gesunde Osterrezepte: Striezel und Reindling

Gerade zur Osterzeit gehört es für mich dazu leckere Rezepte auszuprobieren.
Ich bin, um ehrlich zu sein, nicht so der Striezel Fan und esse ihn eigentlich immer nur zu Ostern herum. Und gerade weil ich in letzter Zeit total gern und sehr viel backe, durfte eine gesunde Version eines Osterstriezels nicht fehlen! Auch ein Reindling ist für mich zu dieser Zeit Pflicht, welchen ich richtig lecker finde.

;-)

Ich esse Striezel gern mit Butter oder Marmelade, manche essen ja auch Striezel und Reindlling mit Wurst und Käse, was ich persönlich nicht kombinieren könnte. Wie esst ihr die zwei Klassiker am liebsten? Süß oder pikant?

Die Teige sind übrigens relativ einfach gemacht, man braucht einfach nur ein wenig mehr Zeit, da man sie gehen lassen muss und nicht wie bei Kuchenteig ihn gleich in den Ofen schieben kann. Aber während dem „gehen lassen“ kann man die Küche putzen oder andere Aufgaben erledigen.
Dennoch sollte man etwas mehr Zeit mit einplanen.

Striezel

Was du brauchst:

  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 60g Erythrit (Birkenzucker)
  • 10 Tropfen Zitronenaroma
  • 250ml Pflanzenmilch
  • 1 Pkg Trockengerm
  • 50g Quark
  • 1 El Apfelmus (der Quark und das Apfelmus ersetzen die Butter)
  • 3 Eidotter
  • 2-3 Kappen Rum

Wie es geht:

Den Quark mit den Eiern und dem Apfelmus sowie dem Rum zusammenwischen und verrühren.
Die Milch leicht erwärmen und mit dem Trockengerm vermischen. Dann die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und die flüssigen/feuchten Zutaten hinzufügen. Alles gut zu einem Teig verkneten. Ich persönlich habe in diesem Fall nur mit der Hand 1-2 Minuten geknetet, bis ein homogener Teig entstanden ist.
Diesen habe ich dann mit einer Frischhaltefolie zugedeckt auf meiner Heizung stehend gehen lassen. Mindestens 30 Minuten sollte er gehen, bei mir hat es ein wenig länger gedauert bis er die doppelte Größe erreicht hat.
Je nachdem ob man einen großen oder zwei mittlere Striezel machen möchte, belasst man den Teig so oder teilt ihn in zwei. Dann muss man den Teig in drei halbwegs gleich große Stücke teilen.
Diese einzelnen Stücke muss man dann in halbwegs gleichlange Stränge rollen, sodass man drei „Fäden“ zum flechten bekommt. Und dann flechtet man, wie gewohnt, die drei Teigstücke zusammen.
Das Ganze lässt man dann nochmal gute 30 Minuten gehen.
Dann in den vorgeheizten Backofen bei 165 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen. Schaut einfach am besten, sobald der Teig an Farbe angenommen hat und an der Stäbchenprobe nichts mehr kleben bleibt, könnt ihr ihn herausnehmen!

Reindling

Was du brauchst:

Teig:

  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 65g Erythrit
  • Prise Salz
  • Prise Zimt
  • 1 Pkg Trockengerm
  • 1 Ei und 1 Eidotter
  • 60g Topfen
  • 1EL Apfelmus
  • 250ml Pflanzenmilch

Fülle:

  • 30g Kokosöl
  • 180g Nüsse (Ich habe 100g Haselnüsse und 80g Walnüsse genommen)
  • Schuss Pflanzenmilch
  • 2EL Rum
  • 2-3EL Honig (je nach Süße)
  • Zimt
  • nach Belieben Rosinen

Wie es geht:

Die trockenen Zutaten alle in einer Schüssel mischen. Dann das Ei, den Eidotter, den Topfen und das Apfelmus gut mischen. Die Milch leicht erwärmen und das Päckchen Trockengerm dazugeben und gut umrühren. Dann die trockenen Zutaten mit den flüssigen/feuchten Zutaten vermischen und mit einem Knethaken gute 5 Minuten durchmixen.
Den Teig in einer Schüssel mit Frischhaltefolie zugedeckt an einem warmen Ort für mindestens 30 Minuten gehen lassen. Danach habe ich den Teig nochmals mit den Händen gut durchgeknetet und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
Während der Teig aufgeht kann man die Fülle fertig machen. Dazu das Kokosöl erhitzen und den Honig darin schmelzen lassen. Rum, Zimt und Nüsse hinzufügen und gut durchmischen, sodass eine cremige Nussfülle entsteht. Wenn sie zu fest ist, dann einfach einen Schuss Milch hinzufügen.
Sobald der Teig fertig aufgegangen ist muss man ihn zu einem Rechteck mit ca. 1-2cm Dicke ausrollen. Dann die Fülle auf dem Teig verteilen und noch zusätzlich Zucker und Zimt darauf streuen. Wenn du magst, kannst du hier auch Rosinen hinzufügen. Ich persönlich bin nicht so der Rosinen Fan, weshalb ich sie weggelassen habe.
Dann musst du den Teig einrollen und in eine Guglhupform hineinlegen. Davor aber darauf achten, dass die Form eingefettet ist, sodass der Teig nicht kleben bleibt. Das Ganze muss dann ebenfalls wieder min. 20 Minuten gehen.
Währenddessen kann man den Ofen schon einmal auf 160 Grad Umluft vorheizen. Dann ca. 20-30 Minuten backen, am besten einfach mit einem Holzstab hineinstechen und schauen ob etwas am Stab kleben bleibt. Wenn nicht, dann ist der Reindling fertig!

Seid ihr Team Striezel oder Reindling?
 Was für eine süße oder auch pikante Speise esst ihr gern zu Ostern? Gibt es bei euch spezielle Traditionen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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