Gastbeitrag von Cookonuts: Rainbow Buddha Bowl

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So bunt und gesund kann dein Mittagessen aussehen! Gerade bei diesem durchwachsenen Sommer mit viel Regen bringt eine Rainbow Buddha Bowl die notwendige Farbe in den Arbeitsalltag. Wir, Julia und Doris von cookonuts.com, freuen uns besonders euch heute ein neues Rezept aus unserer Sammlung vorstellen zu dürfen. Was eine Buddha Bowl ist und warum sie so gesund ist, verraten wir euch heute in unserem Gastbeitrag für die liebe Betti.

Was ist eine Buddha Bowl?

Eine Buddha Bowl ist eine Schüssel, gefüllt mit den verschiedensten gesunden Köstlichkeiten. Die Zutaten werden nach Belieben in der Bowl angerichtet. Die „Buddha Bowl“ kommt ursprünglich aus Asien und soll durch die runde, prall gefüllte „Bowl“ an den Bauch des chinesischen Buddhas erinnern. Diese gibt es also in unzähligen Ausführungen und jeder kann sich individuell seine eigene Bowl zusammenstellen. Rainbow Buddha Bowls sind besonders bunt.

Buddha Bowls unterliegen ursprünglich einer meditativen und ritualisierten Ernährungsweise, der sogenannten Ōryōki. Dabei stehen präzise Abläufe, bewusstes Essen, Dankbarkeit und eine angemessene Menge an Nahrung im Vordergrund. Optimalerweise setzt sie sich aus 20% Kohlehydrate, 10% gesunde Fette, 40% Vitamine und 30% Proteine zusammen.

Wir haben nach diesen Kriterien für euch ein Rainbow Buddha Bowl zusammengestellt, die sich sehen lässt: ☺ Buddha Bowls sind nämlich nicht nur sehr gesund, sie sehen auch noch wahnsinnig lecker aus!

Quinoa, Avocado, Kaiserschoten, Rucola, gelbe Cocktailtomaten, Mango, Lachs, Gurke mit einem Ingwer-Zitronen-Honig Dressing und Sesam. Eine bunte Kombi, die ein frisch-fruchtiges Zusammenspiel ergibt. Übrigens: Den Ingwer waschen und mit der Schale reiben. Einzig und allein die Schale enthält die gesundheitsfördernde Wirkung des Ingwers, denn Ingwer stärkt bekanntlich das Immunsystem, regt die Durchblutung an und wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Die Bowl eignet sich übrigens auch perfekt als Office Lunch, da sie ganz einfach vorbereitet und ins Büro mitgenommen werden kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren unseres Rezepts. Wir freuen uns, wenn ihr uns auf Facebook und Instagram folgt, um euch mit vielen weiteren Rezeptideen up to date zu halten. Außerdem freuen wir uns, wenn wir euch auch in Zukunft bei uns am Blog auf www.cookonuts.com begrüßen dürfen!

Ihr habt noch Fragen, Anregungen? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar.

Alles Liebe
Julia und Doris

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Rainbow Buddha Bowl

Zutaten für 2 Portionen
Zubereitungszeit: 30 Minuten

150 g Quinoa
1 Avocado
100 g Lachs
50 g Kaiserschoten
2 Handvoll Rucola
1 Zitrone
1 Handvoll Cocktailtomaten (gelb)
1 Mango
½ Salatgurke

Für das Dressing:
1 EL Honig
1 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 EL (Soja-) Joghurt
1 TL Ingwer gerieben (mit Schale)
Salz, Pfeffer

Für das Topping:
Sesam

Zubereitung:

Quinoa nach Packungsanleitung ca. 15 Minuten kochen.

Für das Dressing den Ingwer waschen und mit der Schale reiben. Eine halbe Zitrone pressen. Danach alle Zutaten für das Dressing in einer Schüssel gut verrühren.

Tomaten halbieren, Mango schälen und würfeln. Die Salatgurke der Länge nach in dünne Streifen schneiden. (Ich habe dafür einen Gemüseschäler mit breiter Klinge verwendet und einfach Schicht für Schicht die Gurke „geschält“.) Die Avocado halbieren, mit einem großen Löffel die Hälften herauslösen und die Avocado in Scheiben schneiden.

Quinoa, Obst und Gemüse nach Belieben in zwei Schüsseln anrichten. Dressing darüber geben und Avocado mit Sesam bestreuen.

Marillenmarmelade mit Mohn (vegan)

Hmmm…Marillen, wer isst sie genauso gern wie ich? Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue wenn endlich die Saison beginnt. Leider geht sie so schnell vorbei wie sie kommt. Vielleicht bin ich mit dem Rezept sogar schon ein wenig zu spät dran, aber ein paar Marillen gibt es dann doch noch zu kaufen.

Ich durfte mir von Nachbars Garten Marillen pflücken, denn der hat einen ganzen Baum voller Marillen. Und da eine Person alleine soviel Obst ja gar nicht essen, weder verwerten kann, dachte ich, ich frage einmal ob ich auch ein paar haben kann. Denn ich wollte endlich einmal selbst Marmelade machen. Ein wenig bei Oma und im Internet informiert machte ich mich dann ans Werk.
Was an dieser Marmelade so lecker und besonders ist: der Mohn. Er verleiht der Marmelade wieder einen ganz anderen Geschmack, gibt ihr ein wenig mehr „Biss“ und peppt normale Marillenmarmelade im Nu auf. Mir persönlich schmeckt diese Marmelade wirklich gut, ich bin richtig stolz auf mich, dass ich so etwas zusammengebracht habe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es mein erster Versuch war.

Was du brauchst (für ca. 3,5 Gläser):
  • 1kg Marillen (bereits entkernt)
  • 200g Birkenzucker
  • 2 Sackerl Agar Agar
  • ca. 100g Mohn
  • Vanille
  • Mandelaroma

Exkurs: Birkenzucker ist gesünder als normaler Kristallzucker, da er den Blutzuckerspiegel nicht so schnell hochschlagen lässt. Außerdem ist er zahnfreundlicher. 
Agar Agar wird aus der Alge gemacht und ist somit vegan. Vor allem statt dem Gelierzucker ist er eine bessere Variante.

Wie es geht:

Zuerst müssen die Marillen gewaschen und entkernt werden. Dann muss man sie vierteln. Die Marillen gibt man dann in einen großen Kochtopf und erhitzt diesen leicht. Ziemlich schnell beginnt das ganze flüssiger zu werden. Ich habe dann einen Pürierstab genommen und alles zerkleinert, sodass keine Riesenstücke mehr darin sind und alles etwas cremig-geschmeidiger wird. Danach habe ich den Birkenzucker hinzugefügt und immer wieder abgeschmeckt ob es noch zu sauer schmeckt – je nachdem welche Marillen man erwischt muss man hier flexibel sein und einfach probieren, wie süß man das Ganze haben möchte. Wichtig ist, dass dieses ganze Marillenpüree nicht richtig aufkocht sondern nur erhitzt wird. Denn das Agar Agar, welches nun zum Einsatz kommt, darf erst im Nachhinein aufkochen. Ich habe zwei ganze Sackerl verwendet, prinzipiell steht aber die richtige Verwendung eh hinten auf der Verpackung oben. Sobald das Agar Agar untergerührt ist, kann man das ganze so ca. 5 Minuten aufkochen lassen. Währenddessen habe ich ein wenig flüssige Vanille und ein paar Tropfen Mandelaroma dazugegeben, um noch mehr Geschmack zu erzielen.

Die Marillengläser sollte man vorm Befüllen gut waschen und mit heißem Wasser auskochen. Ich habe sie dann danach gleich auf ein trockenes Tuch umgedreht hingestellt und sie erst wieder angegriffen, als ich die Marmelade abgefüllt habe. Das ist wichtig, damit das Glas keimfrei ist und die Marmelade nicht zum schimmeln anfängt.

Wenn die Marmelade dann so schmeckt wie gewünscht, kann man sie vom Herd nehmen. Ich habe zwei Gläser so abgefüllt und dann in die restliche Marillenmarmelade noch den Mohn hinzugefügt und diese dann ebenfalls abgefüllt. Wenn man die Marmelade in die Gläser füllt, dann auf alle Fälle im heißen Zustand und danach gleich gut die Gläser zuschrauben. Dann soll man die Gläser auf den Kopf stellen und sie so auskühlen lassen.

Ich habe ca. 1-2 Stunden gewartet und dann die Gläser umgedreht und sie so in den Kühlschrank gestellt. Erst dann verfestigt sich nämlich das Agar Agar und man kann erkennen ob die ganze Masse eh dick wird, so wie Marmelade halt sein soll.
Bei mir hat die ganze Mischung gott sei Dank perfekt gepasst.

Probiert es auf alle Fälle einmal aus, es lohnt sich. Vor allem ist es viel zu schade das ganze Obst wegzuschmeissen. Da verwerte ich es lieber und mache etwas superleckeres daraus, als wie dass ich es schlecht werden lasse.

Macht ihr eure Marmelade auch selbst? Und wie macht ihr sie bzw. welche Marmelade?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
Alles Liebe,
Eure Betti

Ps: es kommt heute statt morgen ein Blogpost online weil euch Montag wieder ein neuer Blogpost erwartet (ein spezieller sogar – also haltet Ausschau). Es kann auch sein, dass nächste Woche kein zusätzlicher Blogpost online kommt, da ich privaten Freizeitstress habe, aber ich werde mein Bestes versuchen, dass doch noch einer online geht.

Spinat Lachs Rollen – schnelles Rezept

Heute kommt einmal etwas Herzhaftes auf den Tisch!
Da ich letztens einen ganzen Sack voll frischen Blattspinat gekauft habe und dann nach dem zweiten Green Smoothie nicht mehr so genau wusste, was ich damit anstellen kann bevor er schlecht wird, habe ich mich ein wenig inspirieren lassen und dann daraus leckere Spinat Lachs Rollen gemacht!
Man könnte auch salzige Palatschinken dazu sagen – denn im Grunde genommen verbirgt sich nicht viel mehr dahinter.
Ich finde, das man dieses Gericht wunderbar kalt aber auch warm essen kann. Vor allem bei Partys als kleines Häppchen kommt das bestimmt gut an oder einfach als schnelles Mittag- oder Abendessen.

Was du brauchst:

  • ca. 300g frischen Blattspinat
  • 3-4 Eier
  • Milch
  • Mehl
  • Salz und Knoblauch

So gehts:

Zuerst muss man den Spinat waschen und dann in kleine Stücke schneiden. Dann verquirlt man die Eier und gibt sie zum Spinat hinzu. Das Ganze sollte jetzt eher eine Eimasse mit Spinat sein und nicht Spinat mit Ei, wenn ihr versteht was ich meine. Dann gibt ihr wie bei normalen Palatschinken ein wenig Milch und soviel Mehl hinzu, sodass ein guter Teig entsteht. Ich habe diesen dann noch mit Salz, Knoblauch und ein wenig Pfeffer gewürzt. Die Spinat Palatschinken habe ich dann von beiden Seiten in einer Pfanne anbraten lassen, bis sie leicht gold braun sind.

Während die Palatschinken ein wenig auskühlen, kann man sich einen Frischkäse nach Wahl zur Hand nehmen und auch Räucherlachs.
Dann verteilt man ein wenig Frischkäse auf dem Teig und legt darauf gut verteilt den Räucherlachs.
Dies wiederholt man, bis alle Palatschinken aufgebraucht sind. Bei mir sind es ca. 5 Palatschinken geworden.

Dann muss man diese nur noch einrollen und servieren. Wer möchte kann sie auch in kleine Stücke schneiden, sodass kleine Röllchen entstehen.

Also, lasst es euch schmecken!

Würde mich freuen, wenn ihr mir bescheid gebt, wie ihr dieses Rezept fandet wenn ihr es ausprobiert!

Alles Liebe,
Eure Betti

Gesunde, proteinreiche Erdbeerschnitte

Meine Lieben,
ich habe wieder meine Backstube eröffnet zuhause! Diesmal wollte ich aber etwas sehr gesundes backen – denn wie ihr vielleicht schon in meinem Motivationstipps-Beitrag lesen konntet, mache ich gerne Sport und versuche so gesund wie möglich zu leben. Dazu zählt nun mal auch, dass man sich gesund ernährt. Das gelingt mir nicht immer, immerhin gibt es zu viele Leckereien auf dieser Welt, denen ich einfach nicht widerstehen kann bzw. will. Deshalb dachte ich mir, ich backe einmal einen gesunden Kuchen, den ich ohne schlechtes Gewissen essen kann. Apropos Kuchen.. es sollte ein Kuchen werden, allerdings ist mir der Teig bei weitem nicht so aufgegangen, das ich ihn Kuchen hätte nennen können – deshalb nenn ich es Erdbeerschnitte ;).
Außerdem geht diese Schnitte super schnell und einfach, man braucht nur wenige Zutaten und kann auch viel variieren mit dem Rezept. Also viel Spaß beim Nachbacken, ich werde jetzt noch ein Stück genießen.

Teig:
  • 8 Eier
  • 80g Proteinpulver (ich habe Vanille genommen)
  • ca. 4 EL Birkenzucker (ist um einiges gesünder als normaler Zucker)
  • 1,5 TL Backpulver
Creme:
  • ca. 400g Erdbeeren
  • ca. 125g Topfen
  • 8-10 Blätter Gelatine
Zubereitung:

Zuerst muss man die Eier trennen und das Eiweiß zu einem Schnee aufschlagen. Danach gibt man zu den Eigelben den Zucker und schlagt das ganze sehr schaumig. Also wirklich so ca. 8 Minuten rühren bis das Ganze sehr hellgelb ist. Danach kann man dann portionsweise das Proteinpulver und das Backpulver dazugeben. Der Teig wird jetzt sehr schnell sehr dick, weshalb man danach gleich den Schnee einmixen muss. Damit wird der Teig wieder geschmeidig und flüssiger (bei mir war er leider zu wenig flüssig, weshalb ich denke, dass er nicht aufgegangen ist). Dann gibt man den Teig in eine beliebige Form und lässt ihn bei Umluft 130 Grad für ca. 30 Minuten backen.

Für die Creme habe ich ca. 400g Erdbeeren püriert und mit ganz wenig Honig und Zitronensaft abgeschmeckt. Dazu habe ich dann 125g Topfen gegeben und so lange untergerührt bis eine flüssige Masse entsteht. Danach habe ich mich mit der Gelatine gespielt, da ich nicht genau gewusst habe, wieviel ich nehmen muss/soll. Bei mir waren es letztendlich 8 Blätter die ich verwendet habe. Man kann natürlich auch Agar nehmen, wenn man Gelatine vermeiden möchte.

Ist der Boden ausgekühlt und die Creme schön fest kann man beides schichten. Ich habe aber davor noch eine ganz dünne Schicht rote Grütze auf den Teig gegeben und darüber dann die Creme, damit das noch einen zusätzlichen Fruchtkick bekommt (rote Grütze ist dank des vielen Zuckers nicht so gesund, deshalb habe ich hier nur sehr wenig genommen).

Das ganze habe ich dann noch einmal kalt gestellt und am Ende verziert. Man kann hier aber unheimlich viel variieren. Zum Beispiel kann man auch runde Stücke ausstechen und Boden-Creme-Boden daraus machen oder eine kleinere Form verwenden, um so mehr Höhe zu bekommen.
Und für alle die Erdbeeren nicht mögen: ihr könnt die Creme mit jeder x-beliebigen Frucht machen, die ihr gerne habt!

Also lasst es euch schmecken, ich war definitiv davon überzeugt!

Alles Liebe,
Eure Betti

Schnelle, einfache Linsenbolognese (ohne Fleisch)

Wer liebt Pasta genauso sehr wie ich? Hands up!

Ich esse liebend gerne Nudeln, in allen Varianten und Formen. Wenn es mal schnell gehen muss koche ich mir meistens Nudeln mit Bolognesesoße oder mit einem Pesto darüber. Letztens hatte ich aber noch Linsen übrig, und dachte mir ich probiere doch einfach einmal eine Art Bolognese daraus zu machen!
Dieses Rezept ist übrigens auch für Vegetarier/Veganer etwas, da ich für die Soße kein Fleisch oder Milchprodukte verwendet habe. Außerdem ging dieses Gericht so unglaublich schnell zu kochen – selbst normale Bolognese dauert da länger!

Was ihr braucht:
  • Nudeln (in meinem Fall Dinkelspirelli)
  • gekochte Linsen (da kann man jede Art nehmen, die man möchte)
  • Gewürze wie: Salz, Pfeffer, Knoblauch, Petersilie,..
  • fertige Tomaten-Basilikum Soße
Zubereitung:
  1. Nudeln kochen
  2. Währenddessen kann man die Linsen absieben und mit der Tomaten-Basilikum Soße in einem Topf erhitzen. Mengen gebe ich hier keine an, denn man kann einfach soviel von allem zusammenmischen, wie man möchte und braucht. Die Tomaten-Basilikum Soße kann man natürlich auch selber machen, indem man Tomaten kocht, schält, püriert und dann mit Basilikum und anderen Gewürzen würzt. Ich hatte allerdings noch ein Glas davon zuhause und hab dieses gleich dafür verwendet (außerdem geht es 10x schneller).
  3. Sobald die Nudeln fertig sind, mischt man alles in einen Topf zusammen und würzt es noch.
  4. Man könnte noch frische Tomaten oder ein wenig Lauch dazugeben.
  5. Ich habe frische Petersilie verwendet, um das ganze zu würzen.
  6. Et voila – schon bist du fertig!

Also, ihr seht wie einfach und schnell das Ganze geht und noch dazu schmeckt es superlecker und ist auch gesünder als normale Bolognese.
Generell kann man sich bei solchen Gerichten einfach spielen und noch etwas dazugeben was im Kühlschrank rumliegt und noch weggehört. So könnte ich mir noch gut vorstellen auch ein wenig Speck hineinzutun.

Wie esst ihr eure Nudeln am Liebsten? Und kennt ihr andere, gute Linsenbolognese-Rezepte?
Würd mich freuen, wenn ihr mir ein Kommentar hinterlässt!

Alles Liebe,
Eure Betti

Schnelles Quinoa Porridge

Was wäre ein Morgen nur ohne Frühstück? Ich persönlich liebe es zu frühstücken, nicht nur weil es ja die wichtigste Mahlzeit des Tages sein soll, sondern weil ich es einfach gewohnt bin mich in der Früh ruhig hinzusetzen, meinen Hunger zu stillen und somit energiereich in den Tag zu starten. Außerdem kann man beim Frühstück so viele leckere, verschiedene Rezepte und Lebensmittel ausprobieren, ob süß, salzig, warm oder kalt. Sei es ein Smoothie, ein Müsli, ein Porridge, ein weiches Ei oder eben Quinoa. Viele kennen Quinoa wahrscheinlich nur salzig, als Salat oder Beilage. Auch ich habe bis vor Kurzem nicht so oft Quinoa gegessen, und wenn, dann immer nur pikant. Aber dann blieb mir einmal ein wenig Quinoa übrig und ich wollte ihn nicht wegwerfen, weil ich es einfach total schade finde, Essen wegzuwerfen. Deshalb kam mir die Idee einfach etwas Süßes daraus zu machen. Et voila, so entstand ein superschnelles und einfaches Quinoa Porridge, welches ich mega lecker finde!


Kurze Facts zu Quinoa: Quinoa gehört zu den Urgetreidesorten, welches glutenfrei ist und auf unseren Körper basisch wirkt. Quinoa ist nicht nur wie Reis ein Kohlenhydratlieferant, sondern bietet die doppelte Portion an Eiweiß und enthält sehr viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Quinoa kann auch nachhaltig unseren Cholesterinwert senken, sowie sich gut auf unseren Blutzucker auswirken, da es unseren Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe treiben lässt. Mit Quinoa kann man sehr viel kochen, sogar backen – einfach einmal googlen, da bekommt ihr Unmengen an guten Rezepten!
Das positive an diesem Rezept ist: ihr braucht im Grunde nur drei Zutaten!

Was ihr braucht:

  • halbe Tasse Quinoa
  • eine Tasse Milch (oder Wasser, je nach Belieben), ich habe Reismilch genommen
  • ca. 3 EL Kakao
  • und dann natürlich: Obst! (in meinem Fall eine Banane)

Wie es geht:

Den Quinoa mit der Milch in einen Topf geben und aufkochen lassen. Währenddessen immer wieder gut umrühren. Sobald das Ganze einmal aufgekocht ist, kann man die Hitze ein wenig hinunterdrehen und es vor sich hinköcheln lassen. Sobald die ganze Flüssigkeit aufgenommen wurde, kann man den Kakao hinzugeben. Je nach Geschmack kann man natürlich noch Zucker oder Honig hinzufügen, für mich ist es aber schon so süß genug. Am Ende habe ich noch eine Banane aufgeschnitten und diese dazugegeben. Bei diesem Rezept kann man aber auch unglaublich viel variieren. Man kann z.B. statt Reismilch Kokosnussmilch nehmen und dann eine Ananas oder Mango als Obst dazugeben. Das stelle ich mir auch unglaublich lecker vor.

Dieses Frühstück sättigt nicht nur super, sondern ist noch dazu nahrhaft und echt lecker! Also für alle, die einmal etwas Abwechslung zu normalem Porridge, Milchreis oder Grießbrei möchten, sollten unbedingt dieses Rezept ausprobieren!
Guten Appetit!

Alles Liebe,
Eure Betti

Mozart Cupcakes

Meine Lieben, heute verbindet sich Schokolade mit Mozartkugeln..und es entsteht daraus quasi ein richtiger leckerer Traum! Gerade für mich, als Mozartkugel/Marzipan und Schokoladen Fan ist diese Kombi der absolute Hit.
Außerdem ist dieses Rezept sogar etwas für die reinsten und größten Backmuffel unter uns, denn es backt sich quasi von selbst – nein ehrlich, es ist wirklich einfach! Außerdem kann man auch die Creme, das Topping, weglassen, und statt Cupcakes einfach nur Muffins machen, dann muss man sogar noch weniger mixen!

Funfacts: Mozartkugeln bestehen aus Pistazien, Marzipan und Nougat – und klarerweise auch Schokolade. Diese Leckerei wurde von Paul Fürst 1890 kreiert und der Name wurde Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet. Heutzutage gibt es schon sehr viele Nachmachen von den Mozartkugeln – die „Wahren“ werden immer noch von der Konditorei Fürst hergestellt, bekannte Nachmachen sind z.B. die Mozartkugeln von Mirabell, welche ich persönlich immer kaufe, da man die „echten“ Mozartkugeln ja nicht so einfach kaufen kann, außer man befindet sich gerade in Salzburg. Ich persönlich kann somit auch nicht beurteilen wie unterschiedlich die Mozartkugeln schmecken, da ich einfach zu sehr an die Mirabell Variante gewöhnt bin, aber vielleicht kennt ihr ja den Unterschied? Dann lasst es mich in den Kommentaren wissen! Unterscheiden kann man die Mozartkugeln nicht nur am Herstellernamen, sondern auch an der Verpackung. Denn die Mozartkugeln von der Konditorei Fürst sind Silber Blau verpackt, und die von Mirabell (oder anderen vielen Nachahmen) sind (meistens) gold und rot verpackt!

So und jetzt kommen wir zum leckersten Part dieses Blogposts.. dem Rezept!

Was du brauchst:

Für den Teig:

  • 130g Sauerrahm
  • 50ml Öl
  • 90g Zucker
  • 80g Mehl
  • 2 Eier
  • 50g Kakao
  • 1TL Backpulver

Für die Creme:

  • 400g Mascarpone
  • 4EL Staubzucker
  • 100g Schokolade

Sonstiges:

  • Mozartkugeln
  • Muffinförmchen

Und so gehts:

Zuerst muss man die Eier mit dem Zucker verrühren und dann den Sauerrahm und das Öl hinzugeben. Dann kann man nach und nach den Kakao sowie das Mehl und das Backpulver untermengen, bis ein schöner „gschmeidiger“ Teig entsteht.
Dann muss man je nach Belieben eine ganze oder eine halbe (in meinem Fall war es eine halbe) Mozartkugel in die Mitte des Muffinförmchens legen und den Teig hinzufügen. Das Ganze gehört dann bei 180 Grad Umluft für 10-15 Minuten in den Backofen. Währenddessen kann man die Creme machen, indem man die Mascarpone mit dem Zucker kurz aufschlägt und dann die Schokolade dazufügt. Ich habe statt Schokolade Nutella genommen, aber prinzipiell schmeckt es wahrscheinlich sehr ähnlich und beides passt sehr gut zu dem Rezept, meiner Meinung nach. Die Creme sollte man dann kalt stellen. Sobald die Muffins aus dem Ofen abgekühlt sind, kann man die Creme in einen Spritzbeutel geben und auf den Muffin platzieren. Dekoriert habe ich das Ganze mit der zweiten Hälfte der Mozartkugel.
Und schon bist du fertig!

Was das Beste an dem Rezept ist? Dieser Überraschungseffekt wenn man in den noch lauwarmen Muffin beißt und die Mozartkugel noch leicht flüssig-weich ist..hmm, und wie gut das schmeckt!

So meine Lieben, und jetzt wünsche ich euch viel Spaß in eurer eigenen Backstube, lasst es euch schmecken und berichtet mir, wenn ihr diese superleckeren Cupcakes nachgemacht habt!

Alles Liebe,
Eure Betti

Curry Rezept

Oh, riecht ihr das? Ja genau, Betti stand wieder mal hinter dem Herd! Und ich habe etwas seeeeeeehr leckeres gekocht, zumindest hat es mir sehr gut geschmeckt. Außerdem habe ich das ganze selbst das erste Mal gekocht, und muss schon zugeben..es scheint mir gelungen zu sein. Sonst würde ich es auch nicht hier posten.
Curry kann ja so vielseitig sein! Man kann theoretisch alles Mögliche hineintun und daraus Curry machen – ich habe mich davon inspirieren lassen, was ich so für Currys bis jetzt gegessen habe und dann eine eigene Kreation daraus gemacht.
Im Vorhinein: Für Anti-Gemüse Esser ist das wahrscheinlich eher weniger etwas, aber man kann wie gesagt einzelne Zutaten weglassen oder austauschen oder sogar noch etwas hinzufügen. So könnte ich mir zum Beispiel noch Süßkartoffeln irrsinnig gut dazu vorstellen. So aber genug gelabert, hier das Rezept:

Was ihr braucht (für ca. 4 Portionen):

1 Glas Reis
200-300g Hühnerfleisch
2 Karotten
1 Zucchini
1 Paprika
ein halbes Glas rote Linsen
eine kleine Dose Kichererbsen
Schlagobers
Kokosnussmilch
Gewürze wie Curry, Salz, Chili, Paprika,..

Wie gehts?

Zuerst sollte man die Kichererbsen (bereits vorgekochte) und die roten Linsen kochen. Beides dauert ca. 15-20 Minuten. Nebenbei kann man schon einmal den Reis zum Kochen bringen, da dieser auch länger braucht.
Während das ganze langsam anfängt aufzukochen, kann man die Karotten, die Zucchini und die Paprika schneiden. Das ganze muss man dann anbraten, bis das Gemüse leicht weich wird. Dann mit einem Glas Wasser aufgießen und ein wenig Bouillon hinzufügen, um mehr Geschmack zu erreichen. Dann kann man das Fleisch in kleine Stücke schneiden und langsam anbraten.
Wenn die Linsen und die Kichererbsen weich sind, kann man sie abseihen und zum anderen Gemüse hinzufügen. Dieses sollte man immer wieder mal umrühren und abschmecken. Nach ca. 5-10 Minuten kann man dann einen Schuss Schlagobers hinzufügen sowie die Gewürze. Je nachdem wie würzig man das Ganze haben möchte, sollte man mehr oder weniger Curry und Chili hinzufügen. Wer möchte kann jetzt auch ca. 100-200ml Kokosnussmilch hinzugeben, um das Curry zu verfeinern und etwas milder zu machen. Sobald das Fleisch fertig abgebraten und durch ist, kann man es zu dem Curry-Gemüse hinzugeben. Noch einmal alles abschmecken und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Wenn der Reis dann fertig ist, kann man beides zusammen servieren und es sich schmecken lassen.

Ich muss zugeben, die Zubereitung ist an und für sich nicht schwer, aber es gibt mehrere Töpfe auf die man gleichzeitig achten muss. Also alles am Besten immer eher auf niedrigerer Stufe köcheln lassen, bevor noch etwas verbrennt! Und mich hat das Kochen sicherlich gute 40 Minuten gekostet, aber es hat sich ausgezahlt. Immerhin isst man Curry nicht so oft und das nächste Mal mache ich einfach gleich mehr davon, dann kann man es noch am nächsten Tag essen oder eben einfrieren und für wann anders verwenden.

Wie kocht ihr euer Curry? Und was ist bei euch alles drinnen?

Alles Liebe,
Eure Betti

Backe, backe: Orangen-Vanille-Knöpfe

In meiner Backstube geht es weiter und es wird für Weihnachten schon fleißig weitergebacken! Immerhin wollen wir ja alle Geschmäcker treffen und den lieben Gästen auch eine Auswahl an Keksen anbieten, oder nicht?
Da ich die Kombination Orange und Schokolade liebe, habe ich mich entschieden Orangenknöpfe zu backen, gefüllt mir einer weißen Schokolade-Vanillecreme! Super lecker sag ich euch. Für alle, die es gerne etwas fruchtiger haben, aber dennoch süß, die sollten dieses Rezept ausprobieren.. ihr werdet nicht genug davon bekommen.
Aber genug geredet, hier ist das Rezept:

Was ihr braucht:

Für den Teig

170g Butter
40g Orangenschale
120g Staubzucker
5 Eiweiß
200g Mehl

Für die Creme

2-3 Blatt Gelatine
50ml Milch
100ml Obers
Vanillearoma, oder Mark einer Vanilleschote
175g weiße Kuvertüre

Los gehts:

Zuerst geht es an die Vanillecreme. Dafür muss man die Gelatine in der Milch weich werden lassen. Dann gibt man das Obers und das Vanillearoma hinzu und lässt es kurz aufkochen. Sobald das ganze einmal aufgekocht ist, kann man die Schokolade hinzugeben, welche durch die Hitze schnell schmilzt und dann eine cremige Masse ergibt. Das ganze muss dann in den Kühlschrank kalt gestellt werden.
Währenddessen kann man sich an den Teig machen. Dafür das Eiweiß aufschlagen, bis ein toller fester Eischnee entsteht. Danach muss man die Butter mit dem Staubzucker und der Orangenschale schön schaumig schlagen. Dann gibt man abwechselnd in diese Masse das Mehl und den Eischnee, sodass ein schöner flaumiger Teig entsteht. Diesen muss man dann in einen Spritzbeutel umfüllen, mit dem man dann kleine Knöpfe auf ein Backpapier formt. Am besten man macht sie ein bisschen kleiner, da sie beim Backen noch auseinander gehen und somit größer werden. Diese Knöpfe müssen dann bei 160 Grad Umluft für ca. 10-12 Minuten backen. Bei mir hat die Masse für drei ganze Blech gereicht, und ich habe sie teilweise schon nach 8 Minuten hinausgeholt, weil der Backofen dann schon sehr heiß war und ich nicht wollte, dass sie verbrennen.

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Sobald die Creme schön kalt ist und auch eine gute dicke Konsistenz erreicht hat, kann man jeweils zwei Kekshälften mittels der Vanillecreme zusammenkleben. Danach ist wieder eurer Fantasie freien Lauf gelassen, denn ihr könnt sie dekorieren wie ihr wollt! Ich habe mich für Schokoladenspritzer entschieden, da es einmal etwas anderes ist und trotzdem total gut aussieht.

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Und danach heißt es nur noch: Mampf!

Viel Spaß beim Backen,
Eure Betti

Bratapfelrezept

Yummy yummy, wie ich den Winter für seine Köstlichkeiten liebe!

Gerade ein Bratapfel gehört für mich auf alle Fälle zu den Go-To Winter/Weihnachtsnaschereien, weil er einfach unglaublich lecker schmeckt und auch relativ einfach und schnell zuzubereiten ist.
Natürlich gibt es hunderttausend Möglichkeiten, einen Bratapfel zuzubereiten, da man ihn mit all den Dingen füllen kann, die einem persönlich am besten schmecken. Ich habe um ehrlich zu sein ein wenig experimentiert und das hineingetan, was mir besonders gut schmeckt.
Ein Bratapfel ist auch die beste Nachspeise am Weihnachtsabend finde ich, allerdings ist er schon sehr sättigend, viel Platz für Kekse und Co. bleibt da dann nicht mehr. Außer man fängt schon um 14 Uhr mit dem ganzen Weihnachtsessen an, dann hat man genügend Zeit innerhalb eines Tages alles zu essen ;).
Los gehts!

Was ihr braucht (für ca. 4 Personen):

4 säuerliche Äpfel
100g gemahlene/gehackte Nüsse (bei mir sinds Mandeln geworden)
2-3EL Honig
1EL Nutella
1TL Vanilleextrakt
Zimt, Lebkuchengewürz, Schokodrops, Marzipan nach Belieben

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Zuerst muss man die Äpfel waschen und das Innere herauslösen, indem man einfach mit einem Messer von oben ein Loch „aussticht“. Danach gibt man die Nüsse zusammen mit dem Honig und dem Nutella in eine Schüssel und rührt das ganze zu einer Masse zusammen, die sich formen lässt. Dazu habe ich dann Zimt, Lebkuchengewürz, Vanille, Schokodrops sowie Marzipan hinzugegeben und das Ganze immer wieder abgeschmeckt. Wenn alles in der Masse ist, was ihr hineintun wollt, dann muss man die Masse nur mehr in die Löcher der Äpfel füllen.
Diese kommen dann für ca. 20-30 Minuten bei 220 Grad Umluft auf mittlerer Schiene in den Ofen.

Ich habe dann noch Schokolade gewärmt und diese zum Bratapfel dazugegeben. Am besten noch warm servieren!

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Das ist das schöne an diesem Rezept, man kann einfach total variieren mit den Zutaten. Wenn man keine Mandeln mag, gibt man Haselnüsse hinein, statt Honig nimmt man Ahornsirup und statt Schokodrops Rosinen. Lasst eurer Kreativät und eurem Gusta freien Lauf!
Viel Spaß und guten Appetit.

Eure, Betti