Die Backstube ist eröffnet: Kekse mit Kokos-Rum-Vanillecreme

Meine Lieben,

Betti’s Backstube hat am Wochenende eröffnet! Tatsächlich habe ich mich gleich über 4 verschiedene Rezepte gestürzt, und nach meinem Plan sollten eigentlich noch 5 weitere Folgen, allerdings war der erste Lauf ziemlich anstrengend, jetzt muss ich mir überlegen, ob ich wirklich noch so viele Kekse machen werde 😉

Ein Rezept möchte ich mit euch teilen, weil ich davon wirklich begeistert bin. Ich bin nicht die größte und beste Bäckerin, die Kekse sind grundsätzlich gut geworden, aber ich habe mir insgesamt einfach mehr davon vorgestellt. Außer dieses Rezept, das hat sogar meine Erwartungen übertroffen – sogar meine Mama meint, die schmecken Bombe, und wenn das meine Mama sagt, dann muss das was heißen!

Ihr braucht allerdings ein wenig mehr Zeit und Geduld dafür.. also los gehts!

Was ihr braucht

(geschätzt werden es ca. 30 Stk mit Fülle)

für die Kekse

190g Butter
20g Kokosfett
165g Staubzucker (ich habe Xylit genommen)
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
475g Dinkelvollkornmehl
eine Prise Salz
2 TL Backpulver

für die Fülle

1 Pkg. Vanillepuddingpulver
1/2L Milch (in meinem Fall Pflanzenmilch) – für den Pudding
125g Butter
150g Staubzucker (ich habe Xylit genommen)
ein Schuss Rum
ca. 80g Kokosflocken
Argatine (eine Packung)

Sonstiges

Zartbitterschokolade für die Glasur

Und so geht’s

Zuerst macht ihr am besten den Keksteig, da dieser mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen sollte.
Dafür müsst ihr die Butter, das Kokosfett mit dem Staubzucker gut cremig rühren. Dann das Ei und das Vanilleextrakt dazugeben.
In einer anderen Schüssel müsst ihr alle trockenen Zutaten vermengen. Dann die trockenen mit den flüssigen Zutaten mischen und nach und nach zu einem Teig kneten. Ich habe dafür die Zutaten zuerst in der Schüssel zusammengeknetet und dann auf eine reine Arbeitsplatte gegeben und weitergeknetet.
Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank kühlen.

Währenddessen könnt ihr die Creme machen. Dafür den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten. Dann Rum und Kokosflocken unterheben. Den Pudding kalt werden lassen. Dann muss die Butter mit dem Staubzucker cremig gerührt werden und nach und nach muss der mittlerweile kalte Pudding hinzugefügt werden, sodass eine Puddingcreme entsteht.

Ist der Teig lang genug gekühlt worden, so kann man ihn ausrollen und daraus Kekse stechen. Ich habe mich für eine runde und eine Blumenform entschieden. Die Kekse dann bei 200 Grad Ober und Unterhitze ca. 9 Minuten backen. Am besten schaut ihr aber selbst darauf, da jeder Backofen doch ein wenig anders ist. Sobald sie goldbraun sind, könnt ihr sie herausnehmen und abkühlen lassen.

Während die Kekse abkühlen, könnt ihr die Schokolade schmelzen. Dann müsst ihr die Häfte derselben Form in Schokolade tunken, die andere Hälfte wird als Boden aufgehoben.

Die oberen Teile mit der Schokolade abkühlen lassen.

Dann müsst ihr die beiden Kekshälften nur mehr mit der Fülle bestreichen und zusammen“kleben“.

Fertig sind die Kekse!
Ich bewahre sie wegen der Creme im Kühlschrank auf, damit sie länger halten.

Habt ihr schon Kekse gebacken diese Saison? Wenn ja, welche? Was werdet ihr noch backen?

Zartbitter Schokoladen Bananen Muffins

Hmm.. riecht ihr das auch? Die wunderbare Mischung aus süßen Bananen und herber Zartbitterschokolade.. ein Traum! Ich persönlich liebe beides und die Kombi zusammen ist dann natürlich ein Wahnsinn. Diese Muffins sind, so wie die meisten meiner Rezepte, eine gesündere Variante und haben weniger Zucker.
Am besten serviert man sie sogar noch lauwarm.. denkt nur an die noch leicht geschmolzenen Schokoladenchips in den Muffins – hmmmm, da läuft mir glatt das Wasser im Mund zusammen!

Das Rezept ist vor allem total schnell und einfach gemacht, ohne viel mixen und Schüsseln anzupatzen.

Was ihr braucht:

  • 3 reife Bananen
  • 2 Eier
  • 140g griechisches Joghurt
  • 110g Ahornsirup (ich persönlich habe Honig genommen)
  • 120ml Milch (bei mir Pflanzenmilch)
  • 1TL Vanilleextrakt
  • 115g Mehl (bei mir Dinkelmehl)
  • 1TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 50g dunkles, reines Kakaopulver (nicht das bereits vorgesüßte!)
  • 90g dunkle Schokoladenchips

Wie es geht:

Im Prinzip gehören zuerst alle feuchten Zutaten zusammengemischt. Sprich: die Bananen müssen zermatscht werden, mit den Eiern, dem Joghurt, dem Ahornsirup, der Milch sowie der Vanille zusammengemischt werden. Ist das gut verrührt, so kann man die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz, Kakaopulver) beimengen. Das ganze gehört zu einem schönen Teig zusammengerührt. Am Schluss gehören noch die Schokoladenchips untergehoben.

Die Muffins gehören dann bei 180 Grad Umluft für ca. 30 Minuten gebacken. Zwischendurch sollte man eine Stichprobe machen.
Bei mir sind es übrigens 12 Muffins geworden!

Also im Prinzip sind diese Muffins wirklich total easy zu machen und schmecken echt gut – allerdings sind sie eben nicht ganz so süß, also für die Nicht-Zartbitterschoko Fans unter uns wären die Muffins eher nichts.. aber überzeugt euch doch einfach selbst, indem ihr sie nachbäckt!

Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung dazu in den Kommentaren hinterlässt! Esst ihr gerne Banane mit Schokolade gemischt?

gesunde Kokos- und Nussbällchen

Wer snackt auch so gerne wie ich? Ich habe Phasen da nasch bzw. snacke ich zwischendurch so gut wie gar nichts, und dann gibt es wieder Zeiten wo ich mich quasi stündlich auf die Suche mache nach einer leckeren, süßen Kleinigkeit.
Da ich nur hin und wieder zu einem richtigen Schokoriegel, Chips oder besonders zu dieser Jahreszeit zu Lebkuchen greife, versuche ich prinzipiell gesund zu naschen. Das kann bei mir oft Obst mit Joghurt, ein Apfel mit Nussmus, ein Stückchen Zartbitterschoko (oh wie ich sie liebe!), Nüsse oder für den größeren Gusta sogar Porridge sein.
Ich habe schon einmal Bliss Balls auf meinem Blog vorgestellt, welche ich nach wie vor super lecker finde und immer mal wieder gerne mache. Diesmal habe ich auch so etwas wie Bliss Balls gemacht. Da ich ein absoluter Kokosfan bin habe ich mich für Kokosbällchen und auch für Nussbällchen entschieden. Zugegeben: die Kokosvariante war 10x besser, allein von der Konsistenz her. Lecker sind natürlich beide Variationen, aber wenn ihr zwischen den beiden hin und her überlegt, dann lege ich euch eher die mit Kokos ans Herz 🙂

Was ich an diesen Süßigkeiten so gut finde: sie sind relativ schnell gemacht, man bekommt eine große Menge heraus und sie schmecken auch in der gesünderen Variante super lecker!

Was ihr braucht:

Für die Kokosvariante:
  • ein Dose Kokosmilch
  • 2EL Kokosöl
  • 200-300g Kokosraspeln
  • 4EL Kokos Mandel Creme (z.B. die von Alnatura)
Für die Nussvariante:
  • 150g Nussmus (in meinem Fall Mandelmus)
  • 200-300g geriebene Haselnüsse
  • nach Belieben Agavendicksaft

(im Nachhinein betrachtet wären 2EL Kokosöl dazugemischt für die Konsistenz wahrscheinlich noch ideal gewesen, da sie ohne nicht wirklich hart geworden sind)

Wie es geht:

Bei beiden Varianten alle flüssigen/cremigen Zutaten zusammenmischen. Dann jeweils soviel Kokos oder geriebene Nüsse hinzufügen, bis es eine gute formbare Masse wird. Daraus kann man dann viele kleine Kugeln machen und diese dann in Kokos oder den geriebenen Nüssen wälzen. Das Ganze sollte man im Kühlschrank lagern.

Fertig sind die Leckereien!

Bei mir hielten sie nicht all zu lange, vor allem wenn man sich immer zwei Stück in die Arbeit mitnimmt gehen sie schnell weg.

Was snackt ihr gerne? Und habt ihr auch schon einmal solche Bällchen ausprobiert? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

herbstliches Rezept: gefüllter Kürbis

Hmmm.. es herbstelt!

Ich liebe den Herbst und seine bunten Farben und natürlich auch das leckere saisonale Obst und Gemüse!
Und da gehört für mich dazu, dass Kürbisgerichte gekocht und gegessen werden – einfach weil ich Kürbis absolut liebe!

Da ich letztens noch einen kleinen Hokkaido Kürbis herumliegen hatte und von einer Kollegin ein super leckeres Rezept erklärt bekommen habe, dachte ich mir, dass muss ich ausprobieren bzw. meine eigene Version daraus machen.
Wer also Kürbis und Käse liebt, der ist hier genau richtig!

Was ihr braucht:

  • kleinen Kürbis (Hokkaido oder Ähnichen, dessen Schale essbar ist und weich wird)
  • Käse (in meinem Fall Mozzarella und ein wenig Pizzakäse – gut und aus Konsistenzgründen ist sicher auch Gorgonzola besser)
  • Gemüse wie Zucchini, Paprika und Tomaten
  • Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zwiebel
  • wer möchte kann auch noch Speck oder Schinken hineingeben

Wie es geht:

Zuerst muss man den Kopf vom Kürbis abschneiden und diesen aushöhlen, sprich die Kerne entfernen. Danach gibt man diesen für ca. 30 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Backofen.
Währenddessen kann man das Gemüse klein würfeln, sowie den Mozzarella oder anderen Käse ebenfalls klein schneiden. Dann muss man den Kürbis aus dem Backrohr holen und das Gemüse-Käse Gemisch in den Kürbis hineingeben – davor gut würzen nicht vergessen!
Das Ganze kommt ebenfalls wieder für ca. 10-15 Minuten in den Backofen, bis eben alles gut durch und geschmolzen ist.

Danach kann man das Ganze einfach mit dem Löffel herauslöffeln, da der Kürbis mittlerweile auch butterweich ist, kann man diesen auch total einfach von der Schale lösen und mitessen.
Wer möchte kann auch noch ein Stück Brot dazu essen.
Da ich statt Gorgonzola Mozzarella genommen habe, ist dieser nicht ganz so einfach zum Löffeln gegangen, da mit dem Erkalten auch der Käse nicht mehr ganz so flüssig bleibt. Allerdings war es geschmacklich trotzdem sehr lecker!

Bestimmt nicht das gesündeste Rezept auf meinem Blog, aber total einfach, schnell, saisonal und vor allem LECKER!

Probiert es doch auch einmal aus und lasst es mich wissen, wie es euch gelungen ist und geschmeckt hat! Würde mich über eure Kommentare total freuen!

schneller Schokokuchen (ohne Zucker und Mehl)

Fun Fact bevor der Beitrag losgeht: Habt ihr meinen Beitrag von Mittwoch schon gelesen? Wo ich euch erzähle, wie man sich vor einer Sommererkältung schützt bzw. sie wieder losbekommt? Tja, als hätte ich es verschrien, bin ich dann tatsächlich krank geworden 🙂 Eigentlich sollte heute ein anderer Beitrag online gehen, allerdings konnte ich die Fotos dafür nicht machen, da ich eben krank wurde, weshalb heute ein Rezept online kommt. Also viel Spaß!

It’s baking time! Meine Lieben, wenn man eines Abend einmal zu viel Zeit hat und sich diese vertreiben möchte, tja dann stellt sich Betti eben in die Küche und backt einen leckeren, gesunden Schokokuchen! Den kann man sich nämlich ohne schlechten Gewissen auch spät nachts gönnen.
Natürlich musste dieser mit euch geteilt werden, denn so einen guten Kuchen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Das Rezept ist übrigens inspiriert von Mrs. Flury.
Ich habe es nur ein wenig abgeändert.

Was ihr braucht:

  • 3 ganze Eier
  • 200g gemahlene Nüsse (in meinem Fall Haselnuss) oder (100g gemahlene Nüsse und 100g Mohn, wenn es jemand mit Mohn verfeinern möchte)
  • 1 Banane
  • 150g entsteinte Datteln
  • 50g Kakaopulver (rohes, ohne Zucker beigemengt)
  • 50ml Milch (bei mir war es Soja)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Chia Samen (oder Leinsamen)
  • Heidelbeeren
  • Kokosöl und Kakao

Und so gehts:

Zuerst müsst ihr den Backofen auf 180Grad vorheizen (Ober und Unterhitze). Danach habe ich die Datteln in heißem Wasser eingeweicht, damit sie besser zum Mixen gehen. Sind die Datteln nach ca. einer halben Stunde weich geworden, so kann man das Wasser abgießen und die Datteln, die Eier, die Milch, die Banane zusammengeben und das ganze gut mixen. Dann fügt man die Nüsse, das Backpulver, den Kakao, die Chia Samen und die Prise Salz hinzu und mixt die Masse nochmals gut durch, bis es ein schöner dickflüssiger Kuchenteig wird. Ich hab das ganze übrigens in meiner Kenwood Küchenmaschine gemixt, da man für die Datteln einen guten (Hochleistungs-)Mixer verwenden sollte, sonst werden diese nicht gut püriert. Tipp: Wenn du keinen leistungsstarken Mixer zuhause hast, dann schneide die Datteln davor in kleine Stücke, dann geht das Mixen mit einem normalen Pürierstab besser!
Dann müsst ihr noch eine Backform, in meinem Fall eine 20cm Springform, mit Backpapier unten auslegen und an den Seiten mit etwas Butter oder Öl einreiben, damit der Kuchen nicht sitzen bleibt.
Diesen müsst ihr dann für ca. 50 Min. bei 180 Grad Ober und Unterhitze in den Ofen geben. Am besten ihr macht zwischendurch immer wieder eine Stäbchenprobe und schaut, ob der Kuchen schon durch ist.

Fürs Topping (optional): Ich habe ca. einen großen Esslöffel Kokosöl mit soviel Kakao vermischt, sodass eine gute Schokoglasur entstanden ist. Diese habe ich oben auf den Kuchen verteilt und darauf noch Heidelbeeren gegeben, um dem Ganzen ein wenig Frische und Fruchtigkeit zu verleihen. Wer es noch schokoladiger möchte (weil dieser Kuchen bestimmt nicht der schokoladigste Kuchen der Welt ist) sollte noch mehr Kakao verwenden, allerdings muss man dann aufpassen, dass der Kuchenteig nicht zu fest wird!

Ich finde den Kuchen so wie er ist wirklich lecker! Er ist schon süß durch die Datteln aber überhaupt nicht üppig, sodass man nach einem Stück das Gefühl hat total voll zu sein. Zum Frühstück oder für Zwischendurch – einfach lecker und vor allem auch recht gesund, da kein Industriezucker und kein normales Mehl darin ist.
Wer Banane überhaupt nicht mag – der Kuchen schmeckt schon ein wenig danach, also vielleicht nehmt ihr dann nur die Hälfte davon!

Was ist euer liebstes Schokokuchen Rezept? Verlinkt oder schreibt es doch in den Kommentaren!
Oder seid ihr kein Schokotiger?
Alles Liebe,
Eure Betti

#1 What I eat in a day (und gsundes Marillenknödelrezept)

Da ich selbst liebend gerne solche Beiträge lese bzw. Videos schaue, da ich finde, dass man sich so einfach unheimlich inspirieren lassen kann, gibt es heute von mir ein „What I eat in a day“. Gerade wenn man einmal nicht weiß, was man kochen soll, dann hilft mir das oft auf ein paar Ideen zu kommen.

Mein Tag startet prinzipiell IMMER mit einem Frühstück. Wenn ich einmal kein Frühstück esse, bin ich entweder erst zu Mittag aufgestanden und esse gleich das Mittagessen oder bin krank oder irgendetwas anderes schreckliches muss passiert sein.
Ich liebe ein gutes, leckeres, reichhaltiges Frühstück. Es lässt mich wach werden, gibt mir Energie für den Tag und so bekomme ich meist bis Mittags auch keinen Hunger oder Gusta auf anderes.

Diesmal startete der Tag mit einem Porridge mit viel Obst. Ich habe mich für Erdbeeren aus der Steiermark, Zwetschken von Oma und ein von Oma selbstgemachtes Zwetschkenkompott entschieden. Die Mischung war wirklich lecker, vor allem machte das Kompott das ganze ein wenig..weihnachtlich. Hat mir richtig gut geschmeckt und viel Energie gegeben. Und dazu gab es wie so oft einen Tee, dieser war Orange-Ingwer.

Zu Mittag machte ich mir dann gefüllte Zucchini, da vom Tag davor noch Faschiertes übrig geblieben ist. Diese hab ich mit Mozzarella überbacken. Dazu gab es einen großen gemischten Salat, immerhin brauch ich meine tägliche Portion an Gemüse und Vitaminen. Das sättigte mich richtig gut, danach war ich wirklich voll und hatte bis am Abend auch keinen richtigen Hunger.

Nachmittags war ich dann unterwegs und gönnte mir einen grünen Smoothie sowie zuhause dann zwei meiner selbstgemachten Peanutbutter Bliss Balls – die ich so gut finde! So isst man etwas Süßes, aber irgendwie doch nicht, weil es eigentlich aus keinem puren Zucker besteht.

Abends gab es dann nach ewig langer Zeit wieder einmal Marillenknödel. Die habe ich schon echt lange nicht mehr gegessen und ich hatte an diesem Tag unglaublichen Gusta darauf! Da ich eben aber darauf achten möchte gesunde und wertvolle Nahrung zu mir zu nehmen, zumindest soweit es möglich ist dies selbst zu beeinflussen, wollte ich eine gesündere Variante daraus machen. Weil ich diese Knödel als gelungen und sehr lecker empfand, will ich euch das Rezept natürlich auch nicht vorenthalten!

Was du brauchst (für ca. 4-5 Knödel):

  • 50g Dinkelgrieß
  • 100g Haferflocken
  • 250g Magerquark
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Zucker (ich habe Birkenzucker genommen, weil dieser besser ist)
  • 4-5 Marillen

Wie es geht:

Die Haferflocken müssen zuerst in einem Mixer zu Mehl verarbeitet werden. Dann kann man diese in eine Schüssel geben und dazu den Magerquark, das Ei, die Prise Salz sowie den Zucker beimengen. Alles mit einer Gabel oder einem Mixer gut vermischen, sodass ein Teig entsteht. Dann habe ich noch kleinweise den Dinkelgrieß hinzugefügt. Wenn der Teig fertig ist muss er für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank.
Währenddessen kann man die Marillen entkernen und einen Topf Wasser am Herd erhitzen. Kocht das Wasser kann man den Teig herausnehmen und in 4-5 Portionen teilen. In diese Teilportionen muss man dann jeweils eine Marille einarbeiten und dann eine Kugel daraus formen. (Das geht am besten indem man zuerst aus dem Teig eine Kugel formt, diese dann flach drückt, die Marille in die Mitte legt und das ganze dann wieder zu einer Kugel formt).
Dann muss man sie nur mehr ins kochende Wasser geben und ca. 15 Minuten im heißen Wasser sieden lassen.
Ich habe sie dann noch in gemahlenen Haselnüssen gewälzt anstatt in Brösel und das gab dem Ganzen einen richtig leckeren Geschmack! Es ging auch wesentlich einfach und recht schnell, also ich werde es definitiv nocheinmal machen, vl im Herbst dann mit Zwetschken, oder einmal mit Schokolade gefüllt? Hmmm…

Ich bin gespannt was ihr zu dem Rezept sagt und lasst es mich wissen, wenn ihr es nachgemacht habt, das würde mich echt interessieren!

Ich hoffe, euch hat mein „What I eat in a day“ gefallen und ihr habt ein wenig Hunger und Inspiration bekommen!

Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr so über den Tag verteilt esst und wie ihr zu dem Thema „Gesunde und ausgewogene Ernährung“ steht!
Alles Liebe,
Eure Betti

Veganes Schokomousse

Meine Lieben, zuerst einmal schulde ich euch eine Entschuldigung für meine Abwesenheit die letzte Woche(n) am Blog. Letzte Woche kamen ja die Gastbeiträge online und danach wurde es ganz still um mich. Ja, eigentlich muss ich mich nicht erklären, es ist mein Blog, mein Hobby, welches ich ausführen und machen kann wann und wie ich will. Dennoch empfinde ich eine gewisse Verpflichtung euch Lesern gegenüber, die meinen Blog so brav lesen und sich natürlich auch jede Woche neuen Kontent erhoffen. Und da ich euch Lesern natürlich sehr dankbar bin dafür, möchte ich mich auch für meine Abwesenheit entschuldigen. Jedoch läuft das Leben manchmal bunt und quer, ich hatte die letzte Woche einfach sehr viel (privaten) Stress, im positiven Sinne, und konnte mich somit nicht auf den Blog konzentrieren, weder etwas vorbereiten. Aber um über alles ein wenig mehr Kontrolle und Übersicht zu haben, habe ich mir jetzt einen Blogplaner bestellt, damit ich für meinen Blog einfach besser vorausplanen kann.

So, nun aber zum eigentlichen Thema um das es heute gehen soll…Schokolade!

Ich persönlich liebe ja Schokolade, vor allem Zartbitterschokolade. Dennoch esse ich sie eigentlich nur selten. Und da hin und wieder pure Schokolade einfach etwas langweilig werden kann, zeige ich euch heute ein SO EINFACHES Rezept, das schafft sogar der faulste Koch dieser Welt. Noch dazu ist dieses Rezept vegan, somit auch für die Tierfreunde unter uns hervorragend geeignet.

Was du brauchst:

  • 1 kl. Dose Kichererbsen oder Bohnen
  • 1 Tafel vegane Schokolade (z.B. Zartbitterschokolade, Schokolade aus Reismilch,..)
  • evtl. etwas Süßungsmittel, in meinem Fall Honig

Wie es geht:

Den Saft in dem die Kichererbsen liegen muss man abseihen, man nennt diese Flüssigkeit auch Aquafaba. Diese muss man dann mit einem Mixer aufschlagen, wie man es von Eiweiß kennt, welches zu Eischnee wird. Das Aquafaba kann nämlich dasselbe wie Eiweiß. Es wird genauso zu einem „Schnee“. Danach kann man die Schokolade seiner Wahl über einem Wasserbad schmelzen und diese dann langsam in den Schnee unterheben. Danach kann man das Ganze noch etwas süßen. Das Schokomousse muss noch in den Kühlschrank gestellt werden, am besten über Nacht aber mindestens 2 Stunden, sodass es eine richtige Moussekonsistenz ergibt.

Et voila, schon habt ihr fertiges, leckes Schokoladenmousse. Ich finde dieses Rezept einfach unheimlich leicht zum Nachmachen und es geht total schnell. Außerdem kann man die Rührschüssel derweil schon einmal sauber schlecken, bis das Mousse fest wird, also hat man auch schon davor etwas davon 🙂

Also ran an die Rührschüsseln und lasst es euch schmecken!

Habt ihr schon einmal veganes Schokomousse gemacht? Wenn ja, welches Rezept habt ihr dafür verwendet? Würde mich über eure Kommentare freuen!
Alles Liebe,
Eure Betti

Gastbeitrag von Cookonuts: Rainbow Buddha Bowl

Cookonuts

Cookonuts

So bunt und gesund kann dein Mittagessen aussehen! Gerade bei diesem durchwachsenen Sommer mit viel Regen bringt eine Rainbow Buddha Bowl die notwendige Farbe in den Arbeitsalltag. Wir, Julia und Doris von cookonuts.com, freuen uns besonders euch heute ein neues Rezept aus unserer Sammlung vorstellen zu dürfen. Was eine Buddha Bowl ist und warum sie so gesund ist, verraten wir euch heute in unserem Gastbeitrag für die liebe Betti.

Was ist eine Buddha Bowl?

Eine Buddha Bowl ist eine Schüssel, gefüllt mit den verschiedensten gesunden Köstlichkeiten. Die Zutaten werden nach Belieben in der Bowl angerichtet. Die „Buddha Bowl“ kommt ursprünglich aus Asien und soll durch die runde, prall gefüllte „Bowl“ an den Bauch des chinesischen Buddhas erinnern. Diese gibt es also in unzähligen Ausführungen und jeder kann sich individuell seine eigene Bowl zusammenstellen. Rainbow Buddha Bowls sind besonders bunt.

Buddha Bowls unterliegen ursprünglich einer meditativen und ritualisierten Ernährungsweise, der sogenannten Ōryōki. Dabei stehen präzise Abläufe, bewusstes Essen, Dankbarkeit und eine angemessene Menge an Nahrung im Vordergrund. Optimalerweise setzt sie sich aus 20% Kohlehydrate, 10% gesunde Fette, 40% Vitamine und 30% Proteine zusammen.

Wir haben nach diesen Kriterien für euch ein Rainbow Buddha Bowl zusammengestellt, die sich sehen lässt: ☺ Buddha Bowls sind nämlich nicht nur sehr gesund, sie sehen auch noch wahnsinnig lecker aus!

Quinoa, Avocado, Kaiserschoten, Rucola, gelbe Cocktailtomaten, Mango, Lachs, Gurke mit einem Ingwer-Zitronen-Honig Dressing und Sesam. Eine bunte Kombi, die ein frisch-fruchtiges Zusammenspiel ergibt. Übrigens: Den Ingwer waschen und mit der Schale reiben. Einzig und allein die Schale enthält die gesundheitsfördernde Wirkung des Ingwers, denn Ingwer stärkt bekanntlich das Immunsystem, regt die Durchblutung an und wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Die Bowl eignet sich übrigens auch perfekt als Office Lunch, da sie ganz einfach vorbereitet und ins Büro mitgenommen werden kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren unseres Rezepts. Wir freuen uns, wenn ihr uns auf Facebook und Instagram folgt, um euch mit vielen weiteren Rezeptideen up to date zu halten. Außerdem freuen wir uns, wenn wir euch auch in Zukunft bei uns am Blog auf www.cookonuts.com begrüßen dürfen!

Ihr habt noch Fragen, Anregungen? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar.

Alles Liebe
Julia und Doris

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Rainbow Buddha Bowl

Zutaten für 2 Portionen
Zubereitungszeit: 30 Minuten

150 g Quinoa
1 Avocado
100 g Lachs
50 g Kaiserschoten
2 Handvoll Rucola
1 Zitrone
1 Handvoll Cocktailtomaten (gelb)
1 Mango
½ Salatgurke

Für das Dressing:
1 EL Honig
1 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 EL (Soja-) Joghurt
1 TL Ingwer gerieben (mit Schale)
Salz, Pfeffer

Für das Topping:
Sesam

Zubereitung:

Quinoa nach Packungsanleitung ca. 15 Minuten kochen.

Für das Dressing den Ingwer waschen und mit der Schale reiben. Eine halbe Zitrone pressen. Danach alle Zutaten für das Dressing in einer Schüssel gut verrühren.

Tomaten halbieren, Mango schälen und würfeln. Die Salatgurke der Länge nach in dünne Streifen schneiden. (Ich habe dafür einen Gemüseschäler mit breiter Klinge verwendet und einfach Schicht für Schicht die Gurke „geschält“.) Die Avocado halbieren, mit einem großen Löffel die Hälften herauslösen und die Avocado in Scheiben schneiden.

Quinoa, Obst und Gemüse nach Belieben in zwei Schüsseln anrichten. Dressing darüber geben und Avocado mit Sesam bestreuen.

Marillenmarmelade mit Mohn (vegan)

Hmmm…Marillen, wer isst sie genauso gern wie ich? Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue wenn endlich die Saison beginnt. Leider geht sie so schnell vorbei wie sie kommt. Vielleicht bin ich mit dem Rezept sogar schon ein wenig zu spät dran, aber ein paar Marillen gibt es dann doch noch zu kaufen.

Ich durfte mir von Nachbars Garten Marillen pflücken, denn der hat einen ganzen Baum voller Marillen. Und da eine Person alleine soviel Obst ja gar nicht essen, weder verwerten kann, dachte ich, ich frage einmal ob ich auch ein paar haben kann. Denn ich wollte endlich einmal selbst Marmelade machen. Ein wenig bei Oma und im Internet informiert machte ich mich dann ans Werk.
Was an dieser Marmelade so lecker und besonders ist: der Mohn. Er verleiht der Marmelade wieder einen ganz anderen Geschmack, gibt ihr ein wenig mehr „Biss“ und peppt normale Marillenmarmelade im Nu auf. Mir persönlich schmeckt diese Marmelade wirklich gut, ich bin richtig stolz auf mich, dass ich so etwas zusammengebracht habe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es mein erster Versuch war.

Was du brauchst (für ca. 3,5 Gläser):
  • 1kg Marillen (bereits entkernt)
  • 200g Birkenzucker
  • 2 Sackerl Agar Agar
  • ca. 100g Mohn
  • Vanille
  • Mandelaroma

Exkurs: Birkenzucker ist gesünder als normaler Kristallzucker, da er den Blutzuckerspiegel nicht so schnell hochschlagen lässt. Außerdem ist er zahnfreundlicher. 
Agar Agar wird aus der Alge gemacht und ist somit vegan. Vor allem statt dem Gelierzucker ist er eine bessere Variante.

Wie es geht:

Zuerst müssen die Marillen gewaschen und entkernt werden. Dann muss man sie vierteln. Die Marillen gibt man dann in einen großen Kochtopf und erhitzt diesen leicht. Ziemlich schnell beginnt das ganze flüssiger zu werden. Ich habe dann einen Pürierstab genommen und alles zerkleinert, sodass keine Riesenstücke mehr darin sind und alles etwas cremig-geschmeidiger wird. Danach habe ich den Birkenzucker hinzugefügt und immer wieder abgeschmeckt ob es noch zu sauer schmeckt – je nachdem welche Marillen man erwischt muss man hier flexibel sein und einfach probieren, wie süß man das Ganze haben möchte. Wichtig ist, dass dieses ganze Marillenpüree nicht richtig aufkocht sondern nur erhitzt wird. Denn das Agar Agar, welches nun zum Einsatz kommt, darf erst im Nachhinein aufkochen. Ich habe zwei ganze Sackerl verwendet, prinzipiell steht aber die richtige Verwendung eh hinten auf der Verpackung oben. Sobald das Agar Agar untergerührt ist, kann man das ganze so ca. 5 Minuten aufkochen lassen. Währenddessen habe ich ein wenig flüssige Vanille und ein paar Tropfen Mandelaroma dazugegeben, um noch mehr Geschmack zu erzielen.

Die Marillengläser sollte man vorm Befüllen gut waschen und mit heißem Wasser auskochen. Ich habe sie dann danach gleich auf ein trockenes Tuch umgedreht hingestellt und sie erst wieder angegriffen, als ich die Marmelade abgefüllt habe. Das ist wichtig, damit das Glas keimfrei ist und die Marmelade nicht zum schimmeln anfängt.

Wenn die Marmelade dann so schmeckt wie gewünscht, kann man sie vom Herd nehmen. Ich habe zwei Gläser so abgefüllt und dann in die restliche Marillenmarmelade noch den Mohn hinzugefügt und diese dann ebenfalls abgefüllt. Wenn man die Marmelade in die Gläser füllt, dann auf alle Fälle im heißen Zustand und danach gleich gut die Gläser zuschrauben. Dann soll man die Gläser auf den Kopf stellen und sie so auskühlen lassen.

Ich habe ca. 1-2 Stunden gewartet und dann die Gläser umgedreht und sie so in den Kühlschrank gestellt. Erst dann verfestigt sich nämlich das Agar Agar und man kann erkennen ob die ganze Masse eh dick wird, so wie Marmelade halt sein soll.
Bei mir hat die ganze Mischung gott sei Dank perfekt gepasst.

Probiert es auf alle Fälle einmal aus, es lohnt sich. Vor allem ist es viel zu schade das ganze Obst wegzuschmeissen. Da verwerte ich es lieber und mache etwas superleckeres daraus, als wie dass ich es schlecht werden lasse.

Macht ihr eure Marmelade auch selbst? Und wie macht ihr sie bzw. welche Marmelade?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
Alles Liebe,
Eure Betti

Ps: es kommt heute statt morgen ein Blogpost online weil euch Montag wieder ein neuer Blogpost erwartet (ein spezieller sogar – also haltet Ausschau). Es kann auch sein, dass nächste Woche kein zusätzlicher Blogpost online kommt, da ich privaten Freizeitstress habe, aber ich werde mein Bestes versuchen, dass doch noch einer online geht.

Spinat Lachs Rollen – schnelles Rezept

Heute kommt einmal etwas Herzhaftes auf den Tisch!
Da ich letztens einen ganzen Sack voll frischen Blattspinat gekauft habe und dann nach dem zweiten Green Smoothie nicht mehr so genau wusste, was ich damit anstellen kann bevor er schlecht wird, habe ich mich ein wenig inspirieren lassen und dann daraus leckere Spinat Lachs Rollen gemacht!
Man könnte auch salzige Palatschinken dazu sagen – denn im Grunde genommen verbirgt sich nicht viel mehr dahinter.
Ich finde, das man dieses Gericht wunderbar kalt aber auch warm essen kann. Vor allem bei Partys als kleines Häppchen kommt das bestimmt gut an oder einfach als schnelles Mittag- oder Abendessen.

Was du brauchst:

  • ca. 300g frischen Blattspinat
  • 3-4 Eier
  • Milch
  • Mehl
  • Salz und Knoblauch

So gehts:

Zuerst muss man den Spinat waschen und dann in kleine Stücke schneiden. Dann verquirlt man die Eier und gibt sie zum Spinat hinzu. Das Ganze sollte jetzt eher eine Eimasse mit Spinat sein und nicht Spinat mit Ei, wenn ihr versteht was ich meine. Dann gibt ihr wie bei normalen Palatschinken ein wenig Milch und soviel Mehl hinzu, sodass ein guter Teig entsteht. Ich habe diesen dann noch mit Salz, Knoblauch und ein wenig Pfeffer gewürzt. Die Spinat Palatschinken habe ich dann von beiden Seiten in einer Pfanne anbraten lassen, bis sie leicht gold braun sind.

Während die Palatschinken ein wenig auskühlen, kann man sich einen Frischkäse nach Wahl zur Hand nehmen und auch Räucherlachs.
Dann verteilt man ein wenig Frischkäse auf dem Teig und legt darauf gut verteilt den Räucherlachs.
Dies wiederholt man, bis alle Palatschinken aufgebraucht sind. Bei mir sind es ca. 5 Palatschinken geworden.

Dann muss man diese nur noch einrollen und servieren. Wer möchte kann sie auch in kleine Stücke schneiden, sodass kleine Röllchen entstehen.

Also, lasst es euch schmecken!

Würde mich freuen, wenn ihr mir bescheid gebt, wie ihr dieses Rezept fandet wenn ihr es ausprobiert!

Alles Liebe,
Eure Betti