Marillenmarmelade mit Mohn (vegan)

Hmmm…Marillen, wer isst sie genauso gern wie ich? Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue wenn endlich die Saison beginnt. Leider geht sie so schnell vorbei wie sie kommt. Vielleicht bin ich mit dem Rezept sogar schon ein wenig zu spät dran, aber ein paar Marillen gibt es dann doch noch zu kaufen.

Ich durfte mir von Nachbars Garten Marillen pflücken, denn der hat einen ganzen Baum voller Marillen. Und da eine Person alleine soviel Obst ja gar nicht essen, weder verwerten kann, dachte ich, ich frage einmal ob ich auch ein paar haben kann. Denn ich wollte endlich einmal selbst Marmelade machen. Ein wenig bei Oma und im Internet informiert machte ich mich dann ans Werk.
Was an dieser Marmelade so lecker und besonders ist: der Mohn. Er verleiht der Marmelade wieder einen ganz anderen Geschmack, gibt ihr ein wenig mehr „Biss“ und peppt normale Marillenmarmelade im Nu auf. Mir persönlich schmeckt diese Marmelade wirklich gut, ich bin richtig stolz auf mich, dass ich so etwas zusammengebracht habe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es mein erster Versuch war.

Was du brauchst (für ca. 3,5 Gläser):
  • 1kg Marillen (bereits entkernt)
  • 200g Birkenzucker
  • 2 Sackerl Agar Agar
  • ca. 100g Mohn
  • Vanille
  • Mandelaroma

Exkurs: Birkenzucker ist gesünder als normaler Kristallzucker, da er den Blutzuckerspiegel nicht so schnell hochschlagen lässt. Außerdem ist er zahnfreundlicher. 
Agar Agar wird aus der Alge gemacht und ist somit vegan. Vor allem statt dem Gelierzucker ist er eine bessere Variante.

Wie es geht:

Zuerst müssen die Marillen gewaschen und entkernt werden. Dann muss man sie vierteln. Die Marillen gibt man dann in einen großen Kochtopf und erhitzt diesen leicht. Ziemlich schnell beginnt das ganze flüssiger zu werden. Ich habe dann einen Pürierstab genommen und alles zerkleinert, sodass keine Riesenstücke mehr darin sind und alles etwas cremig-geschmeidiger wird. Danach habe ich den Birkenzucker hinzugefügt und immer wieder abgeschmeckt ob es noch zu sauer schmeckt – je nachdem welche Marillen man erwischt muss man hier flexibel sein und einfach probieren, wie süß man das Ganze haben möchte. Wichtig ist, dass dieses ganze Marillenpüree nicht richtig aufkocht sondern nur erhitzt wird. Denn das Agar Agar, welches nun zum Einsatz kommt, darf erst im Nachhinein aufkochen. Ich habe zwei ganze Sackerl verwendet, prinzipiell steht aber die richtige Verwendung eh hinten auf der Verpackung oben. Sobald das Agar Agar untergerührt ist, kann man das ganze so ca. 5 Minuten aufkochen lassen. Währenddessen habe ich ein wenig flüssige Vanille und ein paar Tropfen Mandelaroma dazugegeben, um noch mehr Geschmack zu erzielen.

Die Marillengläser sollte man vorm Befüllen gut waschen und mit heißem Wasser auskochen. Ich habe sie dann danach gleich auf ein trockenes Tuch umgedreht hingestellt und sie erst wieder angegriffen, als ich die Marmelade abgefüllt habe. Das ist wichtig, damit das Glas keimfrei ist und die Marmelade nicht zum schimmeln anfängt.

Wenn die Marmelade dann so schmeckt wie gewünscht, kann man sie vom Herd nehmen. Ich habe zwei Gläser so abgefüllt und dann in die restliche Marillenmarmelade noch den Mohn hinzugefügt und diese dann ebenfalls abgefüllt. Wenn man die Marmelade in die Gläser füllt, dann auf alle Fälle im heißen Zustand und danach gleich gut die Gläser zuschrauben. Dann soll man die Gläser auf den Kopf stellen und sie so auskühlen lassen.

Ich habe ca. 1-2 Stunden gewartet und dann die Gläser umgedreht und sie so in den Kühlschrank gestellt. Erst dann verfestigt sich nämlich das Agar Agar und man kann erkennen ob die ganze Masse eh dick wird, so wie Marmelade halt sein soll.
Bei mir hat die ganze Mischung gott sei Dank perfekt gepasst.

Probiert es auf alle Fälle einmal aus, es lohnt sich. Vor allem ist es viel zu schade das ganze Obst wegzuschmeissen. Da verwerte ich es lieber und mache etwas superleckeres daraus, als wie dass ich es schlecht werden lasse.

Macht ihr eure Marmelade auch selbst? Und wie macht ihr sie bzw. welche Marmelade?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
Alles Liebe,
Eure Betti

Ps: es kommt heute statt morgen ein Blogpost online weil euch Montag wieder ein neuer Blogpost erwartet (ein spezieller sogar – also haltet Ausschau). Es kann auch sein, dass nächste Woche kein zusätzlicher Blogpost online kommt, da ich privaten Freizeitstress habe, aber ich werde mein Bestes versuchen, dass doch noch einer online geht.

Where to eat (and not to eat) in Lignano

Wie schon in meinem letzten Blogbeitrag angekündigt, kommt hier ein Foodguide-Restauranttipps Blogpost!
Da ich in Lignano beim Hotel nur Frühstück dabei hatte, musste natürlich Abends auswärts gegessen werden. Das finde ich persönlich gerade in Italien oder auch Kroatien empfehlenswert, da es dort so gute und leckere Köstlichkeiten gibt, die man oft nur in Restaurants findet, und nicht am Hotelbuffet.

Ich muss auch sagen, in Italien ist das Essen recht preiswert bis normalpreisig. Man muss also keine Angst haben, dass man dann auf sehr hohe Zusatzkosten kommt. Denn oft kostet dort eine ganze Pizza nur 6€, was man hier in Österreich nicht so schnell findet, zumindest nicht zu der Qualität wie in Italien.

Absichtlich habe ich mich vor und nach dem Urlaub nicht gewogen, denn die ganze Pizza, Pasta, Lasagne und Gelato schmecken nicht nur wirklich URgut, sondern setzen halt auch ein wenig am Bauch an. Aber das ist es definitiv wert!
Falls ihr auch einmal in Lignano Urlaub macht, möchte ich euch hier ein paar Restauranttipps mitgeben, damit ihr schon im Vorhinein ein wenig bescheid wisst, wo es sich lohnt essen zu gehen und weshalb. Ich bin meistens so zwischen 19 und 20 Uhr herum auf die Essenssuche gegangen. Hier war ich natürlich nicht die Einzige, weshalb ich oft in Restaurants nicht direkt einen Platz bekommen habe und mich auf die Suche nach einem anderen gemacht habe. Bei manchen Restaurants sind Warteschlangen vorprogrammiert, weshalb es hier gut wäre schon früher essen zu gehen.

Where to eat

Ristorante Pizzeria Diana
Via Friuli 5, Lignano

Diese Pizzeria befindet sich nicht direkt an der Strandpromenade oder der Einkaufsstraße, sondern von der Einkaufsstraße weg in einer kleinen Seitengasse. Genau das macht es auch irgendwie aus. Denn sonst sind die Restaurants teilweise echt überfüllt bzw ausgebucht, was hier nicht der Fall ist. Versteht das nicht falsch, dieses Restaurant war auch voll und teilweise waren nur mehr ein oder zwei Tische frei, aber die Atmosphäre war einfach anders, weg von den überfüllten Straßen und dem Lärm. Diese Pizzeria bietet alles an was das italienische Herz begehrt. Ich war dort sogar zwei Mal essen, weil es so lecker war und vor allem eben auch preiswert. Der Service ist dort super, man muss nicht lange auf sein Essen warten und das Essen selbst schmeckt hervorragend. Kann ich wirklich nur empfehlen! Ich habe beide Male Pizza gegessen, kann aber von letztem Jahr vom Urlaub noch sagen, dass auch die Pasta dort sehr gut war. (Ja auch letztes Jahr war ich schon dort essen).

Croce del Sud
Viale Venezia 27, Lignano

Dieses Restaurant ist eines, wie ich vorhin schon beschrieben habe: super gut aber auch bumvoll. Hier stehen die Leute Schlange und warten teilweise sicher bis zu 30 Minuten bis ein Tisch frei wird. Das Service dort ist echt top eingeschult und freundlich, die haben zu der Primetime wahrscheinlich den Stress ihres Lebens. Was mir gefällt ist, dass es eine tolle Auswahl an Fischgerichten gibt. Wenn man auf Meeresfrüchte und Co. steht, dann sollte man sich unbedingt dort diese Speisen gönnen. Ich jedoch hatte an diesem Abend Lust auf Spaghetti, weshalb ich mir diese bestellte. Das Essen war an sich ganz gut, jetzt nicht übertrüber, aber wahrscheinlich muss man dort einfach etwas mit Fisch essen um zu 100% begeistert zu sein. Was mir an diesem Restaurant leider nicht gefallen hat war, dass man sich durch die Kellner selbst total stressen lässt. Die laufen umher und geben so viel Gas, dass man selbst beim Essen keine richtige Ruhe findet, auch weil draußen eben Leute anstehen und man weiß, sobald man fertig ist, sollte man dort nicht noch in Ruhe sitzen bleiben und plaudern und seinen Lambrusco genießen. Das ist irgendwie schade, aber trotzdem empfehle ich dieses Restaurant, weil das Preis-Leistungsverhältnis gut ist und das Essen auch.

Hotel Miramare
Lungomare Trieste 49, Lignano

Das hier ist wie ihr richtig lesen könnt kein Restaurant, dennoch muss ich es erwähnen. Hierbei handelt es sich um ein Hotel, welches eine Strandbar dabei hat, die für alle zugänglich ist. Soweit ich weiß öffnet sie um 21 Uhr. Dort bin ich total gerne hingegangen, weil die Bar direkt neben dem hauseigenen Pool liegt und man auch eine Sicht auf das Meer hat. Die Cocktails dort sind echt superlecker, der Service voll in Ordnung und auch die Preise okay. Also wer nach dem Essen gerne noch ein oder zwei oder vielleicht doch drei Cocktails trinkt, sollte sich diese Cocktailbar unbedingt ansehen. Das gute ist, dass es Musik spielt und dadurch, dass diese Bar nicht direkt an der Einkaufsstraße liegt, ist sie auch ruhiger und man kann den Abend wirklich genießen.

Wie schön sind diese Gläser eigentlich?

Ristorante Pizzeria Pulcinella
Via Centrale 17, Lignano

Auch hier wurde gespeist und die Pizza war wirklich richtig richtig lecker und knusprig! Ich hatte leider ein kleines Fail-Erlebnis, denn an diesem Tag hatte ich Gusta auf einen Antipasti Teller. Darunter stelle ich mir vor: einen Teller mit Tomate Mozzarella, Prosciutto, Ciabatta, Oliven, getrocknete Tomaten, Käse, und und und. Tja, im Endeffekt habe ich einen italienischen Wurstaufschnitt-Antipasti Teller bekommen. Da hat wohl Betti’s tolles italienisch nicht ausgereicht, um die Speisekarte richtig zu lesen. Was solls, es war leider nicht das, worauf ich Lust hatte, aber es war trotzdem gut. Und fürs falsch verstehen kann ja das Restaurant nichts dafür.

Terrazza a mare
Lungomare Trieste 5, Lignano

Auch hierbei handelt es sich um kein Restaurant, sondern eine Bar/Disko. Von Disko hab ich persönlich nichts mitbekommen, außer gute Musik. Störte mich allerdings nicht, denn ich wollte sowieso nur die Aussicht und Cocktails genießen. Die Aussicht von dort auf Lignano und das Meer ist wirklich traumhaft. Man kann dem Meeresrauschen zuhören, sich entspannen, gute Cocktails genießen mit ein wenig Musik im Hintergrund. Auf alle Fälle müsst ihr dort hinschauen wenn ihr in Lignano seid, allein wegen der Aussicht lohnt es sich!

Ristorante Agosti di Petrozzi
Via Tolmezzo 42, Lignano

Ich glaube, dass war das edelste Restaurant indem ich seit Langem war. Mit edel mein ich nicht spezifisch nur die Einrichtung, sondern eigentlich eher den Service. Der war nämlich wirklich toll, eher gehoben, es wurde einem der Wein eingeschenkt sowie das Wasser, Fisch wurde vor deinen Augen zerteilt und auf einem Teller angerichtet und auch meine Lasagne wurde aus der Backform vor meinen Augen rausgenommen und auf einen Teller gelegt. Also wirklich top! Natürlich zahlt man auch hier ein wenig mehr als sonst, aber das war es auf alle Fälle wert. Das Essen war superlecker, auch von den Nebentischen hat das Essen gut ausgesehen. Auch dieses Restaurant ist schnell ausgebucht, ich hatte Glück einen Tisch zu bekommen, weil ich an diesem Abend etwas früher dran war, also bedenkt das bei eurem nächsten Besuch. Aber dort solltet ihr auf alle Fälle hingehen!

Where not to eat

Il Veliero
Lungomare Trieste 112, Lignano

Tja, die einzige Enttäuschung an Restaurants in Lignano war dieses hier. Voller Vorfreude bin ich dorthin gegangen, weil es von außen wirklich nett aussieht, mit tollem Flair, direkt an der Strandpromenade und vor allem auch nicht zu überfüllt. Auch das Essen hat beim Vorbeigehen immer sehr gut ausgesehen, weshalb die Entscheidung fiel, dass es dieses Restaurant werden muss. Zu früh gefreut… ich war einer der ersten in diesem Restaurant am Abend und habe auch wirklich schnell bestellt. Eine Vorspeise und Hauptspeisen. In der Zwischenzeit hat sich das Restaurant ein wenig gefüllt. Nach guten 40 Minuten kam dann die Vorspeise gemeinsam mit meinem Hauptgang. Ja, im Endeffekt habe ich dann beides gleichzeitig gegessen. Timing war dort wirklich katastrophal. Ich habe auch andere Tische beobachtet und bei den Meisten sind die Gerichte einfach irgendwie und irgendwann gekommen, gleichzeitig konnten nur die wenigsten essen. Ich muss aber gestehen, dass das Essen gut war. Das war der einzige Trost. Da aber nach ca. einer Stunde das zweite Hauptgericht noch immer nicht da war, währenddessen aber Tische die erst nach mir bestellt haben, mittlerweile ihr Essen bekommen hatten, wurde die Stimmung immer schlechter und der Beschluss war gefasst: ich gehe. Der Kellner lächelte nur ein wenig und meinte „Ja, ist viel los.“. Kein Entschuldige, tut mir leid oder sonst etwas. Und so viel los, dass man über eine ganze Stunde auf seinen Hauptgang warten muss, war dann auch nicht. Es lag wohl eher am schlechten Timing in der Küche. Zu meiner Verteidigung: ich habe 2 Mal nachgehakt und dem Kellner bescheid gegeben, dass hier noch ein Essen fehle – selbst da passierte anscheinend nichts, dass er in der Küche nachgefragt hätte oder Ähnliches.
 Wenn ihr dort hingeht, was ich keinesfalls empfehle, dann braucht ihr viel Zeit. Für mich war es einfach ärgerlich, weil der Abend dann um war und der Magen im Endeffekt noch immer knurrte. Trinkgeld wurde natürlich keines gegeben.

Ich hoffe, euch hat dieser Restaurantguide geholfen und ihr könnt euch für euren Lignano Trip so ein wenig inspirieren lassen, wohin es denn zum Essen gehen soll 🙂

Wart ihr schon einmal in Lignano? Wenn ja, wohin geht ihr dann essen? Kannst du mir ein Restaurant empfehlen?

Ich jedenfalls, war bis auf das eine Mal, immer sehr zufrieden und mein Magen auch.

Alles Liebe,
Eure Betti

Spinat Lachs Rollen – schnelles Rezept

Heute kommt einmal etwas Herzhaftes auf den Tisch!
Da ich letztens einen ganzen Sack voll frischen Blattspinat gekauft habe und dann nach dem zweiten Green Smoothie nicht mehr so genau wusste, was ich damit anstellen kann bevor er schlecht wird, habe ich mich ein wenig inspirieren lassen und dann daraus leckere Spinat Lachs Rollen gemacht!
Man könnte auch salzige Palatschinken dazu sagen – denn im Grunde genommen verbirgt sich nicht viel mehr dahinter.
Ich finde, das man dieses Gericht wunderbar kalt aber auch warm essen kann. Vor allem bei Partys als kleines Häppchen kommt das bestimmt gut an oder einfach als schnelles Mittag- oder Abendessen.

Was du brauchst:

  • ca. 300g frischen Blattspinat
  • 3-4 Eier
  • Milch
  • Mehl
  • Salz und Knoblauch

So gehts:

Zuerst muss man den Spinat waschen und dann in kleine Stücke schneiden. Dann verquirlt man die Eier und gibt sie zum Spinat hinzu. Das Ganze sollte jetzt eher eine Eimasse mit Spinat sein und nicht Spinat mit Ei, wenn ihr versteht was ich meine. Dann gibt ihr wie bei normalen Palatschinken ein wenig Milch und soviel Mehl hinzu, sodass ein guter Teig entsteht. Ich habe diesen dann noch mit Salz, Knoblauch und ein wenig Pfeffer gewürzt. Die Spinat Palatschinken habe ich dann von beiden Seiten in einer Pfanne anbraten lassen, bis sie leicht gold braun sind.

Während die Palatschinken ein wenig auskühlen, kann man sich einen Frischkäse nach Wahl zur Hand nehmen und auch Räucherlachs.
Dann verteilt man ein wenig Frischkäse auf dem Teig und legt darauf gut verteilt den Räucherlachs.
Dies wiederholt man, bis alle Palatschinken aufgebraucht sind. Bei mir sind es ca. 5 Palatschinken geworden.

Dann muss man diese nur noch einrollen und servieren. Wer möchte kann sie auch in kleine Stücke schneiden, sodass kleine Röllchen entstehen.

Also, lasst es euch schmecken!

Würde mich freuen, wenn ihr mir bescheid gebt, wie ihr dieses Rezept fandet wenn ihr es ausprobiert!

Alles Liebe,
Eure Betti

schnelle und gesunde Grießpancakes

It’s Pancake Time!

Jeder mag sie, oder? Pancakes, super lecker und vor allem super vielfältig! Pancake Teig kann man echt so gut wie aus allem zusammenmischen, man braucht einfach ein wenig Maß und Gefühl dafür.
Da ich auch hin und wieder gerne etwas Warmes zum Frühstück esse (abgesehen von Porridge), dachte ich mir, ich versuche einmal Pancakes zu machen, allerdings auf eine etwas gesündere Variante.
Sie sind echt schnell gemacht und ich fand sie super lecker – für viele wahrscheinlich zu wenig süß, aber dass kann man ja selbst entscheiden.

Das braucht ihr dafür (für ca. 2 Portionen):
  • 1 Banane
  • eine gute Handvoll Haferflocken
  • 2 Eier
  • 1TL Vanillezucker
  • 1TL Backpulver
  • 100g geriebene Haselnüsse
  • ca. 150g Dinkelgrieß
  • eine Prise Zimt
  • ein halbes Glas Milch (bei mir Sojamilch)
So gehts:

Zuerst zermatscht man die Banane und gibt die Haferflocken hinzu. Dann schlagt man die zwei Eier hinein und verquirlt das Ganze gut. Danach gibt man die Milch, sowie Vanillezucker und Backpulver dazu. Am Ende habe ich die Haselnüsse und den Grieß hinzugefügt und natürlich den Zimt nicht vergessen!
Das ganz gut durchrühren, sodass eine gute zähe Masse entsteht. Ihr müsst da ein wenig variieren und ausprobieren, ich habe alles nur mit Augenmaß gemacht.
Dann kleine runde Pancakes in einer Pfanne rausbacken und von beiden Seiten anbraten lassen.

Ich habe die Pancakes mit Beeren getoppt und ein wenig Honig darauf verteilt. Am Ende habe ich auch einen Pancake mit Kokosnuss-Mandelcreme und Nutella genascht – man muss sich auch was gönnen 🙂

Als Tipp: ich finde, ich hätte sogar die doppelte Menge an Haselnüssen nehmen sollen, so hätten sie noch intensiver danach geschmeckt – also für alle Nussliebhaber: verwendet mehr geriebene Nüsse und weniger Grieß.
Die Pancakes sind übrigens gar nicht „grießelig“ – es schmeckt wie ein normaler Teig!

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es mich wissen, wenn ihr diese Köstlichkeit einmal nachmacht.
Wie macht ihr eure Pancakes? Und was gehört bei euch als Topping immer dazu?

Alles Liebe
Eure Betti

Schnelles Quinoa Porridge

Was wäre ein Morgen nur ohne Frühstück? Ich persönlich liebe es zu frühstücken, nicht nur weil es ja die wichtigste Mahlzeit des Tages sein soll, sondern weil ich es einfach gewohnt bin mich in der Früh ruhig hinzusetzen, meinen Hunger zu stillen und somit energiereich in den Tag zu starten. Außerdem kann man beim Frühstück so viele leckere, verschiedene Rezepte und Lebensmittel ausprobieren, ob süß, salzig, warm oder kalt. Sei es ein Smoothie, ein Müsli, ein Porridge, ein weiches Ei oder eben Quinoa. Viele kennen Quinoa wahrscheinlich nur salzig, als Salat oder Beilage. Auch ich habe bis vor Kurzem nicht so oft Quinoa gegessen, und wenn, dann immer nur pikant. Aber dann blieb mir einmal ein wenig Quinoa übrig und ich wollte ihn nicht wegwerfen, weil ich es einfach total schade finde, Essen wegzuwerfen. Deshalb kam mir die Idee einfach etwas Süßes daraus zu machen. Et voila, so entstand ein superschnelles und einfaches Quinoa Porridge, welches ich mega lecker finde!


Kurze Facts zu Quinoa: Quinoa gehört zu den Urgetreidesorten, welches glutenfrei ist und auf unseren Körper basisch wirkt. Quinoa ist nicht nur wie Reis ein Kohlenhydratlieferant, sondern bietet die doppelte Portion an Eiweiß und enthält sehr viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Quinoa kann auch nachhaltig unseren Cholesterinwert senken, sowie sich gut auf unseren Blutzucker auswirken, da es unseren Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe treiben lässt. Mit Quinoa kann man sehr viel kochen, sogar backen – einfach einmal googlen, da bekommt ihr Unmengen an guten Rezepten!
Das positive an diesem Rezept ist: ihr braucht im Grunde nur drei Zutaten!

Was ihr braucht:

  • halbe Tasse Quinoa
  • eine Tasse Milch (oder Wasser, je nach Belieben), ich habe Reismilch genommen
  • ca. 3 EL Kakao
  • und dann natürlich: Obst! (in meinem Fall eine Banane)

Wie es geht:

Den Quinoa mit der Milch in einen Topf geben und aufkochen lassen. Währenddessen immer wieder gut umrühren. Sobald das Ganze einmal aufgekocht ist, kann man die Hitze ein wenig hinunterdrehen und es vor sich hinköcheln lassen. Sobald die ganze Flüssigkeit aufgenommen wurde, kann man den Kakao hinzugeben. Je nach Geschmack kann man natürlich noch Zucker oder Honig hinzufügen, für mich ist es aber schon so süß genug. Am Ende habe ich noch eine Banane aufgeschnitten und diese dazugegeben. Bei diesem Rezept kann man aber auch unglaublich viel variieren. Man kann z.B. statt Reismilch Kokosnussmilch nehmen und dann eine Ananas oder Mango als Obst dazugeben. Das stelle ich mir auch unglaublich lecker vor.

Dieses Frühstück sättigt nicht nur super, sondern ist noch dazu nahrhaft und echt lecker! Also für alle, die einmal etwas Abwechslung zu normalem Porridge, Milchreis oder Grießbrei möchten, sollten unbedingt dieses Rezept ausprobieren!
Guten Appetit!

Alles Liebe,
Eure Betti

Erstes Mal Hummer essen im Crazy Lobster

Nach meiner Sonntags-Blogpause bin ich wieder zurück! Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende, auch wenn das Wetter eigentlich nicht so ansprechend war.
Trotz Sturm und Regen habe ich mich hinausgetraut und bin nach Wien gefahren. Denn ich hatte etwas Spezielles vor! Ich war nämlich das erste Mal Hummer essen. Für viele ist das nichts besonderes, für mich schon, da ich eben noch nie Hummer probiert hatte und gerne wissen wollte, wie dieser so schmeckt.
Also war ich im ersten Bezirk im Crazy Lobster essen, ein sehr edles und schönes Restaurant, direkt beim Graben – oder für alle Joseph Brot Begeisterten – direkt neben dem Joseph Brot Geschäft.


Natürlich ist die größte und erste Frage, die man sich stellt: Wie zur Hölle esse ich diesen Hummer?
Aber bei Crazy Lobster war eine gute Anleitung am Tisch und man bekommt auch Messer und Schere um die einzelnen Teile abzuteilen und aufbrechen zu können.
Als erstes ist mir vor allem der tolle Service aufgefallen, das Personal war sehr höflich und aufmerksam. Die Auswahl an Speisen ist auch sehr gut, man kann aus allem möglichen wählen, sei es Hummer mit Beilagen, Nudeln mit Hummer, Hummer Burger, etc..


Ich habe mir letztendlich eine Crazy Lobster Roll bestellt, das ist mariniertes Hummerfleisch in einem Brötchen mit Süßkartoffelpommes. Und ich muss sagen, es war sehr lecker! Ich kann den Geschmack von Hummer nicht wirklich beschreiben, die Konsistenz und das Aussehen des Fleisches erinnert mich an Shrimps, allerdings schmeckt es doch anders. Ich fand das Essen wirklich gut und würde Hummer definitiv wieder essen. Es ist zwar nichts was ich jeden Tag essen (und mir leisten) könnte, aber hin und wieder einmal kann ich mir gut vorstellen Hummer essen zu gehen.

Auch vom Preis her fand ich das Crazy Lobster Restaurant ganz okay, immerhin ist Hummer nun mal eine teure Angelegenheit, aber für den Service und das gute Essen war es ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Danach gabs dann übrigens noch einen Smoothie bei der Juice Bar an der Kärntnerstrasse. Ich habe mich für den Slim Jim entschieden (Apfel, Ingwer, Grapefruit), welcher auch sehr lecker ist!

Wart ihr schon einmal Hummer essen? Wie und wo esst ihr ihn am liebsten?

Alles Liebe,
Eure Betti

Chocolate Chip Cookies

Es kommt eigentlich eher selten vor dass ich backe. Ich backe gerne, mir macht das Spaß sich da ein wenig auszutoben und etwas Leckeres zu kreieren, dennoch bin ich sagen wir einmal.. ein wenig ungeschickt was das Ganze betrifft. Der liebe Backgott meint es nicht immer so ganz gut mit mir – entweder der Teig läuft in der Form über, ich verbrenne mich oder irgendetwas anderes oder wie in diesem besonderen Fall.. der Mixer wird innerhalb der ersten Sekunden kaputt. Ja, alles hatte ich vorbereitet – bereits abgewogen und in der Schüssel – zack bum, dreh ich den Mixer auf und schon gibt er wieder auf. Tja, und da ich eben unbedingt diese Kekse backen wollte, und auch schon alles vorbereitet hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als das Ganze mit einem Schneebesen und bloßer Kraft zu mixen. Komischerweise habe ich keinen Muskelkater davongetragen, aber ich sag es euch – schaut, dass euer Mixer funktioniert! Es ist dann eigentlich gegangen, der Teig ist trotzdem etwas geworden – sonst würde ich euch jetzt nicht von diesen Keksen berichten. Und ich muss zugeben, ich finde sie sind wirklich gut geworden. Meine Mama meinte es könnte mehr Zucker hinein, aber das ist Geschmackssache. Ich habe nämlich auch Zartbitterschokolade als Schokodrops verwendet, welche natürlich auch nicht so süß schmeckt wie Vollmilch oder weiße Schokolade.
Ich habe selbst noch nie solche amerikanischen Cookies gebacken, bin aber begeistert wie einfach das Ganze eigentlich ging und das sie auch so lecker geworden sind. Das Rezept habe ich mir übrigens hier ein wenig abgeschaut.
So und jetzt will ich gar nicht länger reden, viel Spaß beim Nachbacken und Essen!

Was du brauchst:

  • 250g Butter – zimmerwarm
  • 250g Kristallzucker
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 350g Mehl
  • gehackte Schokolade oder Schokodrops (ca. 200-300g)

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker und der Prise Salz schaumig rühren. Dann kommen die zwei Eier dazu, welche man ebenfalls gut unterrührt. Danach gibt man den Vanillezucker, das Backpulver und nach und nach das Mehl hinzu und rührt das ganze zu einem guten, glatten Teig. Am Ende kann man dann noch die Schokolade hinzufügen (soviel man will – bei mir waren es ca. 150-200g).
Den Teig muss man dann für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Wenn der Keksteig dann geruht hat, nimmt man sich einen Teelöffel und formt teelöffelgrosse Bällchen aus dem Teig – je nach Belieben kann man natürlich mehr oder wenig Teig nehmen. Ich habe immer einen gut gefüllten Teelöffel genommen, sodass nicht zu kleine Kekse entstehen. Diese Kugeln legt man dann auf ein Blech und danach kann man sie mit einem Messer oder großen Löffel leicht flach drücken. Bei mir sind sich immer 9 Stück auf einem Blech ausgegangen. Das ganze kommt dann bei 170 Grad Umluft für 12-15 Minuten in das Backrohr. Lasst die Kekse leicht goldbraun werden, aber nicht zu stark, sonst sind sie danach sehr trocken und nicht so weich. Bei mir hat der Teig für ca. 25-30 Kekse ausgereicht.

Habt ihr auch schon einmal solche Cookies gebacken? Wenn ja, welches Rezept verwendet ihr dafür immer?

Alles Liebe,
Eure Betti

Weekend Food Diary

Ich habe mir gedacht ich nehme euch einmal ein Wochenende lang mit, und zeige euch was ich so esse. Vielleicht gibt einem das ein wenig Inspiration, vor allem für diejenigen die sich jeden Tag fragen was sie heute wohl kochen sollen.
Ich persönlich versuche bewusst und gesund zu essen, aber wenn ich einmal Gusta auf Pizza, Lasagne, Pommes oder Sonstiges habe, dann gönn ich mir das auch. Da überlege ich dann nicht ob das zu viele Kalorien hat und gut für meinen Körper ist – da entscheidet dann einfach der Hunger bzw. Gusta 🙂 Zurzeit muss ich zugeben, habe ich eher meine ungesündere Phase, aber tja, so ist es nun mal.
Dennoch versuche ich Gemüse und Obst zu essen und habe auch meine Phasen wo ich überhaupt nichts ungesundes essen mag, weil ich es einfach nicht brauche, andersrum gibt es Phasen wo ich gerne nur ungesund esse, weil mein Körper danach strebt. Wie gesagt, ich möchte euch hier einfach ein Food Diary zeigen, was ich so esse, und das inkludiert nun mal auch nicht so gesunde, dafür leckere Sachen. Immerhin will ich hier authentisch bleiben, und nichts vorspielen.

Samstag

Frühstück
Zum Frühstück habe ich mir von MyMuesli die N’oats gemacht, welche superlecker schmecken! Da gibts tausend verschiedene Geschmacksrichtungen, ich habe die Vanillekipferl Variante bzw. eigentlich meine Schwester, weil sie hat das Müsli gekauft. Es schmeckt wirklich lecker und geht vor allem sehr schnell zum Zubereiten. Ich habe dann noch eine halbe Banane dazugegeben und einen Kräutertee getrunken. Yum!

Mittag
Zu Mittag gabs dann was ganz feines.. Bernerwürstel mit Pommes und Ketchup. Ich glaub dazu brauch ich nicht viel sagen außer: Es war lecker!

Abends
Am Abend hatte ich Lust auf eine Eierspeise mit Paprika und Tomaten. Dazu habe ich eine Scheibe Brot gegessen. Ich liebe es, wenn man in die Eierspeise noch was dazu gibt, so schmeckt sie gleich viel besser und nicht so trocken und langweilig!

Am Abend gabs dann noch ein kleines Mädlstreffen, wo ich mir Nachos mit Käsesoße gönnte, sowie einen Hugo! So soll doch ein netter Abend unter Freundinnen ausklingen, nicht wahr?

Sonntag

Frühstück
In der Früh habe ich mir ein Naturjoghurt mit einer Kiwi, einer Mandarine und einem halben Apfel gemacht. Ein wenig Honig habe ich dann noch dazugegeben und einen Apfel-Feigen Tee getrunken. Lecker und gesund wars!

Mittag
Zu Mittag gabs dann Fisch, den ich leider viel zu selten esse, obwohl er wirklich lecker und vor allem gut für einen ist. Dieser hier ist der Pazifischer Polar Dorsch Müllerin-Art von Iglo. Dazu habe ich Petersilkartoffeln und einen grünen Salat gegessen.

Nachmittag
Ohja, das musste sein! Wer kann denn bitte bei Mohr im Hemd schon widerstehen? Ich jedenfalls nicht! Ich liebe das einfach, wenn der Schokokuchen warm ist, und dann diese Schokoladensoße darüber…einfach nur traumhaft, unbeschreiblich! Da bekomm ich selbst wieder Gusta darauf, nur wenn ich daran denke..

Abend
Da noch Schinken übrig war und verwertet werden musste, habe ich entschieden Spaghetti Carbonara zu machen. Ich liebe ja Nudeln über alles, wenn es sein muss ernähre ich mich eine ganze Woche lang nur davon. Somit war das für mich ein wirklich leckeres Abendessen, vor allem weil ich es schon länger nicht mehr gegessen habe.

So, das wars dann auch schon mit meinem Food Diary. Ich hoffe euch hat es gefallen und wenn ihr mehr solcher Blogposts wollt, lasst es mich wissen. Mir hat es nämlich total Spaß gemacht!

Alles Liebe,
Eure Betti

3 winterliche Frühstücksideen

Wer isst genauso gerne Frühstück wie ich?
Ich finde Frühstück ist echt die wichtigste Mahlzeit am Tag. Wenn ich einmal nichts oder nur sehr wenig oder nichts wirklich nahrhaftes esse, dann spüre ich das total. Ich bin viel schneller müde, schlapp und energielos. Deshalb gehört bei mir ein leckeres, ausgiebiges Frühstück unbedingt dazu. Natürlich kommt man vor allem unter der Woche nicht so oft dazu, sich wirklich in Ruhe hinzusetzen und ausgiebig zu frühstücken, aber dennoch sollte man zumindest versuchen sich 10 Minuten Zeit zu nehmen.
Ich habe mir drei leckere Frühstücksideen für die kalte Jahreszeit ausgedacht, welche einigen sicherlich schon bekannt sein werden, weil sie einfach unglaublich beliebt sind und total gut schmecken! Winterlich-weihnachtlich angehaucht, kann man so dem 24. Dezember noch mehr entgegenfiebern!

Apfel Zimt Porridge

Porridge ist so unglaublich lecker, schnell zu machen und total gesund! Haferflocken sättigen den ganzen Vormittag über und haben viele Nährstoffe, die unserem Körper gut tun. Ich habe das ganze mit Apfel und Zimt verfeinert, umso diesem Gericht eine weihnachtliche Note zu verleihen.

Was du brauchst:
einen halben Apfel
halbes Glas Haferflocken
ganzes Glas Milch (bei mir wars Sojamilch)
evtl. Honig oder anderes Süßungsmittel
Zimt

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Zuerst gibt man die Haferflocken mit der Milch in einen Topf und lässt das ganze erwärmen. Währenddessen kann man den halben Apfel in kleine Stücke schneiden und diesen dann ebenfalls dazugeben. Das sollte dann so ca. 5-10 Minuten köcheln, bis es eine gute, geschmeidige Masse ergibt und die Haferflocken weich sind. Am Ende kann man das ganze noch süßen und mit Zimt würzen, und fertig ist das superleckere und schnelle Porridge!

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Spekulatiusmuffins

Frühstücksmuffins sind eine weitere Möglichkeit schnell seinen Hunger in der Früh zu stillen. Natürlich ist das nicht die gesundeste Variante, aber sie sind total lecker und für hin und wieder mal, kann man sich das schon gönnen.

Was du brauchst (für ca. 12 Muffins):
130g Spekulatius
150g weiche Butter
150g Zucker
3 ganze Eier
180g Mehl
1TL Backpulver sowie Zimt und Orangenschale
100g gemahlene Mandeln
180ml Milch

Zuerst muss man den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Dann muss man die weiche Butter mit den Zucker und den Eiern schaumig rühren. Danach muss man die Spekulatiuskekse zerkleinern, am besten geht das, wenn man die Kekse in ein Sackerl tut und darauf mit einem Nudelholz schlägt, bis die Kekse ganz fein gemahlen sind. Die Kekse vermischt man dann mit dem Mehl, dem Backpulver, den Mandeln, der Orangenschale sowie dem Zimt.

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Das ganze mischt man dann unter die Eimasse langsam unter. Am besten man wechselt sich dabei ab, indem man einen kleinen Teil der trockenen Mischung hinzufügt und dann einen kleinen Schluck Milch dazugibt. So wird der Teig nicht auf einmal zu fest oder zu flüssig.
Hat man alle Zutaten vermengt, kann man den Teig in Muffinförmchen aufteilen und ihn ca. 20-30 Minuten bei mittlerer Schiene backen.

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Bei mir hat die Masse für 12 Muffins gereicht, was super ist, weil ich so für mehrere Tage einen Frühstücksmuffin habe.

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Armer Ritter in Zucker Zimt

Armer Ritter ist wohl ein Klassiker. Total schnell gemacht und super lecker.

Was du brauchst:
Toastscheiben
Ei oder Butter
Zucker
Zimt

Zuerst muss man das Ei verquirreln und die Scheiben kurz darin eintunken. Danach legt man die Scheibe in ein Zucker-Zimt Gemisch und lässt dann beide Seiten des Toasts in einer Pfanne schön anbraten. Ich allerdings habe das ganze etwas anders gemacht. Da ich kein Ei mehr hatte, habe ich einfach beide Seiten des Toasts ganz ganz dünn mit Butter bestrichen, diese Seiten dann in das Zucker Zimt Gemisch gelegt und dann in der Pfanne angebraten. Hat so ziemlich gleich geschmeckt und war trotzdem richtig richtig lecker!
Ihr könnt dann zu euren Armen Ritter essen was ihr möchtet. Sei es Obst, Marmelade, Honig oder Nutella. Ich allerdings, habe mir eine Art Spekulatiuscreme gekauft und diese dazugegessen, weil das ganze dann natürlich um so einiges winterlicher schmeckt. War wirklich sehr lecker!

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So und jetzt seid ihr dran! Viel Spaß beim Ausprobieren und anschließendem Naschen!

Eure, Betti.

Food und Snack Tipps in London

London ist nicht nur eine traumhaft schöne Stadt, sondern es gibt auch unheimlich viele verschiedene Plätze, wo man essen kann. Sei es ein richtiges Dinner, oder nur ein schneller Snack, man findet an jeder Ecke etwas. In diesem Blogpost zeige ich euch wo ich so essen war und meinen Hunger bzw. Gusta gestillt habe!

Food

Pizza Hut

Wo?: in der Oxford Street

Pizza Hut ist in England ja ziemlich bekannt, es ist quasi eine Restaurantkette wo man italienische Speisen, vorwiegend Pizza essen kann. Ich habe auch eine Pizza probiert und muss schon sagen, dass sie nicht schlecht war. Zwar ganz anders, als wir sie hier in Österreich bekommen würden, da der Teig dort eher dicker ist, aber sie war trotzdem lecker und für einen schnellen Mittagssnack ausreichend!

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Balls Brothers

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Wo?: in der Nähe der Victoria Station

Durch Zufall bin ich dort vorbeigekommen und da ich schon ordentlich Hunger hatte, dachte ich mir, ich probiers einfach einmal. In dem Restaurant war ziemlich viel los, ich hatte Glück noch einen Platz zu bekommen. Das Restaurant selbst war sehr schön und gemütlich. Auch die Bedienung war freundlich und das Essen total schnell fertig. Bestellt habe ich mir typisch englisch: Fish and Chips. Ich habe erst einmal Fish and Chips gegessen und das war schon ein paar Jahre her. Aber dass es so lecker ist, habe ich total vergessen. Kann natürlich auch daran liegen, dass es gerade in diesem Restaurant einfach so lecker war! Auch preislich war es vollkommen okay meiner Meinung. Wirklich empfehlenswert!

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Jamie Olivers Diner

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Wo?: am Piccadilly Circus

Ja, dort wollte ich unbedingt hin! Gut, dass ich reserviert hatte, denn auch dort war alles voll. Jamie Oliver ist ein bekannter Koch, der sehr viel Wert auf Qualität beim Essen legt. Er hat mehrere, verschiedene Restaurants verteilt in London, ich jedoch wollte das Diner ausprobieren, welche ein typisch „amerikanisches“ Diner nachstellt mit Burgern und Co. Das Erste was mir aufgefallen ist, ist der freundliche Service. Also die Bedienung dort ist wirklich TOP, da könnten sich so manche Restaurants eine Scheibe abschneiden. Auch das Restaurant ist sehr nett gestaltet, halt eben wie ein Diner. Auch der Ausblick ist sehr schön, da es eine Glasfront gibt, aus der man hinaussehen kann während man auf sein Essen wartet. Ich habe mich für einen Pulled Pork Bun entschieden mit Sweet Potato Fries. Ich sags euch (und das nicht nur weils Jamie Olivers Essen ist): das war ein sooooooo verdammt leckeres Essen! Ich bin dahingeschmolzen.. einfach traumhaft lecker! So lecker, dass es sich auszahlt allein deshalb wieder nach London zu fliegen. Absolut empfehlenswert und hier finde ich, passt das Preis-Leistungsverhältnis aufgrund des tollen Service und des guten Essens.

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Bella Italia

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Wo?: nähe U-Bahn Station Bayswater

Grundsätzlich findet ihr Bella Italia sehr häufig in London, weil auch dies eine Restaurantkette ist. Da ich gerne italienisch esse, hat mich auch dieses Restaurant sehr angesprochen. Auch hier war es sehr voll, wahrscheinlich lag es aber daran, dass ich zu der typischen Essensgehens-Zeit hingegangen bin. Der Service hat auch gepasst, und die Auswahl der Speisen war auch sehr vielfältig. Das Restaurant selber war auch sehr schön und harmonisch, vielleicht etwas zu eng und laut für die Menge an Leuten, aber das blendet man irgendwann aus. Ich habe mich letztendlich für eine Lasange entschieden mit Speck und Hühnerfleisch, welche wirklich gut war – vor allem einmal etwas anderes. Lustig fand ich auch, dass die Lasagne dort nur aus zwei Schichten bestand, also extrem dünn. Anfangs dachte ich, dass ich davon nicht satt werde, aber letztendlich war ich gut gesättigt. Allerdings habe ich mir dann noch ein Dessert gegönnt – eine „Cookie Dough Lava Cake“, also einen Keks, der innen noch warm war mit flüssiger Schokolade und eine Kugel Vanilleeis war dabei. Das Essen war wirklich köstlich, ich würde dort wieder hingehen!

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Snacks

Karamellisierte Nüsse

Diese findet man (zumindest jetzt in der Herbstzeit denke ich) so gut wie überall in London, vor allem rund um die Tower Bridge. Diese waren total lecker und süß, sind somit ein leckerer Snack für zwischendurch. Außerdem gibt einem das Ganze ein noch herbstlicheres Feeling.

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Sugar Sin – Fabulous Sweet

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Wo?: Dieses Geschäft habe ich beim Covent Garden gefunden.
Für jeden süßen Zahn ist dieses Geschäft der absolute Traum (oder Untergang, wie man es eben sehen möchte). Dort gibt es total viele und leckere, sowie auch ausgefallene Süßigkeiten. Zum Beispiel habe ich Cuba Libre Gummies probiert und türkischen Honig. Außerdem kann man dort in ein Sackerl bzw. Glasgefäß lauter Süßigkeiten seiner Wahl geben – und die Auswahl ist riesig! Für alle, die gerne mal naschen und noch dazu ein bisschen was anderes kosten möchten, ist Sugar Sin wirklich empfehlenswert!

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Kaffee und Tee

Kaffee und Tee kann man in London an jeder Ecke konsumieren. Gerade auch Tee ist in London (klarerweise) stark vertreten, was für mich super ist, denn ich trinke nur selten Kaffee, da ich Koffein nicht (so wirklich) vertrage. Also wenn man sich einmal etwas Warmes gönnen möchte, um sich von dem kalten Englandwetter zu erholen, dann ist ein Tee im Kensington Park oder ein Kaffee an der Tower Bridge genau das Richtige!

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