Ein Nachmittag bei Niemetz: Schwedenbomben Workshop

Wer gerne Schwedenbomben isst, weiß vielleicht mittlerweile auch, dass die Firma Niemetz Workshops anbietet, in denen man selbst Schwedenbomben machen kann. Diese Workshops werden nur in Wr. Neudorf angeboten, wo Niemetz seit 2015/2016 seinen neuen Produktionsstandort hat. Auch in Wien gibt es noch einen Shop, wo man direkt alle Köstlichkeiten kaufen kann.

Kurz ein paar Facts zu Niemetz: Niemetz ist eine 1890 gegründete Firma bzw. Konditorei mit Walter Niemetz als Gründer. Er hatte die Idee eine luftig, leichte Süßigkeit zu kreieren. 1926 wurde dann die Schwedenbombe erfunden, welche bis heute das beliebteste Produkt aller Niemetz Produkte ist. Der Name ist übrigens so entstanden: Bombe deshalb, weil die Schwedenbombe die Form einer Bombe hat. Das „Schweden“ aus der Schwedenbombe kommt daher, weil Hr. Niemetz damals mit seinem schwedischen Freund fantasierte und daraus dann die Idee zu dieser Süßigkeit entstanden ist. Als Dank widmete er somit seinem Freund einen Teil des Namens. 2013 stand es um Niemetz gar nicht gut, weshalb eine Facebook Aktion „Rettet die Schwedenbomben“ ins Leben gerufen wurde. Dank dieser Aktion wurde die Produktion wieder angekurbelt und am Anfang waren alle Schwedenbomben ausverkauft, sodass man mit der Produktion gar nicht nachkam. Dennoch musste 2013 Niemetz von Heidi Chocolat gekauft werden und wird nun erfolgreich weitergeführt.

So und da ihr nun alle einen Einblick bekommen hat, würde ich einmal sagen, dass wir weitergehen zum Workshop!

Ich bin auf den Workshop über Freunde und das Internet gekommen. Da ich kreative Arbeiten generell sehr wertschätze, fand ich, dass es eine super Idee ist, diesen Workshop einmal zu machen. 
Wenn man so einen Workshop besuchen möchte, muss man sich aber im Vorhinein online anmelden, und oft sogar schon Wochen davor, weil sehr oft schon alle Workshops ausverkauft sind. Das ganze dauert ca. 1 1/2h und kostet 25€ pro Person.

Anfangs haben wir ein paar Infos bekommen über die Schwedenbombe an sich und das Unternehmen. Dann ging es schon zum lustigen Part über: die Schwedenbomben selber herstellen. Man bekommt eine rechteckige Waffel, sowie 6 verschiedene Ausstechformen und einen Spritzbeutel mit der Schaummasse darin. Dann muss man zuerst die Waffel mit den Formen ausstechen und diese dann mit der Masse befüllen. Hier ist auch jedem selbst überlassen welche Formen er nimmt und wie man es befüllt. Das Ganze muss dann erst einmal kalt gestellt werden. Nach ca. 15 Minuten muss man dann die Waffel mit der Schaummasse vorsichtig aus der Form drücken und dann kann man sie verzieren.

Ich persönlich fand das war auch der beste Part, denn da konnte man sich dann erst so richtig austoben! Es gab helle, normale und dunkle Schokolade als Topping und dann unzählige Möglichkeiten was man darauf geben kann! Ich konnte mich gar nicht immer so schnell entscheiden, weil alles so lecker aussah und man irgendwie einfach alles auf die Schwedenbombe geben wollte! Am Ende sind bei jedem seine Meisterwerke entstanden, und es hat wirklich viel Spaß gemacht.
Man konnte sich dann noch seine eigene Schachtel falten und bekleben bzw. anmalen wie man möchte, mit der man dann die Schwedenbomben sicher nach Hause transportieren konnte.
Sehr lecker war natürlich auch, dass man immer dazwischen naschen durfte, es wurden einem ständig Schwedenbomben aufgefüllt und vor die Nase gestellt, welche man essen konnte, da muss man richtig aufpassen, dass man sich noch Gusta für seine eigenen Schwedenbomben übrig lässt!
Alles in allem war es ein toller Nachmittag, ich finde, dass ist einmal etwas anderes aber sehr lustiges und kreatives Programm, und für alle Hobbybäcker und kreativen Köpfe ist das bestimmt etwas! Denn man braucht kein großes Backtalent dafür, immerhin wird einem alles erklärt und auch geholfen, wenn man etwas gar nicht schafft.

Esst ihr gerne Schwedenbomben? Und würde euch so ein Workshop auch gefallen?

Alles Liebe,
Eure Betti

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