schneller Schokokuchen (ohne Zucker und Mehl)

Fun Fact bevor der Beitrag losgeht: Habt ihr meinen Beitrag von Mittwoch schon gelesen? Wo ich euch erzähle, wie man sich vor einer Sommererkältung schützt bzw. sie wieder losbekommt? Tja, als hätte ich es verschrien, bin ich dann tatsächlich krank geworden 🙂 Eigentlich sollte heute ein anderer Beitrag online gehen, allerdings konnte ich die Fotos dafür nicht machen, da ich eben krank wurde, weshalb heute ein Rezept online kommt. Also viel Spaß!

It’s baking time! Meine Lieben, wenn man eines Abend einmal zu viel Zeit hat und sich diese vertreiben möchte, tja dann stellt sich Betti eben in die Küche und backt einen leckeren, gesunden Schokokuchen! Den kann man sich nämlich ohne schlechten Gewissen auch spät nachts gönnen.
Natürlich musste dieser mit euch geteilt werden, denn so einen guten Kuchen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Das Rezept ist übrigens inspiriert von Mrs. Flury.
Ich habe es nur ein wenig abgeändert.

Was ihr braucht:

  • 3 ganze Eier
  • 200g gemahlene Nüsse (in meinem Fall Haselnuss) oder (100g gemahlene Nüsse und 100g Mohn, wenn es jemand mit Mohn verfeinern möchte)
  • 1 Banane
  • 150g entsteinte Datteln
  • 50g Kakaopulver (rohes, ohne Zucker beigemengt)
  • 50ml Milch (bei mir war es Soja)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Chia Samen (oder Leinsamen)
  • Heidelbeeren
  • Kokosöl und Kakao

Und so gehts:

Zuerst müsst ihr den Backofen auf 180Grad vorheizen (Ober und Unterhitze). Danach habe ich die Datteln in heißem Wasser eingeweicht, damit sie besser zum Mixen gehen. Sind die Datteln nach ca. einer halben Stunde weich geworden, so kann man das Wasser abgießen und die Datteln, die Eier, die Milch, die Banane zusammengeben und das ganze gut mixen. Dann fügt man die Nüsse, das Backpulver, den Kakao, die Chia Samen und die Prise Salz hinzu und mixt die Masse nochmals gut durch, bis es ein schöner dickflüssiger Kuchenteig wird. Ich hab das ganze übrigens in meiner Kenwood Küchenmaschine gemixt, da man für die Datteln einen guten (Hochleistungs-)Mixer verwenden sollte, sonst werden diese nicht gut püriert. Tipp: Wenn du keinen leistungsstarken Mixer zuhause hast, dann schneide die Datteln davor in kleine Stücke, dann geht das Mixen mit einem normalen Pürierstab besser!
Dann müsst ihr noch eine Backform, in meinem Fall eine 20cm Springform, mit Backpapier unten auslegen und an den Seiten mit etwas Butter oder Öl einreiben, damit der Kuchen nicht sitzen bleibt.
Diesen müsst ihr dann für ca. 50 Min. bei 180 Grad Ober und Unterhitze in den Ofen geben. Am besten ihr macht zwischendurch immer wieder eine Stäbchenprobe und schaut, ob der Kuchen schon durch ist.

Fürs Topping (optional): Ich habe ca. einen großen Esslöffel Kokosöl mit soviel Kakao vermischt, sodass eine gute Schokoglasur entstanden ist. Diese habe ich oben auf den Kuchen verteilt und darauf noch Heidelbeeren gegeben, um dem Ganzen ein wenig Frische und Fruchtigkeit zu verleihen. Wer es noch schokoladiger möchte (weil dieser Kuchen bestimmt nicht der schokoladigste Kuchen der Welt ist) sollte noch mehr Kakao verwenden, allerdings muss man dann aufpassen, dass der Kuchenteig nicht zu fest wird!

Ich finde den Kuchen so wie er ist wirklich lecker! Er ist schon süß durch die Datteln aber überhaupt nicht üppig, sodass man nach einem Stück das Gefühl hat total voll zu sein. Zum Frühstück oder für Zwischendurch – einfach lecker und vor allem auch recht gesund, da kein Industriezucker und kein normales Mehl darin ist.
Wer Banane überhaupt nicht mag – der Kuchen schmeckt schon ein wenig danach, also vielleicht nehmt ihr dann nur die Hälfte davon!

Was ist euer liebstes Schokokuchen Rezept? Verlinkt oder schreibt es doch in den Kommentaren!
Oder seid ihr kein Schokotiger?
Alles Liebe,
Eure Betti

#1 What I eat in a day (und gsundes Marillenknödelrezept)

Da ich selbst liebend gerne solche Beiträge lese bzw. Videos schaue, da ich finde, dass man sich so einfach unheimlich inspirieren lassen kann, gibt es heute von mir ein „What I eat in a day“. Gerade wenn man einmal nicht weiß, was man kochen soll, dann hilft mir das oft auf ein paar Ideen zu kommen.

Mein Tag startet prinzipiell IMMER mit einem Frühstück. Wenn ich einmal kein Frühstück esse, bin ich entweder erst zu Mittag aufgestanden und esse gleich das Mittagessen oder bin krank oder irgendetwas anderes schreckliches muss passiert sein.
Ich liebe ein gutes, leckeres, reichhaltiges Frühstück. Es lässt mich wach werden, gibt mir Energie für den Tag und so bekomme ich meist bis Mittags auch keinen Hunger oder Gusta auf anderes.

Diesmal startete der Tag mit einem Porridge mit viel Obst. Ich habe mich für Erdbeeren aus der Steiermark, Zwetschken von Oma und ein von Oma selbstgemachtes Zwetschkenkompott entschieden. Die Mischung war wirklich lecker, vor allem machte das Kompott das ganze ein wenig..weihnachtlich. Hat mir richtig gut geschmeckt und viel Energie gegeben. Und dazu gab es wie so oft einen Tee, dieser war Orange-Ingwer.

Zu Mittag machte ich mir dann gefüllte Zucchini, da vom Tag davor noch Faschiertes übrig geblieben ist. Diese hab ich mit Mozzarella überbacken. Dazu gab es einen großen gemischten Salat, immerhin brauch ich meine tägliche Portion an Gemüse und Vitaminen. Das sättigte mich richtig gut, danach war ich wirklich voll und hatte bis am Abend auch keinen richtigen Hunger.

Nachmittags war ich dann unterwegs und gönnte mir einen grünen Smoothie sowie zuhause dann zwei meiner selbstgemachten Peanutbutter Bliss Balls – die ich so gut finde! So isst man etwas Süßes, aber irgendwie doch nicht, weil es eigentlich aus keinem puren Zucker besteht.

Abends gab es dann nach ewig langer Zeit wieder einmal Marillenknödel. Die habe ich schon echt lange nicht mehr gegessen und ich hatte an diesem Tag unglaublichen Gusta darauf! Da ich eben aber darauf achten möchte gesunde und wertvolle Nahrung zu mir zu nehmen, zumindest soweit es möglich ist dies selbst zu beeinflussen, wollte ich eine gesündere Variante daraus machen. Weil ich diese Knödel als gelungen und sehr lecker empfand, will ich euch das Rezept natürlich auch nicht vorenthalten!

Was du brauchst (für ca. 4-5 Knödel):

  • 50g Dinkelgrieß
  • 100g Haferflocken
  • 250g Magerquark
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Zucker (ich habe Birkenzucker genommen, weil dieser besser ist)
  • 4-5 Marillen

Wie es geht:

Die Haferflocken müssen zuerst in einem Mixer zu Mehl verarbeitet werden. Dann kann man diese in eine Schüssel geben und dazu den Magerquark, das Ei, die Prise Salz sowie den Zucker beimengen. Alles mit einer Gabel oder einem Mixer gut vermischen, sodass ein Teig entsteht. Dann habe ich noch kleinweise den Dinkelgrieß hinzugefügt. Wenn der Teig fertig ist muss er für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank.
Währenddessen kann man die Marillen entkernen und einen Topf Wasser am Herd erhitzen. Kocht das Wasser kann man den Teig herausnehmen und in 4-5 Portionen teilen. In diese Teilportionen muss man dann jeweils eine Marille einarbeiten und dann eine Kugel daraus formen. (Das geht am besten indem man zuerst aus dem Teig eine Kugel formt, diese dann flach drückt, die Marille in die Mitte legt und das ganze dann wieder zu einer Kugel formt).
Dann muss man sie nur mehr ins kochende Wasser geben und ca. 15 Minuten im heißen Wasser sieden lassen.
Ich habe sie dann noch in gemahlenen Haselnüssen gewälzt anstatt in Brösel und das gab dem Ganzen einen richtig leckeren Geschmack! Es ging auch wesentlich einfach und recht schnell, also ich werde es definitiv nocheinmal machen, vl im Herbst dann mit Zwetschken, oder einmal mit Schokolade gefüllt? Hmmm…

Ich bin gespannt was ihr zu dem Rezept sagt und lasst es mich wissen, wenn ihr es nachgemacht habt, das würde mich echt interessieren!

Ich hoffe, euch hat mein „What I eat in a day“ gefallen und ihr habt ein wenig Hunger und Inspiration bekommen!

Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr so über den Tag verteilt esst und wie ihr zu dem Thema „Gesunde und ausgewogene Ernährung“ steht!
Alles Liebe,
Eure Betti

Veganes Schokomousse

Meine Lieben, zuerst einmal schulde ich euch eine Entschuldigung für meine Abwesenheit die letzte Woche(n) am Blog. Letzte Woche kamen ja die Gastbeiträge online und danach wurde es ganz still um mich. Ja, eigentlich muss ich mich nicht erklären, es ist mein Blog, mein Hobby, welches ich ausführen und machen kann wann und wie ich will. Dennoch empfinde ich eine gewisse Verpflichtung euch Lesern gegenüber, die meinen Blog so brav lesen und sich natürlich auch jede Woche neuen Kontent erhoffen. Und da ich euch Lesern natürlich sehr dankbar bin dafür, möchte ich mich auch für meine Abwesenheit entschuldigen. Jedoch läuft das Leben manchmal bunt und quer, ich hatte die letzte Woche einfach sehr viel (privaten) Stress, im positiven Sinne, und konnte mich somit nicht auf den Blog konzentrieren, weder etwas vorbereiten. Aber um über alles ein wenig mehr Kontrolle und Übersicht zu haben, habe ich mir jetzt einen Blogplaner bestellt, damit ich für meinen Blog einfach besser vorausplanen kann.

So, nun aber zum eigentlichen Thema um das es heute gehen soll…Schokolade!

Ich persönlich liebe ja Schokolade, vor allem Zartbitterschokolade. Dennoch esse ich sie eigentlich nur selten. Und da hin und wieder pure Schokolade einfach etwas langweilig werden kann, zeige ich euch heute ein SO EINFACHES Rezept, das schafft sogar der faulste Koch dieser Welt. Noch dazu ist dieses Rezept vegan, somit auch für die Tierfreunde unter uns hervorragend geeignet.

Was du brauchst:

  • 1 kl. Dose Kichererbsen oder Bohnen
  • 1 Tafel vegane Schokolade (z.B. Zartbitterschokolade, Schokolade aus Reismilch,..)
  • evtl. etwas Süßungsmittel, in meinem Fall Honig

Wie es geht:

Den Saft in dem die Kichererbsen liegen muss man abseihen, man nennt diese Flüssigkeit auch Aquafaba. Diese muss man dann mit einem Mixer aufschlagen, wie man es von Eiweiß kennt, welches zu Eischnee wird. Das Aquafaba kann nämlich dasselbe wie Eiweiß. Es wird genauso zu einem „Schnee“. Danach kann man die Schokolade seiner Wahl über einem Wasserbad schmelzen und diese dann langsam in den Schnee unterheben. Danach kann man das Ganze noch etwas süßen. Das Schokomousse muss noch in den Kühlschrank gestellt werden, am besten über Nacht aber mindestens 2 Stunden, sodass es eine richtige Moussekonsistenz ergibt.

Et voila, schon habt ihr fertiges, leckes Schokoladenmousse. Ich finde dieses Rezept einfach unheimlich leicht zum Nachmachen und es geht total schnell. Außerdem kann man die Rührschüssel derweil schon einmal sauber schlecken, bis das Mousse fest wird, also hat man auch schon davor etwas davon 🙂

Also ran an die Rührschüsseln und lasst es euch schmecken!

Habt ihr schon einmal veganes Schokomousse gemacht? Wenn ja, welches Rezept habt ihr dafür verwendet? Würde mich über eure Kommentare freuen!
Alles Liebe,
Eure Betti

Gastbeitrag von Cookonuts: Rainbow Buddha Bowl

Cookonuts

Cookonuts

So bunt und gesund kann dein Mittagessen aussehen! Gerade bei diesem durchwachsenen Sommer mit viel Regen bringt eine Rainbow Buddha Bowl die notwendige Farbe in den Arbeitsalltag. Wir, Julia und Doris von cookonuts.com, freuen uns besonders euch heute ein neues Rezept aus unserer Sammlung vorstellen zu dürfen. Was eine Buddha Bowl ist und warum sie so gesund ist, verraten wir euch heute in unserem Gastbeitrag für die liebe Betti.

Was ist eine Buddha Bowl?

Eine Buddha Bowl ist eine Schüssel, gefüllt mit den verschiedensten gesunden Köstlichkeiten. Die Zutaten werden nach Belieben in der Bowl angerichtet. Die „Buddha Bowl“ kommt ursprünglich aus Asien und soll durch die runde, prall gefüllte „Bowl“ an den Bauch des chinesischen Buddhas erinnern. Diese gibt es also in unzähligen Ausführungen und jeder kann sich individuell seine eigene Bowl zusammenstellen. Rainbow Buddha Bowls sind besonders bunt.

Buddha Bowls unterliegen ursprünglich einer meditativen und ritualisierten Ernährungsweise, der sogenannten Ōryōki. Dabei stehen präzise Abläufe, bewusstes Essen, Dankbarkeit und eine angemessene Menge an Nahrung im Vordergrund. Optimalerweise setzt sie sich aus 20% Kohlehydrate, 10% gesunde Fette, 40% Vitamine und 30% Proteine zusammen.

Wir haben nach diesen Kriterien für euch ein Rainbow Buddha Bowl zusammengestellt, die sich sehen lässt: ☺ Buddha Bowls sind nämlich nicht nur sehr gesund, sie sehen auch noch wahnsinnig lecker aus!

Quinoa, Avocado, Kaiserschoten, Rucola, gelbe Cocktailtomaten, Mango, Lachs, Gurke mit einem Ingwer-Zitronen-Honig Dressing und Sesam. Eine bunte Kombi, die ein frisch-fruchtiges Zusammenspiel ergibt. Übrigens: Den Ingwer waschen und mit der Schale reiben. Einzig und allein die Schale enthält die gesundheitsfördernde Wirkung des Ingwers, denn Ingwer stärkt bekanntlich das Immunsystem, regt die Durchblutung an und wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Die Bowl eignet sich übrigens auch perfekt als Office Lunch, da sie ganz einfach vorbereitet und ins Büro mitgenommen werden kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren unseres Rezepts. Wir freuen uns, wenn ihr uns auf Facebook und Instagram folgt, um euch mit vielen weiteren Rezeptideen up to date zu halten. Außerdem freuen wir uns, wenn wir euch auch in Zukunft bei uns am Blog auf www.cookonuts.com begrüßen dürfen!

Ihr habt noch Fragen, Anregungen? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar.

Alles Liebe
Julia und Doris

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Rainbow Buddha Bowl

Zutaten für 2 Portionen
Zubereitungszeit: 30 Minuten

150 g Quinoa
1 Avocado
100 g Lachs
50 g Kaiserschoten
2 Handvoll Rucola
1 Zitrone
1 Handvoll Cocktailtomaten (gelb)
1 Mango
½ Salatgurke

Für das Dressing:
1 EL Honig
1 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 EL (Soja-) Joghurt
1 TL Ingwer gerieben (mit Schale)
Salz, Pfeffer

Für das Topping:
Sesam

Zubereitung:

Quinoa nach Packungsanleitung ca. 15 Minuten kochen.

Für das Dressing den Ingwer waschen und mit der Schale reiben. Eine halbe Zitrone pressen. Danach alle Zutaten für das Dressing in einer Schüssel gut verrühren.

Tomaten halbieren, Mango schälen und würfeln. Die Salatgurke der Länge nach in dünne Streifen schneiden. (Ich habe dafür einen Gemüseschäler mit breiter Klinge verwendet und einfach Schicht für Schicht die Gurke „geschält“.) Die Avocado halbieren, mit einem großen Löffel die Hälften herauslösen und die Avocado in Scheiben schneiden.

Quinoa, Obst und Gemüse nach Belieben in zwei Schüsseln anrichten. Dressing darüber geben und Avocado mit Sesam bestreuen.