckereien!

Bei mir hielten sie nicht all zu lange, vor allem wenn man sich immer zwei Stück in die Arbeit mitnimmt gehen sie schnell weg.

Was snackt ihr gerne? Und habt ihr auch schon einmal solche Bällchen ausprobiert? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

#1 What I eat in a day (und gsundes Marillenknödelrezept)

Da ich selbst liebend gerne solche Beiträge lese bzw. Videos schaue, da ich finde, dass man sich so einfach unheimlich inspirieren lassen kann, gibt es heute von mir ein „What I eat in a day“. Gerade wenn man einmal nicht weiß, was man kochen soll, dann hilft mir das oft auf ein paar Ideen zu kommen.

Mein Tag startet prinzipiell IMMER mit einem Frühstück. Wenn ich einmal kein Frühstück esse, bin ich entweder erst zu Mittag aufgestanden und esse gleich das Mittagessen oder bin krank oder irgendetwas anderes schreckliches muss passiert sein.
Ich liebe ein gutes, leckeres, reichhaltiges Frühstück. Es lässt mich wach werden, gibt mir Energie für den Tag und so bekomme ich meist bis Mittags auch keinen Hunger oder Gusta auf anderes.

Diesmal startete der Tag mit einem Porridge mit viel Obst. Ich habe mich für Erdbeeren aus der Steiermark, Zwetschken von Oma und ein von Oma selbstgemachtes Zwetschkenkompott entschieden. Die Mischung war wirklich lecker, vor allem machte das Kompott das ganze ein wenig..weihnachtlich. Hat mir richtig gut geschmeckt und viel Energie gegeben. Und dazu gab es wie so oft einen Tee, dieser war Orange-Ingwer.

Zu Mittag machte ich mir dann gefüllte Zucchini, da vom Tag davor noch Faschiertes übrig geblieben ist. Diese hab ich mit Mozzarella überbacken. Dazu gab es einen großen gemischten Salat, immerhin brauch ich meine tägliche Portion an Gemüse und Vitaminen. Das sättigte mich richtig gut, danach war ich wirklich voll und hatte bis am Abend auch keinen richtigen Hunger.

Nachmittags war ich dann unterwegs und gönnte mir einen grünen Smoothie sowie zuhause dann zwei meiner selbstgemachten Peanutbutter Bliss Balls – die ich so gut finde! So isst man etwas Süßes, aber irgendwie doch nicht, weil es eigentlich aus keinem puren Zucker besteht.

Abends gab es dann nach ewig langer Zeit wieder einmal Marillenknödel. Die habe ich schon echt lange nicht mehr gegessen und ich hatte an diesem Tag unglaublichen Gusta darauf! Da ich eben aber darauf achten möchte gesunde und wertvolle Nahrung zu mir zu nehmen, zumindest soweit es möglich ist dies selbst zu beeinflussen, wollte ich eine gesündere Variante daraus machen. Weil ich diese Knödel als gelungen und sehr lecker empfand, will ich euch das Rezept natürlich auch nicht vorenthalten!

Was du brauchst (für ca. 4-5 Knödel):

  • 50g Dinkelgrieß
  • 100g Haferflocken
  • 250g Magerquark
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Zucker (ich habe Birkenzucker genommen, weil dieser besser ist)
  • 4-5 Marillen

Wie es geht:

Die Haferflocken müssen zuerst in einem Mixer zu Mehl verarbeitet werden. Dann kann man diese in eine Schüssel geben und dazu den Magerquark, das Ei, die Prise Salz sowie den Zucker beimengen. Alles mit einer Gabel oder einem Mixer gut vermischen, sodass ein Teig entsteht. Dann habe ich noch kleinweise den Dinkelgrieß hinzugefügt. Wenn der Teig fertig ist muss er für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank.
Währenddessen kann man die Marillen entkernen und einen Topf Wasser am Herd erhitzen. Kocht das Wasser kann man den Teig herausnehmen und in 4-5 Portionen teilen. In diese Teilportionen muss man dann jeweils eine Marille einarbeiten und dann eine Kugel daraus formen. (Das geht am besten indem man zuerst aus dem Teig eine Kugel formt, diese dann flach drückt, die Marille in die Mitte legt und das ganze dann wieder zu einer Kugel formt).
Dann muss man sie nur mehr ins kochende Wasser geben und ca. 15 Minuten im heißen Wasser sieden lassen.
Ich habe sie dann noch in gemahlenen Haselnüssen gewälzt anstatt in Brösel und das gab dem Ganzen einen richtig leckeren Geschmack! Es ging auch wesentlich einfach und recht schnell, also ich werde es definitiv nocheinmal machen, vl im Herbst dann mit Zwetschken, oder einmal mit Schokolade gefüllt? Hmmm…

Ich bin gespannt was ihr zu dem Rezept sagt und lasst es mich wissen, wenn ihr es nachgemacht habt, das würde mich echt interessieren!

Ich hoffe, euch hat mein „What I eat in a day“ gefallen und ihr habt ein wenig Hunger und Inspiration bekommen!

Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr so über den Tag verteilt esst und wie ihr zu dem Thema „Gesunde und ausgewogene Ernährung“ steht!
Alles Liebe,
Eure Betti

schnelle und gesunde Grießpancakes

It’s Pancake Time!

Jeder mag sie, oder? Pancakes, super lecker und vor allem super vielfältig! Pancake Teig kann man echt so gut wie aus allem zusammenmischen, man braucht einfach ein wenig Maß und Gefühl dafür.
Da ich auch hin und wieder gerne etwas Warmes zum Frühstück esse (abgesehen von Porridge), dachte ich mir, ich versuche einmal Pancakes zu machen, allerdings auf eine etwas gesündere Variante.
Sie sind echt schnell gemacht und ich fand sie super lecker – für viele wahrscheinlich zu wenig süß, aber dass kann man ja selbst entscheiden.

Das braucht ihr dafür (für ca. 2 Portionen):
  • 1 Banane
  • eine gute Handvoll Haferflocken
  • 2 Eier
  • 1TL Vanillezucker
  • 1TL Backpulver
  • 100g geriebene Haselnüsse
  • ca. 150g Dinkelgrieß
  • eine Prise Zimt
  • ein halbes Glas Milch (bei mir Sojamilch)
So gehts:

Zuerst zermatscht man die Banane und gibt die Haferflocken hinzu. Dann schlagt man die zwei Eier hinein und verquirlt das Ganze gut. Danach gibt man die Milch, sowie Vanillezucker und Backpulver dazu. Am Ende habe ich die Haselnüsse und den Grieß hinzugefügt und natürlich den Zimt nicht vergessen!
Das ganz gut durchrühren, sodass eine gute zähe Masse entsteht. Ihr müsst da ein wenig variieren und ausprobieren, ich habe alles nur mit Augenmaß gemacht.
Dann kleine runde Pancakes in einer Pfanne rausbacken und von beiden Seiten anbraten lassen.

Ich habe die Pancakes mit Beeren getoppt und ein wenig Honig darauf verteilt. Am Ende habe ich auch einen Pancake mit Kokosnuss-Mandelcreme und Nutella genascht – man muss sich auch was gönnen 🙂

Als Tipp: ich finde, ich hätte sogar die doppelte Menge an Haselnüssen nehmen sollen, so hätten sie noch intensiver danach geschmeckt – also für alle Nussliebhaber: verwendet mehr geriebene Nüsse und weniger Grieß.
Die Pancakes sind übrigens gar nicht „grießelig“ – es schmeckt wie ein normaler Teig!

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es mich wissen, wenn ihr diese Köstlichkeit einmal nachmacht.
Wie macht ihr eure Pancakes? Und was gehört bei euch als Topping immer dazu?

Alles Liebe
Eure Betti

Brunch am Richardhof

Als Frühstücksliebhaberin ist für mich brunchen gehen einfach ein Traum. Man kann superlecker essen, sich den Bauch vollschlagen und hat meistens dann erst wieder am Abend Hunger.
Ich bin durch Zufall über Facebook auf den Richardhof gestossen, wo ich gesehen habe, dass dieser einen tollen Brunch anbietet. Jeden Samstag und Sonntag kann man von 9-14 Uhr dorthin brunchen gehen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen!
Also habe ich einen Tisch reserviert (was übrigens mehr als empfehlenswert ist) und bin dann mit Hunger und Vorfreude brunchen gegangen.
Ich muss schon sagen, ich bin schwer begeistert. Die Auswahl war echt groß, es gab von kalt bis heiß, pikant und süß über gesund und deftig einfach alles.
Für 28€ kann man sich am Buffet bedienen bis man satt ist, kann Sekt trinken bis man nicht mehr stehen kann und inkludiert sind noch ein Heißgetränk sowie ein Ei-Gericht. Auch Limonaden und Süßigkeiten kann man sich holen.


Anfangs bin ich gleich einmal eine Runde gegangen und habe mir angesehen, was es so alles gibt. Immerhin muss man zuerst die Lage checken, bevor man sich einfach über alles hermacht und am Ende dann keinen Platz mehr hat, für die Gerichte, auf die man eigentlich Gusta gehabt hätte.
Anfangs bediente ich mich bei den pikanten Sachen. Ich nahm mir Brötchen, mit Schinken und Käse, Frischkäse, Nüssen, dazu ein weiches Ei und eine Avocadocreme und Tomate-Mozzarella. Das war sehr lecker, vor allem fand ich es gut, dass es nicht nur 0-8-15 Angebote gab, sondern eben auch so Dinge wie Avocadocreme, selbstgemachter Liptauer und und.. also für Vegetarier wäre hier sicherlich auch etwas dabei gewesen. Alles wurde auch total nett angerichtet in kleinen Gläsern und generell war alles mit viel Liebe angerichtet und dekoriert (ja, da spricht wieder das Verpackungsopfer in mir).
Es hätte auch warme Speisen wie Spinat, Suppen oder Geschnetzeltes gegeben, aber das war mir dann doch ein wenig zu deftig.
Deshalb habe ich mir dann noch ein Schnittlauchbrot und ein Stück einer Quiche Lorraine genommen.


Danach ging es dann zum Süßen über. Da gab es auch unheimlich viele Gerichte. Joghurt mit Obst, Schokoladencreme, Porridge und und und.
Am Schluss habe ich mir noch eine Waffel gemacht. Hier gibt es sogar veganen Teig, was ich super finde!
Alles in allem, war das ganze Essen sehr lecker, ich kann nix bemäkeln und finde auch den Preis vollkommen in Ordnung, da man ein tolles Angebot und auch einen guten Service bekommt. Denn die Kellnerinnen waren stets bemüht alle Teller wegzuräumen.
Also wer eine gute Location für einen guten Brunch sucht, sollte unbedingt einmal den Richardhof besuchen!

Wo geht ihr gerne brunchen? Und was gehört für euch bei einem Brunch unbedingt mit dazu?

Alles Liebe,
Eure Betti

Erstes Mal Hummer essen im Crazy Lobster

Nach meiner Sonntags-Blogpause bin ich wieder zurück! Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende, auch wenn das Wetter eigentlich nicht so ansprechend war.
Trotz Sturm und Regen habe ich mich hinausgetraut und bin nach Wien gefahren. Denn ich hatte etwas Spezielles vor! Ich war nämlich das erste Mal Hummer essen. Für viele ist das nichts besonderes, für mich schon, da ich eben noch nie Hummer probiert hatte und gerne wissen wollte, wie dieser so schmeckt.
Also war ich im ersten Bezirk im Crazy Lobster essen, ein sehr edles und schönes Restaurant, direkt beim Graben – oder für alle Joseph Brot Begeisterten – direkt neben dem Joseph Brot Geschäft.


Natürlich ist die größte und erste Frage, die man sich stellt: Wie zur Hölle esse ich diesen Hummer?
Aber bei Crazy Lobster war eine gute Anleitung am Tisch und man bekommt auch Messer und Schere um die einzelnen Teile abzuteilen und aufbrechen zu können.
Als erstes ist mir vor allem der tolle Service aufgefallen, das Personal war sehr höflich und aufmerksam. Die Auswahl an Speisen ist auch sehr gut, man kann aus allem möglichen wählen, sei es Hummer mit Beilagen, Nudeln mit Hummer, Hummer Burger, etc..


Ich habe mir letztendlich eine Crazy Lobster Roll bestellt, das ist mariniertes Hummerfleisch in einem Brötchen mit Süßkartoffelpommes. Und ich muss sagen, es war sehr lecker! Ich kann den Geschmack von Hummer nicht wirklich beschreiben, die Konsistenz und das Aussehen des Fleisches erinnert mich an Shrimps, allerdings schmeckt es doch anders. Ich fand das Essen wirklich gut und würde Hummer definitiv wieder essen. Es ist zwar nichts was ich jeden Tag essen (und mir leisten) könnte, aber hin und wieder einmal kann ich mir gut vorstellen Hummer essen zu gehen.

Auch vom Preis her fand ich das Crazy Lobster Restaurant ganz okay, immerhin ist Hummer nun mal eine teure Angelegenheit, aber für den Service und das gute Essen war es ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Danach gabs dann übrigens noch einen Smoothie bei der Juice Bar an der Kärntnerstrasse. Ich habe mich für den Slim Jim entschieden (Apfel, Ingwer, Grapefruit), welcher auch sehr lecker ist!

Wart ihr schon einmal Hummer essen? Wie und wo esst ihr ihn am liebsten?

Alles Liebe,
Eure Betti

Chocolate Chip Cookies

Es kommt eigentlich eher selten vor dass ich backe. Ich backe gerne, mir macht das Spaß sich da ein wenig auszutoben und etwas Leckeres zu kreieren, dennoch bin ich sagen wir einmal.. ein wenig ungeschickt was das Ganze betrifft. Der liebe Backgott meint es nicht immer so ganz gut mit mir – entweder der Teig läuft in der Form über, ich verbrenne mich oder irgendetwas anderes oder wie in diesem besonderen Fall.. der Mixer wird innerhalb der ersten Sekunden kaputt. Ja, alles hatte ich vorbereitet – bereits abgewogen und in der Schüssel – zack bum, dreh ich den Mixer auf und schon gibt er wieder auf. Tja, und da ich eben unbedingt diese Kekse backen wollte, und auch schon alles vorbereitet hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als das Ganze mit einem Schneebesen und bloßer Kraft zu mixen. Komischerweise habe ich keinen Muskelkater davongetragen, aber ich sag es euch – schaut, dass euer Mixer funktioniert! Es ist dann eigentlich gegangen, der Teig ist trotzdem etwas geworden – sonst würde ich euch jetzt nicht von diesen Keksen berichten. Und ich muss zugeben, ich finde sie sind wirklich gut geworden. Meine Mama meinte es könnte mehr Zucker hinein, aber das ist Geschmackssache. Ich habe nämlich auch Zartbitterschokolade als Schokodrops verwendet, welche natürlich auch nicht so süß schmeckt wie Vollmilch oder weiße Schokolade.
Ich habe selbst noch nie solche amerikanischen Cookies gebacken, bin aber begeistert wie einfach das Ganze eigentlich ging und das sie auch so lecker geworden sind. Das Rezept habe ich mir übrigens hier ein wenig abgeschaut.
So und jetzt will ich gar nicht länger reden, viel Spaß beim Nachbacken und Essen!

Was du brauchst:

  • 250g Butter – zimmerwarm
  • 250g Kristallzucker
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 350g Mehl
  • gehackte Schokolade oder Schokodrops (ca. 200-300g)

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker und der Prise Salz schaumig rühren. Dann kommen die zwei Eier dazu, welche man ebenfalls gut unterrührt. Danach gibt man den Vanillezucker, das Backpulver und nach und nach das Mehl hinzu und rührt das ganze zu einem guten, glatten Teig. Am Ende kann man dann noch die Schokolade hinzufügen (soviel man will – bei mir waren es ca. 150-200g).
Den Teig muss man dann für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Wenn der Keksteig dann geruht hat, nimmt man sich einen Teelöffel und formt teelöffelgrosse Bällchen aus dem Teig – je nach Belieben kann man natürlich mehr oder wenig Teig nehmen. Ich habe immer einen gut gefüllten Teelöffel genommen, sodass nicht zu kleine Kekse entstehen. Diese Kugeln legt man dann auf ein Blech und danach kann man sie mit einem Messer oder großen Löffel leicht flach drücken. Bei mir sind sich immer 9 Stück auf einem Blech ausgegangen. Das ganze kommt dann bei 170 Grad Umluft für 12-15 Minuten in das Backrohr. Lasst die Kekse leicht goldbraun werden, aber nicht zu stark, sonst sind sie danach sehr trocken und nicht so weich. Bei mir hat der Teig für ca. 25-30 Kekse ausgereicht.

Habt ihr auch schon einmal solche Cookies gebacken? Wenn ja, welches Rezept verwendet ihr dafür immer?

Alles Liebe,
Eure Betti

Mozart Cupcakes

Meine Lieben, heute verbindet sich Schokolade mit Mozartkugeln..und es entsteht daraus quasi ein richtiger leckerer Traum! Gerade für mich, als Mozartkugel/Marzipan und Schokoladen Fan ist diese Kombi der absolute Hit.
Außerdem ist dieses Rezept sogar etwas für die reinsten und größten Backmuffel unter uns, denn es backt sich quasi von selbst – nein ehrlich, es ist wirklich einfach! Außerdem kann man auch die Creme, das Topping, weglassen, und statt Cupcakes einfach nur Muffins machen, dann muss man sogar noch weniger mixen!

Funfacts: Mozartkugeln bestehen aus Pistazien, Marzipan und Nougat – und klarerweise auch Schokolade. Diese Leckerei wurde von Paul Fürst 1890 kreiert und der Name wurde Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet. Heutzutage gibt es schon sehr viele Nachmachen von den Mozartkugeln – die „Wahren“ werden immer noch von der Konditorei Fürst hergestellt, bekannte Nachmachen sind z.B. die Mozartkugeln von Mirabell, welche ich persönlich immer kaufe, da man die „echten“ Mozartkugeln ja nicht so einfach kaufen kann, außer man befindet sich gerade in Salzburg. Ich persönlich kann somit auch nicht beurteilen wie unterschiedlich die Mozartkugeln schmecken, da ich einfach zu sehr an die Mirabell Variante gewöhnt bin, aber vielleicht kennt ihr ja den Unterschied? Dann lasst es mich in den Kommentaren wissen! Unterscheiden kann man die Mozartkugeln nicht nur am Herstellernamen, sondern auch an der Verpackung. Denn die Mozartkugeln von der Konditorei Fürst sind Silber Blau verpackt, und die von Mirabell (oder anderen vielen Nachahmen) sind (meistens) gold und rot verpackt!

So und jetzt kommen wir zum leckersten Part dieses Blogposts.. dem Rezept!

Was du brauchst:

Für den Teig:

  • 130g Sauerrahm
  • 50ml Öl
  • 90g Zucker
  • 80g Mehl
  • 2 Eier
  • 50g Kakao
  • 1TL Backpulver

Für die Creme:

  • 400g Mascarpone
  • 4EL Staubzucker
  • 100g Schokolade

Sonstiges:

  • Mozartkugeln
  • Muffinförmchen

Und so gehts:

Zuerst muss man die Eier mit dem Zucker verrühren und dann den Sauerrahm und das Öl hinzugeben. Dann kann man nach und nach den Kakao sowie das Mehl und das Backpulver untermengen, bis ein schöner „gschmeidiger“ Teig entsteht.
Dann muss man je nach Belieben eine ganze oder eine halbe (in meinem Fall war es eine halbe) Mozartkugel in die Mitte des Muffinförmchens legen und den Teig hinzufügen. Das Ganze gehört dann bei 180 Grad Umluft für 10-15 Minuten in den Backofen. Währenddessen kann man die Creme machen, indem man die Mascarpone mit dem Zucker kurz aufschlägt und dann die Schokolade dazufügt. Ich habe statt Schokolade Nutella genommen, aber prinzipiell schmeckt es wahrscheinlich sehr ähnlich und beides passt sehr gut zu dem Rezept, meiner Meinung nach. Die Creme sollte man dann kalt stellen. Sobald die Muffins aus dem Ofen abgekühlt sind, kann man die Creme in einen Spritzbeutel geben und auf den Muffin platzieren. Dekoriert habe ich das Ganze mit der zweiten Hälfte der Mozartkugel.
Und schon bist du fertig!

Was das Beste an dem Rezept ist? Dieser Überraschungseffekt wenn man in den noch lauwarmen Muffin beißt und die Mozartkugel noch leicht flüssig-weich ist..hmm, und wie gut das schmeckt!

So meine Lieben, und jetzt wünsche ich euch viel Spaß in eurer eigenen Backstube, lasst es euch schmecken und berichtet mir, wenn ihr diese superleckeren Cupcakes nachgemacht habt!

Alles Liebe,
Eure Betti

Curry Rezept

Oh, riecht ihr das? Ja genau, Betti stand wieder mal hinter dem Herd! Und ich habe etwas seeeeeeehr leckeres gekocht, zumindest hat es mir sehr gut geschmeckt. Außerdem habe ich das ganze selbst das erste Mal gekocht, und muss schon zugeben..es scheint mir gelungen zu sein. Sonst würde ich es auch nicht hier posten.
Curry kann ja so vielseitig sein! Man kann theoretisch alles Mögliche hineintun und daraus Curry machen – ich habe mich davon inspirieren lassen, was ich so für Currys bis jetzt gegessen habe und dann eine eigene Kreation daraus gemacht.
Im Vorhinein: Für Anti-Gemüse Esser ist das wahrscheinlich eher weniger etwas, aber man kann wie gesagt einzelne Zutaten weglassen oder austauschen oder sogar noch etwas hinzufügen. So könnte ich mir zum Beispiel noch Süßkartoffeln irrsinnig gut dazu vorstellen. So aber genug gelabert, hier das Rezept:

Was ihr braucht (für ca. 4 Portionen):

1 Glas Reis
200-300g Hühnerfleisch
2 Karotten
1 Zucchini
1 Paprika
ein halbes Glas rote Linsen
eine kleine Dose Kichererbsen
Schlagobers
Kokosnussmilch
Gewürze wie Curry, Salz, Chili, Paprika,..

Wie gehts?

Zuerst sollte man die Kichererbsen (bereits vorgekochte) und die roten Linsen kochen. Beides dauert ca. 15-20 Minuten. Nebenbei kann man schon einmal den Reis zum Kochen bringen, da dieser auch länger braucht.
Während das ganze langsam anfängt aufzukochen, kann man die Karotten, die Zucchini und die Paprika schneiden. Das ganze muss man dann anbraten, bis das Gemüse leicht weich wird. Dann mit einem Glas Wasser aufgießen und ein wenig Bouillon hinzufügen, um mehr Geschmack zu erreichen. Dann kann man das Fleisch in kleine Stücke schneiden und langsam anbraten.
Wenn die Linsen und die Kichererbsen weich sind, kann man sie abseihen und zum anderen Gemüse hinzufügen. Dieses sollte man immer wieder mal umrühren und abschmecken. Nach ca. 5-10 Minuten kann man dann einen Schuss Schlagobers hinzufügen sowie die Gewürze. Je nachdem wie würzig man das Ganze haben möchte, sollte man mehr oder weniger Curry und Chili hinzufügen. Wer möchte kann jetzt auch ca. 100-200ml Kokosnussmilch hinzugeben, um das Curry zu verfeinern und etwas milder zu machen. Sobald das Fleisch fertig abgebraten und durch ist, kann man es zu dem Curry-Gemüse hinzugeben. Noch einmal alles abschmecken und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Wenn der Reis dann fertig ist, kann man beides zusammen servieren und es sich schmecken lassen.

Ich muss zugeben, die Zubereitung ist an und für sich nicht schwer, aber es gibt mehrere Töpfe auf die man gleichzeitig achten muss. Also alles am Besten immer eher auf niedrigerer Stufe köcheln lassen, bevor noch etwas verbrennt! Und mich hat das Kochen sicherlich gute 40 Minuten gekostet, aber es hat sich ausgezahlt. Immerhin isst man Curry nicht so oft und das nächste Mal mache ich einfach gleich mehr davon, dann kann man es noch am nächsten Tag essen oder eben einfrieren und für wann anders verwenden.

Wie kocht ihr euer Curry? Und was ist bei euch alles drinnen?

Alles Liebe,
Eure Betti

Der Tag der Liebe: Geschenksideen

Uuuuuuuuund er ist wieder da, der Valentinstag. Für die einen ist er ein Tag wie jeder andere, immerhin passiert da ja nichts besonderes. Für die anderen jedoch ist es DER Tag, denn es ist Valentinstag! Da soll man sich doch zeigen wie gern man seine Liebenden hat. Und dann gibts noch diejenigen, die den Valentinstag hassen, einfach weil sie verzweifelt Single sind oder unglücklich verliebt.
Eigentlich ist der Valentinstag ja ein Gedenktag, da am 14. Februar Valentin von Terni enthauptet wurde, der damals Paare unter christlichem Brauch verheiratet hat, obwohl es verboten war.
Heute kennt keiner mehr den wahren Grund des Valentinstags. Die Industrie und Geschäfte freuen sich, immerhin gehen alle noch ein Geschenk kaufen, da man sich dann doch irgendwie verpflichtet fühlt zumindest eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich persönlich finde immer, dass man sich in einer Beziehung immer zeigen sollte, was einem am anderen liegt. Und dafür braucht es nicht immer Geschenke. Das können die kleinsten Aufmerksamkeiten und Gesten sein. Aber natürlich freut man sich wenn man dann doch etwas am Valentinstag bekommt. Jeder kann das selbst entscheiden, viele schenken sich grundsätzlich nichts, andere lassen sich einfach überraschen und manche zelebrieren Valentinstag wie Weihnachten.
Dennoch möchte ich heute für diejenigen, die sich etwas schenken oder nach einer Kleinigkeit suchen, ein paar Geschenksideen für Mann und Frau mit euch teilen. Außerdem gibt es ein super schnelles und leckeres Rezept, was sogar Mann hinbekommen würde um seine Liebste zu verzaubern. Immerhin geht Liebe durch den Magen und wer freut sich nicht über etwas Süßes, was noch dazu echt herzig aussieht?

Valentinstagsherzen

Was du brauchst:

  • Blätterteig
  • ein Ei
  • Nutella oder Marmelade
  • Nüsse, gehackt oder gemahlen
  • Holzstiele
  • Herzausstechformen

Zubereitung

Die Zubereitung ist echt einfach! Man rollt den Blätterteig aus und sticht daraus so viele Herzen wie nur möglich. Diese legt man dann auf ein Backblech und legt den Holzstiel in der Mitte darauf und drückt diesen ein wenig fest. Dann kann man einen Klacks Nutella oder Marmelade in die Mitte des Herzens tun (ich habe mich für Nutella entschieden.. etwas Schokoladiges passt einfach besser zu Valentinstag!). Dann streicht man die Herzen ein wenig mit dem Ei ein und legt über das bisherige Herz einen zweiten Teil, sodass es einen Art Deckel ergibt. Dieses muss man mit einer Gabel am Rand überall schön fest drücken.

Dann kann man wieder ein wenig Ei über den ganzen Teig geben, damit das Blätterteigherz danach schön goldbraun wird. Das ganze kommt dann für ca. 8-10 Minuten in den Ofen und danach könnt ihr schon eure Liebsten damit überraschen. Wer will kann auch Nüsse oder Streusel darauf geben – in meinem Fall waren es Mandelsplitter. Aber da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt! Lasst es euch schmecken!

 

Sonstige Geschenksideen, für all diejenigen, die kein so grosses Backtalent sind:

Für den Mann

  • sein Lieblingsessen kochen und ihn damit überraschen (Essen geht immer)
  • Tickets für seinen Lieblings Komedian, Fußballspiel, Konzert,..
  • einen Kinoabend zuhause gestalten, mit seinen Lieblingsfilmen, guten Snacks und Bier
  • etwas, was er gerne hat personalisieren lassen (Armband, ein Glas oder Handyhülle)
  • gemeinsam einen schönen Ausflug unternehmen: Thermentag, Skifahren, Essen gehen, Stadttrip,..

Für die Frau

  • Blumen
  • Pralinen
  • Schmuck (z.B. Armbänder von NewOne oder ANNA, Thomas Sabo..)
  • eine Massage
  • ein Dinner kochen (ja auch Frauen lieben Essen!)
  • einen Wellnesstag schenken
  • mit ihr einen romantischen Abend machen mit ihrem Lieblingsfilm, Schokobrunnen und Sekt

So, ich denke ihr seid jetzt bestens gewappnet für den Tag der Liebe und wünsche allen Pärchen (und auch Singles..) einen Happy Valentinesday!

Alles Liebe,
Eure Betti

FMW-End: Schneesuche und viel Essen

Kann mir einer mal sagen wieso die Wochenenden immer so schnell vergehen?
Gerade in letzter Zeit habe ich das Gefühl ich blinzle einmal und zack, es ist schon wieder Montag früh und Zeit aufzustehen und arbeiten zu gehen.
Dieses Wochenende ist wahrscheinlich deshalb so schnell vergangen, weil ich auch immer etwas unternommen habe. Und da ich immer etwas gemacht habe, dachte ich, ich nehme euch ein wenig mit und erzähle so was ich erlebt habe.

Samstags begab ich mich auf die Suche nach Schnee. Denn in meiner Umgebung ist davon mittlerweile nicht mehr viel übrig geblieben, leider. Ich wollte nämlich rodeln gehen und dafür braucht man bekanntlich Schnee. Nach nicht allzu langer Suche fand ich dann am Anninger das, wonach ich suchte. Ich bin schon ewig lange nicht mehr den Anninger hinaufgegangen und es war wirklich herrlich. Überall war Schnee, der Wald um einen herum machte eine richtig entspannte Atmosphere, denn es war so leise, man hörte jedes Knistern und Knirschen. Und durch die Bewegung war mir auch gar nicht kalt. Nach guten 40 Minuten Marsch gab es dann eine kleine Aufwärmepause am Anningerhaus und dann kam erst der richtige Spaß: runterrodeln. Ich sags euch, es war wirklich toll und so lustig! Ich war wirklich Jahre nicht mehr rodeln und dieses Erlebnis werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen. Es hat sich richtig ausgezahlt und ich finde, man macht ja sowieso immer viel zu selten etwas in der Natur. Danach war ich zwar fix und fertig und richtig müde, aber nach einem kleinen Nachmittagsschlaferl ging das dann auch wieder.

Am Abend habe ich mich dann noch mit Freundinnen getroffen zum Plaudern, ein wenig Aufholen was man so die letzten Wochen verpasst hat. Tja und so ging dann ein Tag auch wieder dem Ende zu.
Sonntag habe ich mich dann so richtig ausgeschlafen. Zu Mittag war ich dann mit meiner Familie beim Griechen essen, da meinte Tante Geburtstag feierte. Bei unserem Griechen im Ort bin ich wirklich gerne essen, die haben richtig leckeres Essen und auch eine super Auswahl. Der Service ist auch super, denn die Kellner dort sind immer stets bemüht einem jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Außerdem ist das Lokal an sich sehr authentisch, da alles total griechisch dekoriert ist, es spielt griechische Musik und die Kellner selbst sind auch Griechen. Mit sehr vollem Bauch ging es dann weiter zu meiner Tante, wo es am Nachmittag natürlich Kaffee und Geburtstagstorte gab. Sehr lecker wars!

Am späten Nachmittag ging es dann nur mehr heim. Da so viel Essen bekanntlich auch sehr müde macht, bin ich dann Zuhause nur mehr ins Bett gefallen und habe ne Runde geschlafen. Und dann wars auch schon Abend und ich habe den restlichen Tag nicht mehr wirklich was aufregendes gemacht.. eher den Sonntag gemütlich zuhause ausklingen lassen.

Was macht ihr so am Wochenende? Habt ihr immer etwas ganz bestimmtes auf dem Wochenend-Programm?

Alles Liebe,
Eure Betti