Dream + Reality: warum es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen

Meine Lieben, es ist Blogparade Zeit! Was das bedeutet? Diese Woche gehen 5 Beiträge zu ein und demselben Thema online. Von Montag bis Freitag könnt ihr spannende und interessante Blogbeiträge lesen, weshalb es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen.
Wer da aller mitmacht und wann ihr diese Beiträge lesen könnt verrate ich euch am Ende dieses Beitrages!
Heute bin, wie ihr euch denken könnt, ich an der Reihe und darf meinen Beitrag für die Blogparade leisten!

Träume. Jeder von uns verfolgt sie. Ob klein oder groß, bedeutend oder eher nebensächlich, jeder von uns träumt tagtäglich vor sich hin und jeder hat bestimmt auch einen Traum, den er nicht nur träumen, sondern auch leben möchte.
Auch ich bin ein Mensch der viel träumt. Allerdings kann ich mich oft an meine Träume in der Nacht nicht erinnern. Ich bin eher der Mensch, der tagsüber mit seinen Gedanken abdriftet und vor sich hinträumt. Ich hatte bis jetzt ein paar Wünsche, wo ich immer gesagt habe: das möchte ich mir erfüllen. Nicht um sonst ist eines meiner Lieblingszitate „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume“ von Tommaso Campanella. Meine Träume sind bis jetzt auch alle eher realistische und erreichbare Träume gewesen. So etwas wie: ich möchte mir eine Spiegelreflexkamera und ein MacBook leisten – auch hiervon habe ich geträumt und angespart, um mir diesen Wunsch erfüllen zu können. Natürlich gibt es auch Träume, die oft unerreichbar scheinen. Und bevor man sein Leben lang hofft, dass dieser Traum je vielleicht in Erfüllung geht, lässt mans dann doch lieber bleiben und schaut, dass man sich seine anderen, leicht erfüllbaren Träume erfüllt. Denn nicht immer ist der Weg zum Glück und der Erfüllung einfach. Oft muss man erst steinige Wege gehen, paar Mal fallen und Krone richten, bis man an sein Ziel kommt.
Ich denke, die “größten” Träume, die ich mir je erfüllt habe (oder erfüllt bekommen habe) sind meist gar keine materialistischen Träume gewesen.
Damals, vor ca. 6 Jahren war es ein großes Ziel von mir, die Matura zu schaffen und das mit guten Noten, ohne sitzen zu bleiben oder sonst etwas. Und ja, ich habe Gas gegeben, mich hineingestrebert und viel Zeit mit Lernen und Co. verbracht. Einerseits weil es mir Spaß machte, vor allem die kreativen Fächer, andererseits weil es eben ein Wunsch von mir war, so schnell und gut wie möglich meinen Abschluss zu machen. Und siehe da, ich habe es geschafft. Mit Auszeichnung. Und ich war richtig stolz auf mich. Als ich dieses Blatt Papier in der Hand hielt wusste ich: Yes Betti, du hast es geschafft! Und das gab mir damals so ein gutes Gefühl. Einfach zu wissen, das es sich gelohnt hat, sich abends hinzusetzen und irgendetwas von Tangenten und Quadratwurzeln zu lernen, das es Sinn machte aufzupassen und ein paar mehr Vokabeln zu lernen. Für mich war es ein Ziel, dass ich erreicht hatte. Wie oft bin ich damals dagesessen, heulend, wusste nicht weiter und dachte was für ein Scheiß das bitte ist, aber ich habe nicht aufgegeben. Ich habe weitergemacht. Und dieses Glücksgefühl kann mir keiner nehmen.

So ziemlich dasselbe war es auch mit meinem Blog. Soll ich es machen? Soll ich es lassen? Das ist ja wieder Arbeit, und wer weiß ob ich das dann wirklich schaffe? Was werden die anderen davon halten? Viel zu viele Gedanken und Sorgen quälten mich. Aber es war ein Wunsch, ein Traum von mir den ich unbedingt umsetzen wollte. Und im Endeffekt habe ich es einfach gemacht. Und es hat mir soviel Spaß gemacht meinen Blog zu gestalten, auch wenn es ein paar Hürden gab und ich mich mit html Codes und Ähnlichem auseinandersetzen musste, am Ende stand da im Internet ein Blog, den ich meinen nennen durfte und darf. Und mittlerweile gehört dieser zu meinem Alltag wie für manch andere das Kreuzworträtseln. Und ich war so unglaublich glücklich und stolz auf mich, als mein Blog online ging und mich alle lobten und sagten, wie cool das sei. Nie hat auch nur eine nahestehende Person gemeint, was für einen Blödsinn ich da bitte mache, selbst Leute die nicht mal wussten was ein Blog ist, fanden meine Arbeit bewundernswert. Und das nicht immer allen alles gefallen kann, ist so und so logisch, aber auch hier wusste ich, dass es ich lohnte meinen Traum durchzuziehen und ihn in die Realität umzusetzen. Denn was hatte ich denn schon zu verlieren, außer dass es niemanden interessiert und ich wieder damit aufhöre? Nichts.
Also, wieso warten und etwas bereuen, was ich nicht getan habe, anstatt es zu probieren und damit im Endeffekt glücklich zu werden?
Und wenn es nicht gerade darum geht ob man Millionen verliert oder sein Leben riskiert, dann versuche ich diese Überlegung immer wieder ins Bewusstsein zu rufen und mir zu denken: Man bereut am Ende nur das, was man nicht getan hat. Und das fängt bei mir meist schon an wenn ich sage, ich mache heute Sport und dann doch nicht so motiviert bin. Am Ende des Tages bin ich überglücklich darüber, dass ich doch laufen gegangen bin, weil ich mich danach fit und gut fühle.


Träume müssen nicht immer diese Riesenträume sein wie ein Haus bauen, die Welt erobern oder reich werden. Träume fangen ganz klein an und meist sind es auch die, die einen am Glücklichsten machen.
Seit ca. 3 Monaten mache ich wieder regelmäßig Sport und ernähre mich gesund. Und seit ca. 3 Monaten ist es mein Wunsch und Ziel gewesen endlich einmal 5km durchzulaufen. Lange habe ich es nicht geschafft, nicht weil ich zu faul bin oder nicht dafür trainiert hätte – einfach weil dann oft doch das letzte bisschen Motivation gefehlt hat. Und letztens dann habe ich nicht nur 5km sondern gleich 6km geschafft. Auch hier gab es ein Glücksgefühl. Hey, ich habe mein Ziel erreicht! Und jetzt kann ich mir ein neues Ziel stecken und darauf trainieren und mich wieder freuen, wenn ich dieses schaffe.
Ich will einfach nur damit sagen, dass es sich lohnt für etwas, dass man sich vornimmt und wünscht, zu kämpfen. Sei es ein großes oder kleines Ziel, immerhin gibt es etwas und wenn man es erreichen möchte, dann schafft man es auch. Man muss nur wirklich daran glauben und es 100% wollen.
Also mein Appell an euch: Just do it! Erfüllt euch eure Träume, denn übermorgen kann es vielleicht schon zu spät dafür sein.

Und wie versprochen bekommt ihr jetzt die Info, wo ihr diese Woche jeden Tag einen neuen Blogbeitrag zu diesem Thema lesen könnt:

seit Montag: Lina von linalawnista 
seit Dienstag: Kat von sevenandstories 
Mittwoch: Ich
ab Donnerstag: Jessy von moredolcevita 
ab Freitag: Jenny von beatricella

Was für Träume verfolgt ihr? Und welche Träume habt ihr euch schon erfüllt?

Alles Liebe,
Eure Betti

2 Kommentare

  1. 28. Mai 2017 / 13:47

    Auch dein Post zur Blogparade gefällt mir seeehr! FÜhle mich direkt nochmal motiviert wirklich heute zum Sport zu gehen. DU hast recht, es müssen nicht immer die riesen Träume sein.
    Also JUST DO IT haha.

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

    • bezi-bella
      Autor
      29. Mai 2017 / 19:08

      Das freut mich sehr!
      Ganz genau :-)

      Alles Liebe xoxo
      Betti

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