Food Diary: What I ate in London

Bei meinem diesjährigen Londonaufenthalt waren beim Hotel keinerlei Verpflegung dabei – man konnte sie zwar dazubuchen, aber das wollten wir absichtlich nicht. Ich wollte diesmal englisch frühstücken gehen (war mir wirklich besonders wichtig!), und generell einfach die lokalen Läden erkunden. Wohin es mich gezogen hat und wie ich es dort jeweils fand, lest selbst..

DAY 1

Breakfast

Am ersten Tag ging unser Flug um halb 7 in der Früh – sprich mein Frühstück war eine Mischung aus Müsliriegel, Brezen und Wasser.

Lunch

In London angekommen hatten wir natürlich total viel Hunger – da wir in Camden waren, ging es für uns ins Poppies. Dort konnte man wirklich typisch englisch essen, vor allem war es aber auf Fish & Chips ausgelegt. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen – und es war wirklich lecker! Es war auch eine echt große Portion, also man wurde gut satt. Das Restaurant selbst war total nett eingerichtet und diesen Stil konnte man nicht nur außen, sondern innen und sogar auf den Toiletten erkennen. Die Kellner waren sehr nett und freundlich und die Preise auch vollkommen okay.

Snack

Als Nachspeise durfte die berühmte Bubble Waffel nicht fehlen – YUMMY! Aber sehr teuer!

Dinner

Zum Abendessen, wo der Hunger mittlerweile auch schon riesig war, ging es dann zum Bella Italia, einer italienischen Restaurant Kette in London. Die kannte ich noch vom letzten Jahr und wusste, dass es dort gut ist. Mein Freund und ich haben uns beide die „rome style“ Pizza gegönnt – und oh mein gott, war die lecker! So eine dünne Pizza, total knusprig und lecker. Das Restaurant selbst ist dort wirklich nett, die Bedienung richtig freundlich und aufmerksam, also ich kann nichts beanstanden. Und die Preise sind für die gesamte Leistung auch total okay.

DAY 2

Breakfast

Am zweiten Tag ging es zu „Deliciously Ella“ frühstücken. Der Name sagt euch eventuell etwas, sie ist nämlich genauso Bloggerin, hat aber mittlerweile drei Delis in London. Von innen ist es so schön hergerichtet, fand es total gemütlich und freundlich, dort hätte ich mit meinem Laptop oder einem Buch wahrscheinlich Stunden verbringen können. Gegessen habe ich ein Porridge mit Früchtekompott und Mandelmus. Es war wirklich richtig lecker, leider schon recht teuer. Man muss aber dazu sagen, dass Frühstück in London generell recht teuer ist. Für den Preis, den man in London zahlt, bekommt man bei uns beim Frühstücken gehen weitaus mehr Angebot, aber was solls.

Lunch

Als Mittagessen gab es nur etwas schnelles von der Kette Leon. Dort gibt es prinzipiell auch eher gesünderes Essen – mich hat an diesem Tag der Falafelwrap angesprochen. Er war..okay. Ich mein, ich habe ihn gegessen und er war echt gut gefüllt. Aber irgendein Gewürz darin hat mir nicht ganz zugesagt. Preistechnisch war es dafür wirklich gut!

Dinner

An diesem Abend ging es, mit Vorreservierung, zu Jamie Oliver’s Diner am Piccadilly Circus. Letztes Jahr war ich schon dort und ich musste einfach wieder hin! Und ich habe wieder dasselbe gegessen: den pulled pork burger mit Süßkartoffelpommes. Und es war genauso superlecker wie letztes Jahr. Das Diner selbst ist wirklich wie ein amerikanisches Diner gestaltet und gefällt mir auch sehr gut, weil es seinem Stil treu bleibt. Die Kellner dort sind total bemüht und aufmerksam. Natürlich spiegelt sich das auch im Preis, aber mir ist es das definitiv wert!
Wart ihr übrigens schon im Jamies Italian in Wien? Das würde mich nämlich auch interessieren!

DAY 3

Breakfast

An diesem Tag wollte ich eigentlich unbedingt zum Breakfast Club schauen. Dort angekommen stand eine riesenlange Schlange davor – das wollte ich mir nicht antun. Kurzerhand ging es dann in ein kleines Lokal in einer Seitengasse namens MyPlace. Dieses war ebenfalls sehr gemütlich und stimmungsvoll eingerichtet. Die Kellnerin war auch sehr nett und freundlich, man musste nicht lange warten. Dort traf meine Wahl auf Pancakes mit Schokolade und Heidelbeeren. Ja, richtig gehört.. und es war ein wahrer Schokoladentraum. Vielleicht etwas zu schokoladig, aber insgesamt war es einfach nur lecker. Dazu gab es einen frisch gepressten Orangen-Ingwer Saft welcher den Schokogeschmack wieder ausglich durch seine frische. Die Preise waren wie immer, akzeptabel aber doch eher im teureren Bereich. Aber es war sicherlich eine gute Alternative zum Breakfast Club, auch wenn ich nicht beurteilen kann wie dort die Pancakes schmecken.

Lunch

An diesem Tag wurde das Mittagessen einfach einmal ausgelassen – die Pancakes waren einfach zu sättigend.

Dinner

Das letzte Abendessen in London wurde im The Bayswater Arms zu sich genommen. Um ehrlich zu sein haben wir an diesem Abend nicht recht gewusst worauf wir Gusta haben und was es werden sollte. Ich wollte aber noch einmal typisch englisch essen, und dies war eines der einzigen Restaurants in der Nähe, die dieses Essen anboten. Drinnen war es eher alt und rustikal eingerichtet, es war eher ein Pub, da man auch selbst das Essen und Trinken bestellen musste an der Theke. Also Service gabs quasi keinen, die Dame an der Theke war zwar sehr freundlich aber ich habe mich trotzdem nicht so gut bedient gefühlt. Die Preise waren recht überschaubar. Ich habe mich für eine „Beef Pie“ entschieden, also diese typisch englischen Küchlein, welche pikant gefüllt sind. Meine Füllung schmeckte wie Gulasch und dazu gab es Kartoffelpüree und Gemüse. Es war wirklich viel und auch wirklich gut, also für den Preis und den nicht vorhandenen Service stimmte das wenigstens. Mein Freund allerdings hatte etwas anderes bestellt, dies war recht wenig und nicht so zufriedenstellend. Man muss sich also seine eigene Meinung darüber bilden.

DAY 4

Breakfast

Der letzte Tag in London ist angebrochen. Da wir am Nachmittag wieder am Flughafen sein mussten, kamen wir nur mehr zu einem Frühstück. Dafür ging es zum Urban Meadow Cafe, welches nicht weit weg von unserem Hotel war. Dort konnte man entweder Buffet essen, wo es die typischen Sachen wie Beans, Würstel, Toast, Eier, etc gab für 12 GBP. Oder man konnte auch etwas von der Karte essen. Ich entschied mich für ein Porridge, da mich das Buffet Essen weniger angesprochen hat. Auf das Porridge musste ich schon ein wenig warten, teilweise hatte ich das Gefühl sie haben darauf vergessen. In dem Cafe war nämlich irrsinnig viel los, weil dort anscheinend auch die Hotelgäste gegessen haben. Der Service war so naja. Sie waren zwar nett, aber nicht so aufmerksam und schlichtweg überfordert, da sie zu zweit für soviele Personen einfach nicht auskamen. Das Porridge war echt viel und sehr sättigend, aber nicht so gut wie das von Deliciously Ella. Dafür waren die Preise voll okay.

Insgesamt würde ich sagen, dass das Essen total lecker war, recht teuer aber gut. Bin gespannt was ihr von diesen Restaurants haltet!

Wart ihr schon einmal in einem dieser Restaurants essen? Wenn ja, wie fandet ihr es?

 

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