weihnachtlicher Stress?

Jingle bells, Jingle bells.. lalalala

Nun ist es offiziell: Es ist Dezember und somit ist der Weihnachtscountdown eingeläutet! Außerdem ist heute der erste Advent – habt ihr eh schon alle die erste Kerze am Adventskranz angezunden? Und habt ihr schon gesehen, dass es auch auf meinem Blog weihnachtlich geworden ist?
Bei mir zuhause weihnachtet es schon total, ich habe bereits alles dekoriert, Lichterketten und Fensterbilder hängen und die ersten Kekse wurden auch schon gebacken.. im Endeffekt kann Weihnachten kommen. Aber wie ich das so gewohnt bin im Dezember wird der 24. schneller als gewollt vor der Tür stehen und anklopfen!


Stress. Ja, das würde ich als richtigen Begriff nennen, wenn ich zurzeit an Weihnachten und die Vorweihnachtszeit denke. Leider. Denn ich liebe, liebe, liebe Weihnachten! Und genauso sehr HASSE ich den Stress, der sich davor anbahnt. Ich kann es auch nicht mal genau sagen wieso, aber ich habe immer das Gefühl das im November und Dezember mein Terminkalender platzt. Gerade dieses Jahr finde ich es noch extremer. Meine Wochenenden sind so gut wie verplant, die Weihnachtsfeiern werden jetzt schon eingeteilt, damit sich ja alles ausgeht und man jede wichtige Person sehen kann und mein Geburtstag steht ja auch noch vor der Tür.
So schön diese Zeit ist, und so heimelig, liebevoll ich sie mir auch gestalte, die Zeit wird dadurch leider nicht mehr, die Uhr tickt nach wie vor im selben Takt und all meine Vorhaben, meine Besorgungen die noch erledigt gehören, werden irgendwie nicht weniger. Kenn ihr das?

Dieses Jahr bin ich gott sei Dank in der Geschenkplanung schon recht weit voraus (ähm, hust, ich meine natürlich mit dem Wichteln für das Christkind..). Wenn ich mir vorstelle, dass ich all das auch noch jetzt organisieren sollte, dann wüsste ich gar nicht mehr, wo eigentlich Zeit für mich, meine Freunde, Familie und meinen Partner bleibt? Obwohl doch gar nichts so richtig anders ist, so richtig genießen konnte ich die Weihnachtszeit bisher auch noch nicht. Manchmal frage ich mich, ob man sich diesen Stress einfach nur selbst macht, oder ob er einfach tatsächlich situationsbedingt entsteht. Vielleicht nehme ich mir auch einfach zu viel vor, vor und für die Weihnachtszeit, andererseits finde ich nicht, dass ich außerordentlich viel anders mache, als sonst. Es häufen sich einfach die Termine, Veranstaltungen und natürlich hat man dann hie und da dann auch noch Pläne (bei mir z.B. Geburtstagsfeier, Skifahren, besonderes für den Blog geplant,..).

Ich habe sogar schon gebacken, vier verschiedene Sorten, und wisst ihr was? Ich habe glaube ich erst einen kleinen Teller davon genascht. Einfach weil ich gar nicht daran denke, dass da in meinem Kühlschrank superleckere Kekse liegen und nur darauf warten vernascht zu werden!
Das einzige, wo ich mittlerweile richtig abschalten und mich auch wirklich auf Weihnachten einstimmen konnte, waren die Christkindlmärkte, die ich bereits besucht habe.. wie wärs übrigens mit einem Christkindlmarkt-Guide von Niederösterreich und Wien? Würde euch sowas interessieren?

So, und weil ich nicht nur jammern möchte, sondern euch durch eure stressige Weihnachtszeit etwas helfen möchte, hier ein paar Tipps, wie ihr in dieser Phase etwas entspannen und euch auf die Weihnachtszeit einstimmen könnt:

  • Baden mit viel Schaum, Kerzen und weihnachtlicher Musik
  • Weihnachtsmärkte besuchen
  • bewusst einen Abend in der Woche einplanen mit Weihnachtsfilme, Kekse und Tee
  • weihnachtliche Kerzen anzünden, damit es im ganzen Haus danach riecht
  • Online Shopping für die Geschenke (glaubt mir, mein Retter dieses Jahr!)
  • weihnachtlich dekorieren, so kommt ihr bestimmt in die Weihnachtsstimmung
  • Kekse backen
Wie seht ihr das mit dem Stress in der Weihnachtszeit? Meint ihr, man macht sich den nur selbst? Was macht ihr um in Weihnachtsstimmung zu kommen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Wieso muss man den Menschen das selbstständige Denken abnehmen?

In letzter Zeit bin ich mit gewissen Dingen öfter als sonst in Konfrontation gekommen, und musste mich immer öfter fragen „Muss man dem Menschen das selbstständige Denken wirklich durch alles abnehmen?“. Viele fragen sich wahrscheinlich jetzt wovon die Betti da redet und was sie meint. Lasst mich euch ein paar Beispiele nennen, dann werdet ihr schnell begreifen worum es mir geht.

Beispiel 1: Will man mittlerweile selbst Kuchen zu seiner großen Geburtstagsfeier in z.B. ein Gasthaus/Restaurant mitnehmen, gibt es tatsächlich Fälle in denen verlangt wird, dass man kennzeichnet, was in diesem Kuchen drinnen ist. So wie es mittlerweile für alle verpflichtend ist mit Buchstaben auf der Speisekarte ersichtlich zu machen, welche Allergene in dem Gericht enthalten sind.

Jetzt frage ich mich: Wenn ich eine Unverträglichkeit oder Allergie habe oder einfach aus freiem Wille auf etwas verzichten möchte, denk ich da nicht selber daran und frage mich BEVOR ich etwas kaufe oder konsumiere, ob darin etwas sein könnte, was ich nicht vertrage? Wenn ich auf Nüsse allergisch bin, dann ist es doch reinster Menschenverstand, dass ich zum Beispiel keine Vanillekipferl, Nusstorte oder Erdnussflips esse, oder?

Nein, man nimmt uns das Denken ab, indem man einfach alles kennzeichnet, damit ja niemand etwas unabsichtlich (oder auch absichtlich) isst, was er eigentlich gar nicht essen sollte.

Beispiel 2: Erst letztes Wochenende war ich auf einer Modenschau eingeladen. Dort gab es kurzzeitigen Aufruhr, dass Kinder doch unbedingt einen Ohrschutz bräuchten, da die Musik viel zu laut für sie sei – und die Veranstalter bekämen sonst mit der Behörde Probleme.

Jetzt frage ich mich: Jeder Erziehungsberechtigte/r, Erwachsene/r bzw. sogar schon größere Kinder werden für sich selbst sprechen können und wissen, wann es zu laut ist und wann nicht, oder? Ich denke, jedes Kind würde sich aus Reflex die Ohren zu halten wenn es zu laut ist – im Notfall müsste man sich natürlich eine Lösung einfallen lassen, aber da muss natürlich wieder die Menschheit vor allem Bösem im Vorhinein geschützt werden, weil man selbst nicht „kompetent“ genug ist zu entscheiden, wann es zu laut ist und wann nicht.

Beispiel 3: In den USA zum Beispiel wird so gut wie alles markiert und beschriftet. Wenn man etwas essbares kauft und ein Teil wie die Verpackung davon nicht essbar ist, wird das natürlich gleich hinaufgeschrieben. Gibt es Duschgels oder Cremen, die super lecker aussehen und riechen, dann steht dort auch meist oben „Nicht zum Verzehr geeignet oder Do not eat“.

Jetzt frage ich mich: Ist das nicht logisch? Ich würde nie auf die Idee kommen, Verpackungen zu essen, Shampoos oder Duschgels in mich hineinzukippen oder Waschmittel als Duschgel zu verwenden.

Versteht ihr jetzt was ich meine?

Jaja, die Gesetze und die Regierung und und und, die uns das eben aufbürgen und uns dazu verpflichten sind schuld. Das ist leider so. An Gesetze muss man sich nun einmal halten. Allerdings frage ich mich bei diesen Dingen doch sehr oft, ob so etwas wirklich notwendig ist. Für alles und jeden muss es eine Regelung geben, ja den Mensch, den Kunden schützen, damit ihm nichts passiert – und im Endeffekt dem Unternehmen, Hersteller, Restaurant, etc. eben auch nichts angehängt werden kann. Denn wenn alles ordnungsgemäß läuft, so kann sich auch niemand beschweren.
Aber damals hat man auch überlebt, da gabs all diese Dinge nicht oder zumindest nicht in diesem Ausmaß – und siehe da, meine Großeltern sind auch groß geworden ohne sich Butter ins Gesicht zu schmieren, weil sie dachten es sei Feuchtigkeitscreme.
So absurd das klingt und so sehr ich übertreibe, ich finde es teilweise einfach mühsam und lächerlich, denn wir Menschen werden ja nur dazu hingetrieben, dazu erzogen nicht mehr selbst denken zu müssen. Eben weil wir eh ganz genau wissen, dass solche Dinge mittlerweile gekennzeichnet, gesagt oder verboten werden müssen.

Wenn ich etwas nicht weiß, frage ich. Wenn ich mir nicht sicher bin, was wo drinnen ist und wofür es gedacht ist, frage ich. Und die meisten Dinge sind einfach logisch bzw. Hausverstand.
Aber diesen Hausverstand versucht man uns wegzunehmen, indem man alle möglichen Schutzmechanismen vornimmt, dass ja nichts passieren kann.

Die meisten Lektionen lernt man, indem man was Falsches macht. DARAUS lernt man. Wenn alles vorgeschrieben ist und ich an „nichts“ denken muss, wie soll ich dann daraus lernen und schlauer werden? Eben.

Bin ich allergisch auf Nüsse und ess ein Vanillekipferl, so lern ich bestimmt daraus, auch wenn es mit Sicherheit keine schöne Erfahrung sein muss.

Wie seht ihr das? Findet ihr auch, dass man den Menschen ein wenig mehr Last abgeben kann, indem sie wieder selbst auf sich aufpassen? Schreibt mir eure Meinung dazu in die Kommentare!

 

FMW-End: Schneesuche und viel Essen

Kann mir einer mal sagen wieso die Wochenenden immer so schnell vergehen?
Gerade in letzter Zeit habe ich das Gefühl ich blinzle einmal und zack, es ist schon wieder Montag früh und Zeit aufzustehen und arbeiten zu gehen.
Dieses Wochenende ist wahrscheinlich deshalb so schnell vergangen, weil ich auch immer etwas unternommen habe. Und da ich immer etwas gemacht habe, dachte ich, ich nehme euch ein wenig mit und erzähle so was ich erlebt habe.

Samstags begab ich mich auf die Suche nach Schnee. Denn in meiner Umgebung ist davon mittlerweile nicht mehr viel übrig geblieben, leider. Ich wollte nämlich rodeln gehen und dafür braucht man bekanntlich Schnee. Nach nicht allzu langer Suche fand ich dann am Anninger das, wonach ich suchte. Ich bin schon ewig lange nicht mehr den Anninger hinaufgegangen und es war wirklich herrlich. Überall war Schnee, der Wald um einen herum machte eine richtig entspannte Atmosphere, denn es war so leise, man hörte jedes Knistern und Knirschen. Und durch die Bewegung war mir auch gar nicht kalt. Nach guten 40 Minuten Marsch gab es dann eine kleine Aufwärmepause am Anningerhaus und dann kam erst der richtige Spaß: runterrodeln. Ich sags euch, es war wirklich toll und so lustig! Ich war wirklich Jahre nicht mehr rodeln und dieses Erlebnis werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen. Es hat sich richtig ausgezahlt und ich finde, man macht ja sowieso immer viel zu selten etwas in der Natur. Danach war ich zwar fix und fertig und richtig müde, aber nach einem kleinen Nachmittagsschlaferl ging das dann auch wieder.

Am Abend habe ich mich dann noch mit Freundinnen getroffen zum Plaudern, ein wenig Aufholen was man so die letzten Wochen verpasst hat. Tja und so ging dann ein Tag auch wieder dem Ende zu.
Sonntag habe ich mich dann so richtig ausgeschlafen. Zu Mittag war ich dann mit meiner Familie beim Griechen essen, da meinte Tante Geburtstag feierte. Bei unserem Griechen im Ort bin ich wirklich gerne essen, die haben richtig leckeres Essen und auch eine super Auswahl. Der Service ist auch super, denn die Kellner dort sind immer stets bemüht einem jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Außerdem ist das Lokal an sich sehr authentisch, da alles total griechisch dekoriert ist, es spielt griechische Musik und die Kellner selbst sind auch Griechen. Mit sehr vollem Bauch ging es dann weiter zu meiner Tante, wo es am Nachmittag natürlich Kaffee und Geburtstagstorte gab. Sehr lecker wars!

Am späten Nachmittag ging es dann nur mehr heim. Da so viel Essen bekanntlich auch sehr müde macht, bin ich dann Zuhause nur mehr ins Bett gefallen und habe ne Runde geschlafen. Und dann wars auch schon Abend und ich habe den restlichen Tag nicht mehr wirklich was aufregendes gemacht.. eher den Sonntag gemütlich zuhause ausklingen lassen.

Was macht ihr so am Wochenende? Habt ihr immer etwas ganz bestimmtes auf dem Wochenend-Programm?

Alles Liebe,
Eure Betti