Ab in die Natur: Theresienwarte und Weinberge

Letzten Samstag war wieder einmal ein wunderbares Herbstwetter. Es war nicht zu kalt, die Sonne schien und man konnte draußen etwas unternehmen, ohne zu schwitzen oder zu erfrieren!
Perfekt also für einen Ausflug ins Grüne.
Da ich dieses Wetter unbedingt auskosten wollte, wer weiß der Regen ist schneller da als gedacht, habe ich mir gedacht eine Wandertour wäre doch ideal. So bin ich sportlich und sehe etwas von der Umgebung und Natur zugleich.
Also packte ich mich zusammen, Rucksack mit Trinken und paar Snacks sowie einer zusätzlichen Weste und machte mich auf den Weg!

Wo ist es hingegangen?

Ich bin in Baden beim Kurpark gestartet und habe mich Richtung Weinberge/Theresienwarte gemacht. Die Theresienwarte ist vom Kurpark ca. 30 Minuten entfernt, also echt nicht weit und total sehenswert. Man muss zwar ein Stückchen „bergauf“ gehen, aber der Ausblick lohnt sich.
Ich war noch nie dort und oben angekommen hatte ich eine wunderbare Sicht auf den Bezirk Mödling sowie Baden. Ich war so hoch oben, dieser Ausblick und das Gefühl der Unendlichkeit – herrlich! Noch nie habe ich meine Umgebung so gesehen – es sah alles so grün und ländlich aus, obwohl es sich in den Städten/Dörfern selbst gar nicht so anfühlt.


Von der Theresienwarte aus ging es dann auf zum Wasserleitungsweg in die Weinberge. Die Weinberge sind wirklich toll um einfach spazieren, laufen oder wandern zu gehen. Man kann gleich den Anninger hinaufgehen und so eine etwas längere und anstrengendere Wanderroute machen, oder eben den Wasserleitungsweg gehen, der eigentlich nur gerade ist, also nicht übertrieben anstrengend. Allerdings waren es dann doch insgesamt um die 10km die ich gegangen bin, und das geht dann doch in die Beine, auch wenn ich sportlich recht gut unterwegs bin.
Von den Weinbergen aus hat man ebenfalls einen wunderbaren Blick nach unten, auf die einzelnen Dörfer. In Pfaffstätten hab ich mich dann an einem Weinstand kurz ausgerastet und mir einen Sturm gegönnt. Ehrlich, ich habe schon ewig keinen Sturm mehr getrunken und total vergessen wie lecker dieser schmeckt! Müsst ihr auch unbedingt trinken, gerade jetzt in der Weinsaison.
Danach ging es dann weiter Richtung Gumpoldskirchen, wo ich mich zur Mittagszeit dann in einen Heurigen setzte und mit einem superleckeren Kürbisgulasch stärkte. Nach ca. 2h Marsch war ich dann doch schon sehr müde und hungrig. Ich finde es immer wieder faszinierend wie der Körper auf die unterschiedlichsten Aktivitäten reagiert. Immerhin gehe ich regelmässig laufen, beanspruche meine Beine und Füße somit regelmäßig, aber trotzdem ist das normale Gehen bzw. Wandern dann doch wieder was ganz anderes.
Zuhause angekommen war ich tatsächlich sehr erschöpft aber richtig froh und glücklich das gemacht zu haben. So habe ich den Tag und das Wetter sinnvoll genutzt, etwas für mich und meinen Körper und meine Seele getan und habe mich letztendlich danach wirklich gut gefühlt.

Vor allem hat mir dieser Ausflug gezeigt, dass die schönen Dinge nicht immer weit weg sein müssen. Man muss nur einmal ein paar Schritte weiter gehen und schon hat man eine tolle Aussicht.
Wer also von der Umgebung Baden & Mödling kommt, sollte diese Runde unbedingt einmal ausprobieren – man muss nicht weite Wege auf sich nehmen um hinzugelangen und die Strecke ist echt angenehm, gerade wenn man diese Art der Anstrengung nicht so gewohnt ist.

Und gerade bei so einer ausgiebigen Wanderrunde kann man sich danach ein leckeres Essen und einen Nachmittagsschlaf gönnen 🙂

Wo geht ihr gerne in die Natur raus um euch ein etwas von der Umgebung anzusehen und euch gleichzeitig sportlich zu betätigen? Seid ihr schon einmal diese Runde oder eine Ähnliche gegangen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Warum laufen für mich die beste Medizin ist

Ich liebe laufen, seitdem ich Sport mache, war ich eigentlich immer schon laufen. Für mich kam nie so recht ein anderer Sport in Frage und ich bin bis jetzt dabei geblieben. Hin und wieder schleicht sich dann natürlich ein Home Workout in meine Sportroutine, aber laufen gehört für mich eigentlich an Stelle Nummer eins. Mich interessiert kein Reiten, Boxen, Schwimmen oder Sonstiges, laufen gefällt mir und dabei bleib’ ich auch.

Für mich ist laufen aber nicht nur um meine Ration Sport zu bekommen und fit und gesund zu bleiben. Nein, Laufen ist für mich auch eine Art Medizin. Die, die viel Sport machen, können wahrscheinlich jetzt genau nachvollziehen was ich damit meine. Bin ich gestresst, geht es mir nicht so gut, fühle ich mich schlapp und ausgelaugt, habe ich wieder einmal zu viele Gedanken und Sorgen in meinem Kopf – Laufen ist dafür meine Medizin. Ich kann dabei so gut abschalten, mir meine Sorgen und mein Gedanken Wirrwarr „hinauslaufen“ und bekomme so meinen Stresslevel wieder runter.
Habt ihr schon jemals probiert, wenn ihr eigentlich müde und lustlos wart, laufen zu gehen? Wenn nein, dann probiert es einmal aus! Denn es hilft so unglaublich viel! Danach geht es mir immer besser als zuvor, ich bin meist dann sehr stolz darauf, dass ich mich überhaupt aufraffen konnte, und das Gefühl nach dem Laufen ist einfach unbezahlbar. Ich fühle mich fit, lebendig, motiviert und munter. Genau dass ist es, was mich auch am Laufen so fasziniert bzw. mich dazu bewegt damit weiterzumachen. Einfach weil ich mich danach so gut fühle, auch wenn ich verschwitzt und teilweise k.o. bin, mir heiß ist und ich meine Beine danach spür’. Das Glücksgefühl, der freie Kopf und die mit frischer Luft gefüllten Lungen – das ist einfach so schön!
Während dem Laufen höre ich sehr oft Musik, weil sie mich motiviert, mir einen Takt vorgibt und mich irgendwie auch unterhält. Manchmal aber gehe ich auch ganz bewusst ohne Musik laufen. Einfach um die Natur genießen zu können. Das Zwitschern der Vögel, die herumfliegenden Blätter vom Wind, das Geräusch wenn mein Laufschuh den Boden berührt und und und.. Oft ist das einfachste und schönste doch so nah und dafür braucht man im Endeffekt gar nichts dafür.
Können sich meine Gedanken nicht sortieren, so schaffe ich dies meist beim Laufen. Hier kann ich super Pläne, Abläufe schmieden oder einfach über Dinge nachdenken, die mich eben beschäftigen. Und wenn ich einmal nicht gut drauf bin oder mich etwas Negativ beeinflusst, dann ist das allerschönste an diesen Gedanken festzuhalten und dann darauf loszusprinten, solange bis ich nicht mehr kann! Und zack – schon stört mich dieses Negative gar nicht mehr so bzw. es ist einfach eine Sorge weniger, die ich habe.
Deshalb ist Laufen für mich die beste Medizin, einfach weil es mich nicht nur körperlich sondern auch geistig fit und gesund hält.

Ich mag einfach gesund leben, sei es gesund essen und dann eben der Sport, weil ich einfach finde, dass es viel zu schade ist, seinen Körper (und davon haben wir nur einen!) zu vernachlässigen und es später zu bereuen. Dasselbe gilt allerdings auch für die geistige Gesundheit.
Und bei mir zählt nun einmal da auch dazu laufen zu gehen, um mich rundum fit und glücklich zu fühlen.
Also probiert es doch auch einmal mit Sport! Nicht aus dem Grund heraus abnehmen zu wollen, sondern wegen des Gefühls danach glücklich und fit zu sein, eben weil man etwas für sich tut!

Wie geht es euch damit? Habt ihr auch ein Hobby, dass euch dieses Gefühl gibt? Geht ihr genauso gerne laufen und könnt euch in meine Situation versetzen? Dann lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Meine Sportuhren – Review und Vergleich

Wie ihr wisst, versuche ich einen sehr gesunden Lebensstil zu verfolgen und dazu gehört für mich auch regelmäßig Sport zu betreiben.
Vor ca. einem Jahr ist dann das erste Mal eine Sportuhr in mein Leben getreten, und ich muss zugeben, ich weiß gar nicht mehr, wie ich davor Sport gemacht habe. So eine Uhr erleichtert einem schon einiges bzw. hilft mir dabei, zu beobachten wie meine Leistung an dem Tag so war.
Außerdem motiviert so eine Sportuhr total, denn bei den meisten gibt es ein Tagesziel zu erreichen, was oft als Balken dargestellt wird, welcher voll werden muss.
Hat man am Nachmittag noch immer nicht die Hälfte z.B. erreicht, so ist es mehr Motivation für einen am Abend noch laufen zu gehen oder Ähnliches zu machen.

Außerdem kann man mit diesen Uhren auch seinen Puls messen, somit in einem guten Bereich trainieren, ohne sich gleich auszupowern – denn wenn man während dem Laufen plötzlich bei 175 Puls ist, dann weiß man, dass man evtl. langsamer laufen sollte.

Ich habe drei Uhren getestet (wobei mir selbst nur eine gehört, und die trage ich so gut wie jeden Tag, auch an Tagen wo ich keinen Sport mache), um euch einen Vergleich bieten zu können und die Vor- und Nachteile der einzelnen Uhren aufzulisten.
Natürlich kommt es für viele auf die Optik an, aber da diese Uhren nicht ganz billig sind, müssen sie für ihren Preis auch etwas leisten können!

Polar A360

Design

Bei dieser Uhr gefällt mir das schlanke Design sehr gut, da es gerade für Frauen am Handgelenk einfach besser aussieht, als eine große, klobige Uhr. Sie gibt es in verschiedenen Farben, man kann sie somit auffällig oder eher edel tragen. Was auch gut ist: man kann das Armband austauschen, dass heisst wenn es kaputt gehen sollte oder einfach abgenützt ist, dann kann man sich das Band nachkaufen und schon hat man eine „neue Uhr“. Was mir negativ auffällt ist, dass der Verschluss etwas mühsam ist und die Löcher, in denen man das Armband befestigt, sich schnell ausleihern bzw. an den Seiten einreissen. Gut ist, dass man es per Touchfunktion bedienen kann – versteht jeder und ist noch dazu sehr praktisch.

Funktionen

Die Funktionen dieser Uhr sind sehr übersichtlich, aber genau dass, was man für den Standardgebrauch benötigt. Man kann den Puls messen lassen, seine Tagesaktivitäten nachvollziehen und sehen, wie viel Prozent man vom Tagesziel erreicht hat. Außerdem kann man einstellen, wenn man gerade ein Training vollzieht z.B. Laufen, Radfahren, Schwimmen und und und.. Je nachdem was man anklickt, läuft dann eine Uhr, ein Tempo, man sieht in welchem Pulsbereich man sich befindet sowie wieviel Kilometer man schon zurückgelegt hat. Nach dem Training kann man sich das ganze auch noch genauer ansehen, wenn man die Uhr mit dem Handy verbindet und dann die App benutzt, welche dazugehört. Diese zeigt alle Trainings, was sehr praktisch ist, denn so kann man schnell und einfach nachvollziehen was man über eine ganze Woche verteilt so gemacht hat. Man kann sich auch am PC einloggen und bei der Polar Seite dann viele Dinge voreinstellen, welche dann an der Uhr angezeigt werden sollen. Es ist wirklich einfach zu benutzen und diese Uhr bietet alles, was man braucht, wenn man Sport macht. Eine weitere Funktion, die man einstellen kann ist, dass man wenn man eine Nachricht am Handy bekommt, man diese auch auf die Uhr bekommt. Sprich: Mir schreibt jemand auf Whatsapp eine Nachricht, dann bekomme ich durch ein leichtes Vibrieren an der Uhr und einem Aufscheinen „Nachricht von xxx“ mitgeteilt, das mir jemand geschrieben hat. Das ist vor allem praktisch wenn man unterwegs ist und das Handy nicht im Blick hat.

Akkulaufzeit

Ja, das ist wohl ein Schwachpunkt bei dieser Uhr. Macht man viele Trainings und benutzt die Uhr regelmäßig, dann geht der Akku doch schon mal schnell um. Ich würde sagen, ca. alle 4 Tage muss ich sie aufladen, allerdings kommt das echt drauf an, wie viel ich mit der Uhr mache – manchmal reichen auch alle 7 Tage!

Fazit

Ich bin unglaublich happy mit dieser Uhr! Noch nie hätte mir eine Funktion gefehlt oder hat etwas nicht funktioniert. Sie ist klein, leicht und handlich und ich kann sie wirklich nur empfehlen.

Polar M400

Design

Diese Uhr ist etwas größer und quadratischer, somit eher für Männer gedacht bzw. einfach an Männerhänden wohl praktischer und schöner anzusehen. Auch sie gibt es in verschiedenen Farben zu kaufen. Das Armband selbst kann man jedoch nicht austauschen. Das Band jedoch ist sehr stabil und hält einiges aus, hier kann man fast keine Abnützung erkennen, obwohl diese Uhr schon über ein Jahr getragen wird. Diese Uhr wird nicht per Touch sondern mithilfe von Knöpfen, die an der Seite angebracht sind bedient. Auch diese Bedienung ist sehr einfach und man findet schnell heraus, welcher Knopf wofür ist.

Funktionen

Diese Uhr hat sehr ähnliche Funktionen wie die Polar A360. Auch hier sieht man den Balken, der einen anzeigt wie viel Prozent der Tagesaktivität man schon erreicht hat. Auch hier kann man verschiedene Trainings auswählen, von Laufen über Skifahren bishin zu Radfahren. Auch hier kann man einstellen, dass man Nachrichten auch über die Uhr signalisiert bekommt. Es gibt ebenso GPS, damit man weiß wie viel Kilometer man unterwegs war oder nicht. Das einzige was diese Uhr von selbst nicht kann, ist den Puls zu messen. Dafür bräuchte man einen eigenen Pulsgurt (welche ja oft sogar besser messen sollen, als nur die Uhr selbst..). Auch hier kann man sich über die Webseite am PC alles voreinstellen und seine Uhr einrichten. Ebenso kann man sie mit der App verbinden, allerdings funktioniert diese Synchronisation hier eher schlecht – oft werden ein paar Tage nicht angezeigt oder es fehlen gewisse Dinge.

Auf der Polar Website selbst könnt ihr natürlich alle einzelnen Funktionen und Details auch noch einmal nachlesen, hier schneidet diese Uhr im Vergleich mit der A360 auch besser ab, da sie insgesamt mehr Funktionen bietet.

Akkulaufzeit

Wie bei der A360, bei öfteren Nutzen ca. alle 4 Tage, sonst reicht der Akku auch für ca. eine Woche.

Fazit

Für „Normalsportler“ eine super Möglichkeit seine Aktivität zu verfolgen, sie ist supereinfach zu bedienen, hat alles was man benötigt und auch hier hat man eine tolle Übersicht dank der App.

Samsung Gear S3 (Frontier)

Bei dieser Uhr handelt es sich übrigens nicht nur um eine reine Sportuhr, sondern diese Uhr ist eigentlich eher schon eine Smartwatch.

Design

Vom Design her ist diese Uhr die schönste. Sie sieht aus wie eine „normale“ Uhr, sehr edel und das coole daran ist, dass man das Ziffernblatt selbst aussuchen kann. So kann man eigentlich jeden Tag eine andere Uhr tragen. Das Rädchen, die sogenannte Lünette, an der Uhr kann man drehen bzw. kann man auch die Uhr mit Touch bedienen, beide Möglichkeiten funktionieren. Außerdem gibt es noch zusätzlich Knöpfe auf der Seite. Auf den ersten Blick und bei den ersten paar Malen der Verwendung fand ich die Bedienung gar nicht so einfach, ein wenig verwirrend weil es eben viele Möglichkeiten gibt.

Funktionen

Diese Uhr kann so gut wie alles! Man kann damit telefonieren, Videos schauen, Nachrichten lesen und beantworten, Musik hören und und und. Sie erkennt automatisch ob man sich gerade sportlich betätigt und zeichnet diese Aktivität auch auf. Sie zeigt auch Zeit sowie Kilometer an und wieviel Kalorien man verbraucht hat. Sie hat einen integrierten Höhenmesser sowie Geschwindigkeitsmesser. Außerdem gibt es eine Funktion, die man als Workout nutzen kann, sprich, sie gibt einem ein Workout vor und dann läuft ein Countdown und danach muss man die nächste angezeigte Übung machen, was ich persönlich mega praktisch finde, denn wenn man einmal wenig Zeit hat oder keine Ideen für neue Übungen, dann nimmt man einfach seine Uhr und macht das Programm, dass sie vorschlägt!
Man kann ebenso unzählige Apps installieren und nutzen. Es ist also wie ein kleines Smartphone, nur dass es eben am Handgelenk getragen wird und sehr nützlich hinsichtlich Sportaktivitäten ist! Um diese Aktivitäten im Überblick zu behalten, gibt es für die Smartphones auch eine App, mit der man die Uhr verbinden kann. Da sieht man dann alle sportlichen Aktivitäten die man gemacht hat. Von den Funktionen im Gesamten ist diese Uhr bestimmt auch die beste, weil sie einfach am meisten bietet, allerdings muss man natürlich dazu sagen, dass sehr sehr viele Funktionen nichts mit Sport zu tun haben – also muss man das abwiegen und schauen, was einem wichtiger wäre.

Akkulaufzeit

Bei dieser Uhr hält der Akku für ca. 2 Tage, also besser als die meisten Smartphones. Dennoch im Gegensatz zu den anderen beiden Uhren natürlich ein extremer Unterschied.

Fazit

Wer nicht nur eine reine Sportuhr möchte, sondern auch eine Uhr für den normalen Alltag bzw. einfach ein Statement damit setzen möchte, der sollte diese Uhr kaufen. Allerdings kostet sie doch einiges, man sollte sich im Vorhinein also gut überlegen ob sie einem das Geld wert ist.

Ich persönlich verwende dann doch lieber Smartphone und eine reine Sportuhr.

Verwendet ihr Sportuhren? Wenn ja, welche und warum? Findet ihr sie auch so praktisch wie ich?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
Alles Liebe,
Eure Betti

 

Skifahren Part 2: von einem Sturz in den anderen

Ja meine Lieben, wie ihr schon richtig im Titel lesen konntet.. ich habe mich wieder getraut – nämlich auf die Piste! Wie ihr bereits in meinem ersten Skibeitrag lesen konntet, war ich ja schon ewig nicht mehr Skifahren und damit ich schneller wieder ein wenig hineinkomme, war ich ein zweites Mal auf der Piste.

Diesmal ging es allerdings nicht nach Mönichkirchen (wäre ja zu fad immer auf der selben Piste), sondern nach Stuhleck. Stuhleck ist größer als Mönichkirchen, es gibt mehr Pisten, somit mehr
Möglichkeiten sich auszutoben. Zum Beispiel gibt es eine Speed Mess Strecke, wo man hinunterfahren und seine Zeit mitstoppen lassen kann (nein, ich hab das nicht gemacht, bin dafür noch viel zu unsicher auf den Skien!) und es gibt auch einen Ski-Park mit lauter Hürden, wie Hügel über die man fahren (oder fliegen) kann – für alle, die sich gerne mal so richtig austoben!
Generell ist Stuhleck ein schönes Gebiet, es gibt viel Auswahl, seien es die Pisten, Hütten oder sonstiges Angebot. Auch die Lifte waren schnell unterwegs und recht bequem.
Das Einzige, was mir nicht so gefallen hat: der Zustand der Piste. Gerade als (Wieder-)Fahranfängerin ist es wichtig, dass die Pisten gut beinander sind. Anfangs war das auch gar kein Problem, aber so ab 13 Uhr herum wurde der Schnee richtig aufgewirbelt, die Piste war nur mehr mit Kristall-Schnee bedeckt, als hätte man Zucker darauf gestreut, er war nicht mehr so richtig griffig und vor allem der allerletzte Abschnitt der Piste (die unumgänglich ist, da man nur so wieder hinunter ins Tal kommt) war ein reinstes Hügelland! Ich muss zugeben, das war Horror für mich als Anfängerin. Und wenn es dich dann auch noch andauernd aufhaut, dann ist deine Motivation sowieso dahin.

Wie der Titel meines Beitrages schon verrät, hat es mich im Gegensatz zu Mönichkirchen nämlich oft auf den Popo gelegt. Gott sei dank ist mir nichts passiert, obwohl manche Landungen doch schmerzhaft waren. Nicht einmal blaue Flecken habe ich davon getragen, aber nicht falsch verstehen, ich will mich nicht beklagen! Dennoch ist so etwas wirklich demotivierend und entmutigend, wenn du die Piste nur mehr mit Stürzen hinunterkommst. Vor allem kommt dann die Psychologie ins Spiel. Denn sobald es dich öfter hinlegt, denkt man nur mehr daran: „So, Betti, zusammenreißen, jetzt haut’s dich nicht mehr auf!“ – und patsch, man liegt wieder da! Natürlich übertrieben gesagt, insgesamt wird es mich so 5-6 Mal aufgehaut haben, aber es trübt die Stimmung. Als kleine Perfektionistin kann ich sehr ehrgeizig werden und wenn dann etwas nicht so hinhaut oder klappt wie ich es gerne hätte, dann kann ich schnell sehr enttäuscht werden (von mir selbst) weil ich einfach denke, dass das doch nicht so schwer sein kann! Aber ja, ich war nun mal fast 10 Jahre nicht mehr Skifahren und kann nicht erwarten dass es von Anfang an wieder super klappt. Ich habe mich generell an dem Tag sehr unsicher und angespannt gefühlt, was sicherlich dazu beiträgt wie man fährt. Ich sollte einmal die Grundbasis wieder auffrischen und so lange üben, bis ich darin sattelfest werde. Aber für dieses Jahr hat es sich sowieso erledigt, da ich erst wieder nächstes Jahr Skifahren gehen werde.


Sonst generell war der Tag aber schön, das Wetter war herrlich um die -3 Grad, nur ganz ganz oben war es total nebelig. Auch war es immer wieder mal bewölkt, manche Pisten lagen somit im Schatten und dann war die Sicht wirklich schlecht. Das Essen auf der Hütte wo ich war, war sehr gut, man konnte sich quasi selbst bedienen und die Auswahl war auch recht groß. Skiausrüstung habe ich mir wieder ausgeborgt und mit 35€ für Schuhe, Ski und Stöcke fand ich das ganz okay. Die Liftkarte dafür war schon happig mit 43€ für den ganzen Tag, aber auf solche Preise muss man sich in der heutigen Zeit nun mal einstellen wenn man Skifahren geht.
Aufgrund meiner generellen Skiverfassung an diesem Tag fand ich Mönichkirchen besser, aber für alle die besser Ski fahren können als ich (was nicht so schwierig ist), ist Stuhleck wahrscheinlich die bessere Wahl, weil es einfach mehr hergibt.

Wart ihr schon einmal dort und was hält ihr von Stuhleck?

Alles Liebe,
Eure Betti

Skifoahrn‘ is des leiwandste..

Ja, der Winter ist da und ja ich liebe ihn! Nicht den Sturm, aber den Schnee und diese wundervolle Stimmung die herrscht. Am schönsten ist es, wenn man im Schnee spazieren geht, alles weiß ist, man den Schnee unter sich knirschen hört und diese eiskalte Luft einatmet – herrlich. Um dieses Wetter auszukosten, bin ich das erste Mal seit ca. 10 Jahren wieder Ski gefahren! Und um dem Winter und dem Schnee ein wenig entgegenzukommen, habe ich mich also entschieden mich mal wieder auf den Skiern zu probieren. Nach fast 10 Jahren ist das schon eine sehr lange Zeit, immerhin ist Ski fahren nicht wie Radfahren, man muss sich da erst wieder ganz langsam herantasten und hineinkommen. Ich habe mir sogar extra eine Thermostrumpfhose sowie eine Thermoleggings gekauft, da ich keine Skikleidung besaß. Den Skianzug habe ich mir von meiner Schwester ausborgen dürfen und Skischuhe sowie die Ski selbst habe ich mir auch ausgeborgt. Um bei ca. -13 Grad nicht zu erfrieren muss man sich eben dick einpacken, denn wenn man seit so langer Zeit mal wieder Ski fährt, dann finde ich, soll es auch gut werden und richtig Spaß machen und die Kälte Nebensache sein. Letztendlich hatte ich dann obenrum 5 Schichten an und unten die Thermobekleidung sowie die Schihose und mir war nicht kalt! Guter Tipp bei so einem Wetter: Sturmhaube! Ohne dieser wäre ich wahrscheinlich im Gesicht erfroren und die hat mir echt an diesem kalten Skitag geholfen.

Um mal langsam wieder hineinzukommen entschied ich nach Mönichkirchen zu fahren, da dort eher Pisten sind, die man als Wieder-Anfänger fahren kann und man sich eben auch die Skisachen dort ausborgen kann. Fürs Ausborgen von Skischuhen, den Skiern und Skistöcken habe ich 31€ gezahlt. Die Liftkarte für einen ganzen Tag kostet dort um die 30€, je nachdem um welche Uhrzeit man hinkommt. Es gibt aber auch Stundentickets, was ich für erfahrene Skifahrer sehr praktisch ist, finde ich, da sie so ihre paar Mal rasch runter fahren können, ohne den vollen Preis zahlen zu müssen.
Eingepackt wie ein Eskimo und ausgerüstet wie Marcel Hirscher ging es dann zum Lift, der mich nach oben brachte. Dort war ich dann etwas angespannt, denn um mich herum konnten alle gut Skifahren und ich stand auf den zwei dünnen Teilen als könnte ich nicht laufen, zumindest kam es mir so vor. Ja und ich muss euch sagen: es war echt nicht einfach. Anfangs war mein Problem dass ich die Kurven nicht richtig fahren konnte, weil das eben nach 10 Jahren nicht mehr wie aus dem Effeff heraus geht. Noch dazu kam, dass ich immer richtig schnell wurde, obwohl ich immer versucht habe im Pflug zu fahren. Am Ende bin ich dann quasi im Sturz-Pflug die Piste runter, was sich genau gar nix brachte. Jetzt musste ich mal wieder Bogerl fahren lernen – und das ganze so, dass ich die Ski auch parallel zueinander hielt und nicht andauern in den Pflug ging. Außerdem versuchte ich dann die Ski auch schneller quer zur Piste zu stellen, sodass ich bremsen konnte bzw. meine Geschwindigkeit einfach ein wenig runterdrosseln konnte, wenn ich das Gefühl hatte wieder mal Anna Fenninger spielen zu müssen. Ich war nach ner Zeit um ehrlich zu sein ein wenig deprimiert, weil ich nun mal in gewissen Dingen perfektionistisch bin und ich wollte unbedingt wieder richtig gut Skifahren, aber das geht halt alles nicht so schnell wie man sich das dann erhofft und als Ungeduldsperson schlechthin ist so etwas für mich sowieso schon eine Herausforderung.

Von halb 11 bis 13 Uhr bin ich dann durchgefahren, habe mich dem Berg hinunter und wieder hinauftragen lassen, und mit jedem Mal fahren konnte ich dann zum Ende hin wirklich Besserung merken. Ich war nicht mehr so angespannt, hab die Angst vor der Geschwindigkeit ablegen können und bin mit mehr Selbstbewusstsein auf den Skiern gestanden. Dann ist alles auch viel einfacher gegangen und ich habe mich besser abbremsen können und auch mehr getraut.
Um 13 Uhr dann bin ich im Tal zu Flo und Co essen gegangen, da auf den Berghütten nirgendswo ein Platz frei war. Ich habe schon um 12 herum einmal nach einem freien Platz gesucht, da war auch nichts frei und nachdem ich dann eine Stunde gefahren bin um wieder nachzusehen, war erst recht noch mehr los auf den Hütten. Das finde ich ehrlich gesagt schon blöd, dass es nicht so viele Hütten gab, und diese dann noch dazu recht klein sind. Aber im Tal habe ich dann ein Plätzchen gefunden und mir einen leckeren Germknödel schmecken lassen! Dort konnte ich mich dann mal richtig aufwärmen, denn ein weiterer Punkt der sehr mühsam war: die Skilifte. Vor allem der Lift der einen von Mariensee wieder rauf auf den Berg bringt, hielt alle 2 Minuten an und fuhr extrem langsam. Und wenn man dann ca. 20 Minuten braucht um wieder weiterfahren zu können, wird einem wirklich kalt. Denn der Lift ist nicht überdacht oder sonstiges. Es wurde zwar dann eh gesagt, dass man eher Richtung Mönichkirchen fahren soll, denn der Wind sei zurzeit einfach zu stark.

Nach der Erholungsphase kam leider auch die Erschöpfung und Müdigkeit. Einmal ging es dann noch ganz hinauf auf die Piste und mit viel Selbstbewusstsein wieder ganz nach unten. Eines was so schade ist, wenn man so lange nicht mehr gefahren ist: dann wenn es richtig anfängt Spaß zu machen, ist man leider schon so k.o., sodass man aufhört und wieder heimfährt. Aber ich hoffe doch, dass es dieses Jahr zumindest noch einmal für mich auf die Piste geht, damit sich das Ganze Erlebnis auch ausgezahlt hat! Mir hat es wirklich gefallen und für die Fahranfänger unter uns ist Mönichkirchen eine echt gute Möglichkeit wieder hineinzukommen.
Also auf auf, ab auf die Piste und keine Scheu, den die Piste hinunter kommt ihr schon, wie ist halt immer die Frage 🙂

Alles Liebe,
Eure Betti

Sport: Lauf Essentials

Seit ca. 1-2 Monaten habe ich mich wieder motivieren können und angefangen Sport zu machen. Ich war davor eine ganze Zeit lang eher faul und habe nichts gemacht was Sport betrifft. Auch auf meine Ernährung habe ich nicht wirklich geachtet. Vor allem im Sommer habe ich immer eher weniger Lust laufen zu gehen oder mich irgendwie sportlich zu betätigen. Aber jetzt, wo ich wieder „drin bin“, fühle ich mich echt viel besser und ich werde definitiv versuchen, daran zu bleiben. Um eine Art Routine zu bekommen, schaue ich, dass ich jeden zweiten Tag laufen gehe. Zumindest so 2-3x in der Woche. Meistens mache ich danach zuhause noch ein paar Kraftübungen, da ich in kein Fitnessstudio gehe, verwende ich zuhause nur Hanteln und Gewichte für die Beine, um so meine Übungen etwas zu erschweren. Eventuell wäre es langsam eine Überlegung wert mich wieder in einem Fitnessstudio anzumelden (ich war ja bereits schon einmal angemeldet), aber natürlich kostet das wieder, und die Frage ist dann, ob ich es auch wirklich so auskoste, damit es sich auch lohnt. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ich habe schon bevor ich wieder mit dem Sport angefangen habe, sehr viele Sport/Laufkleidung gehabt. Ein paar Dinge habe ich mir erst jetzt zugelegt, und ich möchte euch meine Sport-Essentials zeigen, die mir beim Sport sehr weiterhelfen bzw. Dinge, die das Sport machen erleichtern/verschönern.

Laufschuhe

Meine Laufschuhe habe ich bestimmt schon ein paar Jahre und ich finde sie super! Da habe ich auch keinen Cent gespart, denn ein guter Laufschuh ist das A und O. Er muss richtig sitzen und sich deiner Fußform anpassen. Am besten ihr geht dafür in ein Sportgeschäft, dort gibt es Geräte die testen und schauen ob das der perfekte Laufschuh für einen ist. Meiner ist zum Beispiel in der Innenseite ein wenig stabilisiert, damit ich nicht nach innen einknicke mit dem Fuß während des Laufens. Meine Schuhe sind von der Marke Asics, kann ich nur weiterempfehlen!

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Laufkleidung

Ja, es ist wichtig, Sportkleidung beim Laufen zu tragen, und nicht nur irgendeine Jogginghose und ein T-Shirt. Funktionskleidung hat den Vorteil, dass sie warm hält im Winter, aber Feuchtigkeit nach außen hin abgibt, sodass man nicht nassgeschwitzt ist. Ich habe alle möglichen Varianten der Sportkleidung. Lange, knielange und ganz kurze Hosen/Leggings, mehrere kurze Funktionst-Shirts, sowie eine Fleece Jacke und eine normale Funktionslauf-Jacke. Außerdem habe ich mir eine Laufhaube zugelegt und einen Art Schal, den man vor allem jetzt in der kälteren Jahreszeit um den Hals legen kann, damit man vor der kalten Luft besser geschützt ist. Was für mich auch besonders wichtig ist, ist ein Sport-BH. Er stützt einfach gut und ich persönlich laufe wirklich sorgloser, weil es sich einfach angenehmer anfühlt.

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Musik

Zum Laufen gehört für mich auch Musik. Musik ist einfach auch ein zusätzlicher Motivationsfaktor, weil es einen Takt vorgibt und man so seinen Gedanken auch besser freien Lauf lassen kann. Ich verwende dafür meistens mein Handy, bzw. meinen kleinen iPod zum Anklipsen, weil er unkompliziert und praktisch ist. Im Sommer verwende ich auch gerne mein Sportarmband, worin man sein Handy verstauen kann, und dieses um den Arm gibt, damit man die Hände frei hat. Ich finde das wirklich praktisch!

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Polar A360

Diese tolle Sportuhr habe ich erst zeit Kürzerem, aber trage sie seitdem täglich. Hauptsächlich wollte ich eine Pulsuhr, damit ich während des Laufens meinen Puls kontrollieren kann. Diese Uhr kann aber so viel mehr! Sie zeigt die Uhrzeit an, sowie wieviel Prozent deiner Tagesaktivität du schon erreicht hast. Das ist natürlich ein zusätzlicher Motivationsfaktor, denn wenn du siehst, dass du erst 60% erreicht hast, bist du motivierter noch etwas Sportliches zu machen, damit am Ende des Tages die 100% aufleuchten. Außerdem kann man anklichen, wenn man Laufen geht, und dann misst die Polar Uhr mit, wie schnell man durchschnittlich läuft, in welchem Pulsbereich man ist, wieviel Kilometer man schon zurückgelegt hat und und.. Also wirklich eine tolle Uhr, welche man auch mit dem Handy synchronisieren kann, denn da sieht man dann noch einmal alles etwas genauer. Außerdem misst die Uhr, wie gut man schläft bzw. auch wie lange.

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Runtastic

Als ich die Polar Uhr noch nicht hatte, bin ich immer mit der kostenlosen App Runtastic gelaufen, welche auch misst, wie schnell man läuft, wieviele Kilometer und sie zeigt auch, wo man gelaufen ist. Also diese App kann ich auch nur weiterempfehlen.

Was sind eure Lauf Essentials, ohne denen ihr keinen Sport mehr macht?