Meine neue Blogplanungsroutine

Vor ca. einem Jahr habe ich schon einmal einen Beitrag über meine Blogplanungsroutine online gestellt. Dieser Beitrag kam bei euch auch wirklich super an! Da sich seither meine Routine aber wieder komplett geändert hat und ich mit dieser zurzeit super zufrieden bin, dachte ich mir, ich gebe euch auch ein Update davon.

Blogplanung ist eigentlich nichts anderes wie seinen Alltag zu planen. So gut wie jeder wird einen Taschenkalender oder einen Kalender am Smartphone besitzen und nutzen. Nur so kann man sich seine Termine einplanen und nichts vergessen, außer man ist ein Genie und merkt sich alles. Ich jedenfalls nicht. Deshalb war es für mich auch wichtig, für meinen Blog und dessen Beiträge zu planen, da ich sonst einfach den Überblick verlor.
Anfangs habe ich oft einen Tag davor den Beitrag verfasst und zwei Tage später wieder die Krise bekommen was ich denn morgen für einen Beitrag online bringen soll.
So etwas passiert mir heute eigentlich nicht mehr. Ich habe mittlerweile viel mehr Stuktur in das Ganze gebracht. Das war auch wichtig, denn so spare ich mittlerweile unheimlich viel Zeit und Nerven.
Vor einem Jahr noch habe ich einen Blogplaner verwendet, wo ich alle Daten eingetragen habe, meine Beiträge geplant und gelistet habe. Allerdings war mir dieser nach einer gewissen Zeit doch zu unübersichtlich. Einfach, weil ich nicht auf einen Blick so schnell alles sehen konnte.
Deshalb musste ein anderes System her.

Wie plane ich also derzeit?

Ich drucke mir einen blanken Monatskalender aus und hänge ihn über meinen Schreibtisch. Da ich fixe Beitragstermine (Mittwoch und Sonntag) habe, weiß ich auf einen Blick wieviele Beiträge in diesem Monat zustande kommen sollten. Und dann setzte ich mich einfach hin und brainstorme. Ich überlege mir, was mir gerade auf der Seele liegt, was mich inspiriert, ob ich Kooperationen haben werde und wie ich all diese Gedanken in Beiträge verfassen kann. Sind ein paar Ideen geboren, so schaue ich wie ich die Beiträge in diesem Monat anordne. Mein Fokus liegt ja auf Food, Lifestyle & Fitness sowie Beauty. Deshalb schaue ich, dass auch jedes Monat zu diesen Themen mindestens ein Beitrag folgt. Da ich in letzter Zeit immer mehr in die Backschiene komme und meinen Blog auch mehr daran anpassen möchte, kommen natürlich mehr Essenbeiträge als Sonstige. Habe ich dann die Beiträge geplant für das ganze Monat (ja, ich plane Beiträge für ein Monat im Voraus), dann kann ich eigentlich auch schon loslegen. Natürlich ist es so, dass es nicht immer nach Plan läuft. Manchmal kommt etwas dazwischen, sodass ich Beiträge umsortiere, aber im Endeffekt stehe ich nie ohne etwas da. Ich versuche diesen Prozess auch immer schon Anfang/Mitte des vorherigen Monats zu machen, sodass ich Mitte/Ende des Monats anfangen kann mit den Beiträgen für das kommende Monat. So komme ich selten in den „Was soll ich nun posten, ich habe nichts vorbereitet“-Stress.
Die Beiträge werden bei mir bunt umkreist. Sobald ich den Beitrag fix fertig am Blog erfasst und für die Veröffentlichung geplant habe, male ich den Kreis an. So weiß ich immer, was ich bereits fertig gemacht habe und wo ich in meiner Planung stehe.

Was hat sich dadurch geändert?

Ich arbeite viel effizienter. Denn jetzt weiß ich was mein Ziel ist. Ich sehe die Beiträge vor mir und weiß sofort, was noch zu tun ist. Davor wusste ich oft nicht genau wo ich anfangen soll, was ich als erstes machen sollte und kam so in Zeitstress. Jetzt sehe ich, welche Beiträge offen sind und fange mit denen an, die am ehesten online kommen sollen. Wenn ich weiß, dass ich in 3 Wochen einen Makeup Beitrag online stellen will, dann kann ich jetzt schon schauen, dass ich mein Make-up einmal abfotografiere und protokolliere. Wenn ich weiß, dass in zwei Wochen ein Rezeptbeitrag online kommen wird, dann kann ich heute schon backen und nicht erst am Tag davor.
Das sind die wesentlichen Dinge, die mir viel mehr Zeit verschaffen. Jetzt teile ich es mir viel besser ein und weiß woran ich denken sollte.
Diese Routine gibt mir auch viel mehr Motivation, weil ich sehe was ich geschaffen habe und wie produktiv ich war. So habe ich mehr Zeit mich für die Fotos und deren Bearbeitung zu kümmern oder mich doch ein bis zwei mal öfter in der Küche mit einem neuen Rezept zu beschäftigen.

Vielleicht wird sich diese Routine in einem Jahr wieder ändern, wer weiß. Derzeit bin ich aber sehr zufrieden damit.
An meine Blogger-Kollegen: Wie plant ihr eure Beiträge? Bin gespannt auf eure Antworten!

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