Meine Hass-Liebe zu Kaffee

Die, die mich schon länger kennen oder es vielleicht auch mal so mitbekommen haben, wissen, dass ich eigentlich selten Kaffee trinke.
Früher, in der Pubertät habe ich so gern Kaffee getrunken, schon als Kind habe ich den Geschmack geliebt (natürlich nur koffeinfreien gekostet). Mit der Maturazeit und mehr Stress und auch meiner Schilddrüsenerkrankung, von der ich bereits berichtet habe, habe ich allerdings gemerkt, dass mir Kaffee nicht gut tut.
Damit meine ich, dass ich jedes Mal nachdem ich Kaffee trank, innerlich totale Unruhe bekam. Ich fühlte mich noch mehr gestresst, unruhig und merkte diesen Koffeinschub einfach irrsinnig. Das tat mir einfach nicht gut, weil ich mich in meiner Haut nicht wohl fühlte.
Anfangs tat es mir selbst total Leid, weil ich gerne einfach mal so eine Tasse Kaffee trank. Immerhin ist es auch so eine Art Gesellschaftstrinken, dort wo die einen zusammen rauchen, trinken die anderen gemeinsam einen Kaffee.
Nun ja, der Gesundheit und mir zu Liebe hörte ich dann allerdings auf. Obwohl man ja sagt, dass eine Tasse Kaffee am Tag gut für die Gesundheit sein soll! Nur in sehr seltenen Fällen trank ich einen und bereute es spätestens eine halbe Stunde danach. Dieser Unruhe-Zustand hält bei mir zwar nicht allzu lang an, aber dennoch ist er einfach nervig.

In letzter Zeit allerdings, oder generell wenn ich wirklich extrem müde bin, dann macht mir das Koffein nichts mehr aus.
Gerade zurzeit, wo ich wieder auf Weiterbildungskurs bin von der Arbeit aus, jeden Tag mit den Ölfis nach Wien fahre, brauche ich, um munter und fit zu bleiben mindestens einen Kaffee am Tag. Da merke ich regelrecht, gerade nach dem Mittagessen, wie meine Augen zufallen, und ich damit kämpfe wach zu bleiben, egal wie interessant das gerade besprochene Thema sein mag.
Deshalb kam ich jetzt zu dem Entschluss, dass ich in einer Hass-Liebe-Beziehung zu Kaffee stehe.
Denn sobald ich mich mal wieder an ihn gewöhne, kommt das Koffein wieder um die Ecke und meint, mich extremst aufwühlen zu müssen. Natürlich ist es normal, dass man durch Koffein munter, wach und geistig fit wird. Aber so, wie ich das dann immer empfinde, ist es einfach zu viel des Guten.


Und diese Phasen gibt es bei mir ständig. Meist versuche ich ihm aus dem Weg zu gehen und seinen Geruch, seine Anziehungskraft und Wirkung auf mich zu meiden, aber hin und wieder werde ich auch schwach. Wobei ich sagen muss, dass ich zu 90% keinen oder nur koffeinfreien Kaffee trinke und die anderen 10% dann aufs Jahr aufgeteilt sind, wo ich einen konsumiere und es mir sogar gut geht dabei!
Zurzeit also, bin ich wieder in der Liebes Phase, mal schauen, wie lange sie anhält. ;-)

Wie ist das denn bei euch so? Trinkt ihr auch gerne Kaffee? Spürt ihr in genauso intensiv wie ich oder lässt euch das Koffein eher kalt?
Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

PS: Falls ihr es nicht erkannt habt, dieser Beitrag enthält Sarkasmus.

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